Wandern im Herbst – Ein paar einfache Tipps für mehr Sicherheit

Ich liebe es zu wandern, spazieren zu gehen und einfach draußen zu sein. Vor allem in meiner liebsten Jahreszeit – im Hebst! Der Herbst kann so schön sein mit seinen bunten Blättern, der warmen Nachmittagssonne und dem sanften Frühnebel. Aber er kann auch widerspenstig und gemein sein, kalt, feucht und dunkel. Dafür verrate ich euch ein paar kleine Tipps zum Thema „Wandern im Herbst“ mit welchen ihr bestimmt gut in diese wundervolle Jahreszeit starten könnt. 😉


Wandern im Herbst - Tipps
Rossbachkogel November 2016

 1 | Es wird früher Finster

Ja klar, das ist natürlich kein Geheimnis, aber man sollte sich dessen auch wirklich bewusst sein wenn man eine Wanderung startet. Vor allem wenn man sehr früh losgeht, oder eine längere Tour geplant hat.


Reflektoren & Farbe

Angefangen beim Fußweg zur Schule oder in die Arbeit, über die morgendliche Laufrunde bis hin zur Tageswanderung. Achte darauf, dass du am Rucksack, der Schultasche und /oder auf deiner Jacke Reflektoren hast. Wenn ich im Herbst laufen gehe, trage ich zum Beispiel immer eine Warnweste.

Zusätzlich empfehle ich auch Kleidung in knalligen und bunten Farben, die sich vom Nebel und dem grauen Wetter deutlich hervorheben. Ja, auch dort wo kein Verkehr ist, ist es immer gut gesehen zu werden. Das ist ein großer Sicherheitsfaktor der leider oft vernachlässigt wird. Viele (auch ich manchmal) marschieren grau in grau durch das Schlechtwetter – aber bunte Farben sind doch soooo viel cooler, findest du nicht auch?

Also mein Kind bekommt bestimmt mal richtig knallige Herbst- & Winterjacken. 😉

Wandern im Herbst - Tipps
Terenbachalm November 2017

Stirnlampe

Vergewissere dich, dass du stets eine Stirnlampe* in deinen Wanderrucksack packst. Ich persönlich habe zwei davon immer mit dabei, ganz egal zu welcher Jahreszeit.

Mir selbst ist es schon öfter mal passiert, dass die Tour doch ein bisschen länger gedauert hat als geplant und ich auf dem letzten Stück echt froh war eine Stirnlampe mit dabei zu haben. Oft geht’s nämlich ruck zuck und es ist auch schon finster… Dabei ist folgendes zu beachten:

  • Eine Stirnlampe ist viel besser als eine Taschenlampe – so hat man nämlich beide Hände frei und kann im Falle eines Sturzes besser reagieren.
  • Nimm auch Reserve-Batterien mit und trage diese direkt am Körper in einer Innentasche (vielleicht gemeinsam mit dem Reserve-Akku für die Kamera), damit sie nicht zu kalt werden.
Wandern im Herbst - Tipps
Pack Ende September 2016

2 | Achtung Rutschgefahr!

So schön die bunten Blätter auch sind, so gefährlich sind sie auch. Und vor allem dann, wenn es feucht und nass draußen ist – wie es in den kalten Jahreszeiten eigentlich immer das Fall ist.

Sei vorsichtig und achte stets auf deine Füße und den Weg. Gerade zu dieser Zeit sind gute, feste und vor allem auch wasserdichte Schuhe unumgänglich. Solltest du solche Schuhe noch nicht besitzen, dann wird es an der Zeit shoppen zu gehen. Ein guter Wanderschuh* ist sein Geld allemal wert! Wandern ist ja sonst ein so billiges Hobby. 🙂

Wandern im Herbst - Tipps
Terenbachalm November 2016
Wandern im Herbst - Tipps
Terenbachalm November 2017

3 | Öffnungszeiten der Hütten

Man recherchiert und findet eine tolle Wanderung mit einer herrlichen Hütte und es ist ja noch so schön warm draußen, die Sonne scheint, der Himmel ist blau…

Wer denkt denn dabei schon daran, dass viele Hütten bereits in die Herbst- & Winterpause gestartet sind? Gerade ab Mitte September sollte man sich immer im Vorhinein erkundigen ob die angesteuerte Jausenstation oder die geplante Übernachtungsmöglichkeit überhaupt noch geöffnet hat.

Natürlich sollte man das auch im Sommer tun, da es ja auch immer wieder mal Ruhetage gibt. 😉

Wandern im Herbst - Tipps
Sommeralm Ende September 2017

4 | Ohren, Hände, Gesicht & Hals

Haube, Stirnband, Handschuhe, Schal, Multifunktionstuch* – NICHT VERGESSEN!!!

Mir persönlich total wichtig und einfach nicht mehr wegzudenken ist das Multifunktionstuch bzw. der Schlauchschal oder wie auch immer es sonst noch genannt wird. Ich liebe es, beim Wandern wie auch beim Laufen oder Schifahren, weil es einfach so vielfältig einsetzbar ist.

Gleich wie die Stirnlampe und die Kälte- bzw. Sonnencreme befinden sich auch immer ZWEI dieser herrlichen Dinger in meinem Rucksack. Eines für Hals und Gesicht, das andere für den Kopf als Haube oder Stirnband.

Wandern im Herbst - Tipps
Terenbachalm November 2016

5 | Das „heilige“ Zwiebelprinzip

Gibt’s was besseres als sich in Schichten zu kleiden? Also ich finde nicht. 🙂

Das Prinzip: Wie bei den Schichten einer Zwiebel kommen hierbei mehrere Kleidungsstücke übereinander zum Einsatz, damit man gerade in der Übergangszeit gut für alle möglichen Lagen gewappnet ist. So können nämlich Temperaturunterschiede und -schwankungen super ausgeglichen werden, denn wenn nötig können Schichten weggelassen oder angezogen werden. Man sollte dabei mindestens drei Kleidungsstücke übereinander ziehen.

Beim Wandern ist auch darauf zu achten, nicht ins Schwitzen zu kommen und seine Schichten immer so zu wählen, dass einem weder zu warm, noch zu kalt ist. Das bedarf einiger Übung, doch wenn man es mal drauf hat und seine Kleidung und den eigen Körper gut kennt, dann ist dieses Prinzip phänomenal.

Würde dich zum Thema Outdoor- & Reisebekleidung mal ein eigener Beitrag mit Fallbeispielen zu unterschiedlichen Temperaturen interessieren? Was brauche ich wirklich, was liegt alles in meinem persönlichen (Outdoor)Kleiderschrank usw…?

Wandern im Herbst - Tipps
Terenbachalm November 2017
Wandern im Herbst - Tipps
Teichalm Ende September 2017

6 | Wasser in die Thermoskanne

Nein, damit ist nicht der Tee gemeint. Naja, obwohl ich natürlich im Herbst auch riiiiichtig gerne Tee mit auf meine Wanderungen nehmen. Der wärmt nämlich so schön von innen und auch die Hände kann man an der Kanne herrlich anwärmen.

Ich meine aber viel mehr auch das ganz normale Wasser. Vor allem wenn es draußen schon richtig kühl wird, hasse ich nichts mehr, als wenn mein Wasser in der Trinkflasche eiiisig kalt wird. Darum fülle ich es auch ganz einfach in eine Thermoskanne*, somit kann das Wasser seine ursprüngliche Temperatur relativ gut halten. 🙂

Wandern im Herbst - Tipps
Leopoldsteinersee Oktober 2016

7 | Kälte & Hitzeschutz

Wie die Stirnlampen und Multifunktionstücher – sind bei mir Kälte- und Sonnencreme auch immer mit von der Partie! 😉

Gerade im Herbst (und auch im Winter) sollte man beides wirklich immer in den Rucksack packen. Während man sich am Berg trotz kühlen Temperaturen ziemlich schnell einen Sonnenbrand holen kann, können bei Wind und Wetter auch Lippen, Nase und Wangen schnell auskühlen und leicht zu frieren beginnen.

Bei mir ist im Herbst und Winter mein Gesicht oft von der Kälte betroffen. Kennt ihr das auch, wenn alles spannt und vielleicht sogar fleckig wird? Ich persönlich benutze da diese Cold Cream* – die hilft mir zum Beispiel ganz gut.

Wandern im Herbst - Tipps
Sommeralm Ende September 2017

8 | Wettervorhersage anschauen & beobachten

Ohhh ja, das ist immer ein hilfreicher Tipp. Egal eigentlich zu welcher Jahreszeit.

Aber im Herbst – und vor allem wenn man in den Bergen unterwegs ist – kann es durchaus schon richtig schneien. Oder vielleicht liegt dort, wo man die Wanderung oder gar den Urlaub hin geplant hat sowieso bereits Schnee. Und dafür sollte man unbedingt vorbereitet sein.

Nichts ist blöder, als ein Urlaub im Schnee und man hat die Schijacke und die Schneeschuhe zu Hause gelassen. 😉

Ich selbst bin, was das Bergwetter betrifft, großer Fan der Plattform Bergfex und schau dort immer nach bevor ich mich auf den Berg begebe.

Wandern im Herbst - Tipps
Altausseer See November 2016

Weiterlesen – Noch mehr Wandertipps

Noch mehr Outdoor & Wandertipps gefällig, hier alle Artikel zu diesem Thema:

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Auch auf anderen Blogs & Portalen findet man tolle Tipps & Wanderungen für den Herbst:

Und jetzt verrate ich euch auch noch meinen allerliebsten Herbstspaziergang: Leopoldsteinersee – Mein liebster Herbstspaziergang

Und meine liebste Herbstwanderung: Wandern auf der Terenbachalm – Weitblicke, Gipfelkreuz und purer Almengenuss



Was ist für dich beim Wandern im Herbst unerlässlich? Hast du vielleicht noch einen zusätzlichen Tipp? Ich bin schon neugierig, verrate ihn doch in den Kommentaren damit wir noch sicherer in die herbstliche Wandersaison starten können! Oder schreib mir auch gerne ein Mail. 😉 Kontakt

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Die kleinen Dinge am Wegesrand – mit offenen Augen durch die Welt

Kleine Dinge - Outdoor Tipps

Wenn ich Eines liebe, dann ist es Zeit in der Natur zu verbringen. Nur ich, meine Schwester, eine Kamera und viel zu entdecken! Während Eva es liebt weitläufige Landschaften zu fotografieren bin ich mehr von den vielen kleinen Dingen fasziniert an denen leider die meisten immer und immer wieder vorbeilaufen, ohne sie überhaupt zu bemerken. Die Blogparade die Carolin vom Blog „Berg und Flachlandabenteuer“ ins Leben gerufen hat widmet sich genau diesem Thema. Kein Wunder das ich sofort Feuer und Flamme war bei dieser großartigen Sache mitzumachen. Blumen, Tiere, Pilze und andere Besonderheiten. „Die kleinen Dinge am Wegesrand“ sind es, die sogar den selben Spaziergang beim 100. Mal immer noch aufregend machen.

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In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf meine Entdeckungstouren und werde dir Schritt für Schritt verraten auf was es sich auf jeden Fall lohnt zu achten.


Blumen und andere Pflanzen

Gehst du gerade durch den Wald, über eine Wiese oder schlenderst die Straße entlang? Ganz egal, Blumen und Pflanzen findest du überall! Wo auch immer du gerade bist schau für einen Moment mal nicht nur geradeaus oder vielleicht sogar auf dein Handy. Schau auf den Boden, dreh deinen Kopf nach links und nach rechts. Ich bin mir ziemlich sicher du wirst die ein oder andere Schönheit entdecken. Am Wegesrand, in einem Garten, in einem Blumenkästchen am Fenster und, und, und…

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Früchte

Ja, ich weiß, Früchte sind ja auch irgendwie Pflanzen aber trotzdem sind sie es wert ihnen einen eigenen Punkt zu widmen. Denn je nach Jahreszeit und Ort sind auch die Früchte die du entdecken kannst ganz unterschiedlich. Schau dir die Bäume und Sträucher an denen du vorbei gehst einmal genauer an. Kannst du darauf vielleicht Früchte entdecken? Vielleicht kannst du sie sogar essen, Äpfel, Brombeeren, Walderdbeeren, Kastanien?

OlivenGranatäpfelHollunder


Pilze

Pilze sind für mich etwas ganz Besonderes! Ich weiß nicht wie’s bei dir ist, aber ich bin eine leidenschaftliche Schwammerlsucherin. Wenn ich während eines Spaziergangs oder einer Wanderung ein essbares Schwammerl oder einen Pilz sehe ist der Spaziergang oder eben die Wanderung für mich sofort beendet. Dann packt mich das „Sammelfieber“ und ich bin nicht mehr aus dem Wald zu bekommen. (Zugegeben meine Begeisterung für die Schwammerl hat schon so manche Wanderbegleitung genervt, aber ich kann einfach nicht widerstehen) Und mindestens so gern wie ich die Pilze suche esse ich sie auch. 🙂 Allerdings sind nicht nur die Speisepilze interessant, sondern auch die unbekannten und giftigen Pilze bieten unglaublich tolle Fotomotive und sind einfach wunderschön anzusehen.

Tipp: Nimm dir ein Pilzbuch, verbringe einige Stunden im Wald und versuche jedes Schwammerl und jeden Pilz an dem du vorbeikommst zu bestimmen. Ich verspreche dir, da warten ein paar Überraschungen auf dich!

PilzPilzPilzFliegenpilzPilz


Tiere

Meine absolute Nummer 1 – die Tiere. Jeder der mich kennt weiß, bei Tieren werde ich schwach. Egal ob ein Hund um die Ecke kommt ein Eichhörnchen auf einen Baum klettert, meine Katze mich mit ihrem treuen Blick ansieht oder zwei Rehe auf dem Feld stehen. Ihr könnt euch sicher sein meine Reaktion ist: OOOOOHHH – schau schau schau – ist der/ die/ das nicht süüüüß??
Vor allem wilde Tiere sind für mich etwas ganz Besonderes, weil man sie einfach nicht oft sieht, und es gar nicht so einfach ist, ein tolles Foto von einem Eichhörnchen, einem Reh oder Vogel zu bekommen.
Nicht zu vergessen ist die riesige Vielfalt an faszinierenden Insekten die sich vor allem im Frühling und im Sommer zeigen. Schmetterlinge, bunte Käfer oder die Biene die sich gerade über eine Blume hermacht.

RaupeLipelleMarienkäferWelpeEntenpaarVogelKatzeVogelbabysMöwe


Stacheldraht

Stacheldraht? Ja Stacheldraht! Ich weiß nicht warum, aber ich finde Stacheldraht gemeinsam mit einer schönen Blume oder einem anderen besonderen Motiv im Hintergrund schaut einfach unglaublich cool aus.
Aber schau einfach selbst:

StacheldrahtStacheldrahtStacheldrahtStacheldraht


Sonstiges

Ich könnte hier eine eeeewig lange Liste mit noch mehr Dingen schreiben die es wert sind gesehen zu werden. Süß dekorierte Fenster, schöne Gärten, lustige Schilder, alte Fahrräder, Liebesschlösser an Brücken, versteckte Hinterhöfe und so weiter und so fort. Allerdings wäre ich damit morgen noch immer nicht fertig. 🙂
Hier ein paar Bilder:

Fenster mit Blumenalte HütteGoofieZwergendorfInnenhof


Wie du dir nach all den Fotos wahrscheinlich schon denken kannst, habe ich eine wahnsinnige Leidenschaft für das Fotografieren. Wenn du diese Leidenschaft mit mir teilst wirst du wissen, dass es Motive gibt die man ganz besonders gerne hat und an denen man einfach nicht vorbeigehen kann ohne sie zu fotografieren. 🙂 Bei mir ist das wenn die Pflanze im Vordergrund und das „Hauptmotiv“ bzw. die Landschaft im Hintergrund ist. ich hab geschätzt 10.000 solcher Bilder und jedes mal wenn ich außer Haus geh kommen neue dazu.

Blumen und EvaBlumen und KuhBlumen und LandschaftBlumen und GipfelkreuzBlumen und Landschaft


Ich hoffe dir hat unser keiner Ausflug in die Welt der „kleinen Dinge am Wegesrand“ gefallen und du bist jetzt genauso motiviert wie ich die Welt auch manchmal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Zu guter Letzt möchte ich mich nochmal ganz, ganz herzlich bei Carolin von Blog Berg und Flachlandabenteuer für die wunderbare Idee bedanken. Unglaublich spannendes und kreatives Thema das mir irrsinnig viel Freude bereitet hat. 🙂


Was sind die „kleinen Dinge“ die dich glücklich machen? Lass doch einfach mal ein Kommentar hier oder schreib mir ein E-Mail. Ich freue mich schon auf deine Nachricht in meinem Posteingang: Kontakt

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Viel Spaß ❤

Der erste Fallschirmsprung oder den Mutigen gehört die Welt – „Erstspringer“ verraten ihre persönlichen Erfahrungen

Mein erster Fallschirmsprung

Die Brille presst sich so fest an mein Gesicht dass ich kaum klar denken kann, die Luft ist so kalt, dass ich es nicht schaffe einzuatmen, mein Herz rast als ob es mir aus der Brust springen möchte…. und trotzdem fühlt es sich gut an.

Ich schwebe als wäre ich ein Adler – weit weg von allen Problemen dieser Welt. Alles ist plötzlich so leicht und klein, ich atme tief ein. Das tut gut!

Jetzt verstehe ich es – „Frei wie ein Vogel“.


Du hast dich schon immer gefragt wie es sich anfühlt wenn man aus einem Flugzeug springt? Irgendwie würdest du auch gerne mal einen Tandemsprung machen, traust dich aber nicht so ganz?

Ich habe mir selbst ein paar Gedanken zu meinem ersten Tandemsprung gemacht und auch gleich noch ein paar andere „Erstspringer“ zu ihren Erfahrungen befragt. Sie verraten dir wie es sich anfühlt, ob sie Angst hatten und ob sie es nochmal machen würden.

Na? Neugierig?


Fragen:

  • Wie bist du auf die Idee gekommen einen Tandemsprung zu machen?
  • Wie hast du dich beim Absprung gefühlt, hattest du Angst?
  • Der freie Fall – wie ist das so?
  • Was war das Erste das du dir nach der Landung gedacht hast?
  • Würdest du nochmal springen?
  • Was ist für dich der Hauptgrund um es (nicht) zu tun?

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Wie bist du auf die Idee gekommen einen Tandemsprung zu machen?

Judith:

Wir, mein Liebster und ich, waren auf der Suche nach einem besonderen Geburtstagsgeschenk für einen Freund. Nachdem wir schon seit längerem den Wunsch hatten, mal so richtig durch die Luft zu fliegen, haben wir unserem Freund den Tandemsprung mit persönlicher Beteiligung zum Geburtstag geschenkt. Letztlich war es ein abenteuerliches Geschenk an uns selbst.

Grossi:

Eigentlich war es, soweit ich mich erinnern kann, immer schon ein Kindheitstraum von mir, so frei wie ein Vogel durch die Lüfte zu fliegen!

Martin:

Habe leichtsinnigerweise einem Freund einen Tandemsprung als Geburtstagsgeschenk gemacht, dieser hat darauf bestanden nicht allein springen zu wollen, können. Habe dann in meiner Verzweiflung meine liebsten Menschen um mich gescharrt (Freundin, Sohn) und sie genötigt mir aktiv Beistand zu leisten – das heißt – mitspringen…

Mario:

Ich wurde eingeladen und war sofort begeistert.

Bia:

Meine Mutter schenkte mir den Tandemsprung zu meinem 18. Geburtstag.

Eva:

Von selbst? Gar nicht. Es war ein Überraschungs-Geschenk von meiner Oma – und das Coolste – sie hat auch mitgemacht. Also bin ich tatsächlich gemeinsam mit meiner Oma aus einem Flugzeug gesprungen – mit Fallschirm natürlich!


Tandemsprung
Judith – überglücklich!

Wie hast du dich beim Absprung gefühlt, hattest du Angst?

Judith:

Ich war voll aufgeregt, hatte Herzklopfen und war unheimlich neugierig auf das was kommt – eine Art „Lustangst“. Sehr anregend war der Aufstieg mit dem Flugzeug. Alle SpringerInnen waren ruhig, konzentrierte Gesichter, kurze Blicke, die sich trafen, ein inneres Sammeln, angespannte Erwartung auf das Kommende. Ich hatte immer das Gefühl, dass alles gut geht. Mein Guide hat mich rundum informiert, daher wusste ich, was zu tun ist.

Grossi:

Natürlich hatte ich Angst – aber Mutprobe bestanden!

Martin:

Von Angst kann man so nicht sprechen, eigentlich war ein noch nie gekanntes Gefühl da, als sich das kleine wackelige Flugzeug mit uns in 4000 m Höhe schraubte. Todesangst würde dem Zustand am ehesten entsprechen… und das mir, dem mutigsten Silberrücken aller Zeiten…

Mario:

Es war nicht wirklich Angst, aber großer Respekt. Das Adrenalin hat alles überspielt.

Bia:

Angst wäre das falsche Wort… Vorfreudig aufgeregt trifft’s eher!

Eva:

Ganz ehrlich? Ja, schon ein bisschen. Aber ich hatte nicht mal richtig Zeit dafür, denn mein Master hinter mir hat mich einfach direkt aus dem Flugzeug geschupst, bevor ich es mir anders überlegen konnte.


Fallschirmsprung
Grossi in der Luft

Der freie Fall – wie ist das so?

Judith:

SUPERCOOL. „Nur wer loslässt hat beide Hände frei!“ Du sitzt da, mit einem Guide am Rücken, die Beine hängen bereits ins Nichts. Der Adrenalinkick vor dem Absprung, und ab ………………… kitzekleine Häuser, Äcker und Wälder die näher kommen / Haut, die sich aus dem Gesicht nach hinten zieht / eine eiskalte Stirn nach Sekunden / Atmen mit Unterbrechungen / Fallen lassen im wahrsten Sinn des Wortes. Unvergesslich.

Grossi:

Ich bin damals in eine dicke Wolke gesprungen und dachte mir bloß – Oh mein Gott. Es war so kalt und ich bekam kaum Luft. Immer wenn ich nun zum Himmel hinauf schaue und Wolken sehe, muss ich daran zurückdenken.

Martin:

Der freie Fall ist einfach nur geil.

Mario:

Der freie Fall nimmt einem zuerst den Atem. Danach ist’s einfach nur geil!!

Bia:

Das Beste an Allem! Mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen. Schade, dass es nur so kurz dauert…

Eva:

Schon ziemlich cool! Aber auch ein bisschen erdrückend fand ich, die Luft zieht so schnell an einem vorbei, ich konnte kaum atmen.


Fallschirmsprung
Eva in der Luft

Was war das Erste das du dir nach der Landung gedacht hast?

Judith:

„Ich bin eine Heldin!“

Grossi:

Schon vorbei? Das war mein erster Gedanke. Ich hätte mir so gewünscht, dass es noch viel länger gedauert hätte.

Martin:

Von Glücksgefühlen überschwemmt sofort wieder springen zu wollen… der freie Fall war einfach nur geil…

Mario:

Will nochmal!!!

Bia:

NOCHMAAAAAAAL!

Eva:

Schwer zu sagen, mein Kopf war so frei von Gedanken, ich würde sagen – Nichts. Oder vielleicht einfach nur „GEIL“!


Fallschirmsprung

Tandemsprung
Judith & Martin

Würdest du noch einmal springen?

Judith:

Jederzeit! Bin bislang zweimal gesprungen und werde es wieder tun. Wäre ich jünger, würde ich gerne aktiv Fallschirmspringen und auch Formationsspringen.

Grossi:

Sofort! Die Erinnerung daran ist immer noch „Adrenalingeschwängert“!

Martin:

Ich bin nochmals gesprungen.

Mario:

Jaaaaaa

Bia:

Ja.

Eva:

Na klar! Aber ich würde über einer komplett anderen Landschaft abspringen – über den Alpen oder vielleicht über einer Wüste….


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Oma & Eva nach dem Sprung

Was wäre für dich der Hauptgrund um es (nicht) zu tun?

Judith:

Jeder Sprung ein Abenteuer, geh zwischenzeitlich an deine Grenzen….
„Wenn du etwas erleben willst, das du noch nie erlebt hast, musst du etwas tun, das du noch nie getan hast.“ 🙂

Grossi:

Tu es! Springe über deinen Schatten und stell dich der Mutprobe, du wirst definitiv nicht enttäuscht werden. Es ist eine Überwindung, aber wenn du erstmal in der Luft bist ist es ein Abenteuer der Sinne.

Martin:

Mein zukünftiger altersmäßiger Zustand, obwohl man mit Rollator auch springen kann.

Mario:

Ist leider für ein regelmäßiges Hobby nicht erschwinglich… es ist jedoch eine ungefährliche und abenteuerliche Art über seine Grenzen zu gehen.

Bia:

Der finanzielle Aspekt (jeder Cent wird für’s Haus gespart).

Eva:

Erstens mal – definitiv tun! Der Hauptgrund dafür ist das Gefühl, kurz nachdem sich der Fallschirm geöffnet hatte. Gerade war ich noch voller Adrenalin im freien Fall und schon schwebe ich leicht wie eine Feder durch die Lüfte – und das innerhalb weniger Sekunden. Einfach WOW.


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Vielen Dank für die spannenden und persönlichen Antworten bzw. Eindrücke (und vor allem auch die tollen Fotos) meiner lieben „Erstspringer-Kollegen“. Ich freu mich wirklich riesig über eure Unterstützung! ❤

Wie war denn dein erster Fallschirmsprung? Falls du noch keinen gemacht hast, würdest du gerne? Oder eher nicht? Lass doch ein Kommentar hier oder schreib mir ein E-Mail. Ich freue mich schon auf deine Nachricht: Kontakt

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Viel Spaß ❤

Stressfrei (Weit)wandern – Was solltest du beachten?

stressfrei wandern

Nur schwer kann ich verstehen, warum nicht jeder das Wandern liebt…

Doch wenn ich mich recht zurück erinnere, fand auch ich vor einiger Zeit wandern noch meeega langweilig.

Stressfrei (Weit)wandern – Was solltest du beachten? weiterlesen

Wie man jede Wanderung & jeden Spaziergang zu einem besonderen Erlebnis macht

Freude am Gehen

Ich möchte dir gerne zeigen, warum ich auch den 10. Spaziergang auf der gleichen Strecke nicht langweilig finde und wie ich versuche aus allem ein kleines, persönliches Abenteuer zu machen. Wie ich die Freude am „Wandern“ gefunden habe und was für mich zu einem gelungenen Wandertag alles dazu gehört. Wo befindet sich eigentlich die Grenze zwischen einer Wanderung und einem Spaziergang?

Das Ganze hab ich zusätzlich mit ein paar meiner Spazier- & Wanderfotos ergänzt. 🙂


Inhalt:

  • Grenze Wanderung & Spaziergang
  • Kleine Tipps für zwischendurch
  • Fototour machen – Der Entdecker
  • Intensiv erleben
  • Projekte – Der Sportliche
  • Persönliche Wandertipps – was für mich sonst noch dazu gehört

Wo befindet sich die Grenze zwischen wandern und spazieren?

Ich denke, diese Grenze liegt für jeden Menschen wo anders.

Für mich beginnt wandern dort wo ich anfange meinen Rucksack zu packen.

Längere Touren, ab ca. 1 Stunde, die etwas Planung und einen anständig gepackten Rucksack erfordern, sind für mich Wanderungen.

Eine Wanderung muss für mich aber nicht zwingend anstrengend sein, ich persönlich liebe es sogar ganz gemütlich zu wandern und alles richtig zu genießen.

Für mich ist das Wandern kein Wettbewerb und auch kein Höhenmeter zählen, sondern eine Entdeckungsreise in die Natur.


Ein Spaziergang hingegen bedeutet für mich: „Einfach mal schnell raus kommen um den Kopf frei zu bekommen und frische Luft zu schnappen“. Ich sehe auch den Fußweg zum Bahnhof oder zur Arbeit als kleinen Spaziergang – und selbst dabei lässt sich immer wieder etwas Neues entdecken – man muss es nur zulassen.


Kleine Tipps für zwischendurch

Für Abwechslung und neue Entdeckungen muss man nicht immer viel Zeit haben und weit weg fahren. Es reicht auch schon, einfach mal den Spaziergang vor der eigenen Haustüre etwas anders zu gestallten als sonst. Um eine Wanderung zu einem Erlebnis zu machen braucht man nicht immer spektakuläre Schluchten, wilde Wasserfälle, gefährliche Tiere oder ein riesiges Gipfelkreuz. Hier sind ein paar kleine Tipps, um den alltäglichen Spaziergang ein bisschen „auf zu peppen“:


Verkehrt gehen

Nein, nicht umdrehen und den Weg rückwärts gehen (naja, kannst du natürlich auch machen).  😉 Ich meine damit, die Runde mal in die andere Richtung gehen – bist du bis jetzt immer im Uhrzeigersinn gegangen? Geh doch mal andersrum. Alles sieht auf einmal so ungewohnt, so anders, so neu aus.


Einfach mal abbiegen

Warum denn heute nicht einfach mal wo anders abbiegen? Es gibt keine andere Möglichkeit abzubiegen? Dann erschaffe dir einfach eine und spazier ein Stück querfeldein weiter. Mal sehen, wo, wann und ob du wieder auf den Weg zurück findest. 😉

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Salzstiegl
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Saalbach Hinterglemm

Nach oben schauen

Beobachte doch aktiv den Himmel, der sieht garantiert jedes Mal ein bisschen anders aus. Oder schau mal hoch zu den Baumspitzen, vielleicht hat sich ja ein Tier dort versteckt? Wenn nicht, auch egal, Baumwipfel allein können genauso schön sein.


Hund ausborgen

Wenn man selbst einen Hund hat, perfekt. Ich habe zum Beispiel keinen Hund, aber der Freund meiner Schwester schon. Gerne begleitet mich Chiara auf dem ein oder anderen Spaziergang – nicht nur ich, sondern auch sie freut sich immer wahnsinnig darüber. Es ist immer ein ganz besonderes Erlebnis und eine tolle Abwechslung!

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Gratkorn

Spazieren statt „wohin gehen müssen“

Den Weg zur Arbeit, zum Bahnhof, zum Frisör, zum Bäcker… mach diesen Weg doch einfach zu deinem ganz persönlichen kleinen Spaziergang. Und zwar nicht weil du MUSST, sondern weil du WILLST. Gibt es auch noch andere Wege dort hin? Probier einfach mal alle aus!


Eine Fototour machen – Der Entdecker

Nimm doch einfach mal deinen Fotoapparat mit und mach einen Fotospaziergang aus deinem Standardspaziergang. Dafür musst du kein Profi-Fotograf sein und auch keine teure Kamera haben. Eine stinknormale Handykamera tuts auch! 😉

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Gratwein-Straßengel

Das coole an einer integrierten Fototour ist, dass auch diese immer wieder anders sein kann. Mal fotografierst du Insekten, mal Blätter und Blumen, dann Landschaften… Es gibt unzählige Möglichkeiten – sei kreativ!

Oder auch ein kleines Spaß-Fotoshooting mit einer Freundin kann ab und zu eine richtig lustige Ergänzung sein.

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Gratwein-Straßengel

Fotografieren, oder wie mich das Wanderfieber packte

Ich fotografiere leidenschaftlich gerne, zwar nicht professionell, aber gerne. Durch das Fotografieren nehme ich Dinge ganz anders wahr als zuvor. Überall gibt es auf einmal viel mehr zu entdecken und zu bestaunen, viel mehr kleine Details. Erst durch diese intensive Wahrnehmung und die Begeisterung für schöne Motive in der Natur kam bei mir auch die Lust wandern zu gehen. Aber auch das Teilen meiner Fotos auf Instagram und die Freude am Präsentieren meiner schönsten Bilder motiviert mich, ständig Neues kennen zu lernen.

Was ich durch das Sammeln von Bildern, nicht nur im Kopf, sondern auch digital gelernt habe:


Jahreszeiten erleben

Jahreszeiten intensiv erleben – wow, die ersten Blumen blühen. Uiiii, schon Knospen auf den Bäumen. Wie schön die Vögel heute singen. Herrlich, die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Lecker, Obst aus der Natur naschen. So eine schöne Sommer-Blumenwiese. Psssst…Tiere beobachten. Boah, langsam verfärben sich schon die Blätter. Krrkrrr, Blätter rascheln unter den Füßen. Ohhh, erste Schneeflocken mischen sich zu den letzten bunten Blättern. Yeah, Weihnachtsbeleuchtungen bewundern. Yuhuuu, jetzt kommt er, der erste „richtige“ Schnee – Schneemann bauen, Schneeballschlacht. Wäähh, nasser Gatsch überall…

Und da soll mal Einer sagen, ein Spaziergang sei langweilig.


Bei jedem Wetter

Es kann so schön sein wenn es regnet! Wie meine Mama schon immer so gern sagte als ich noch klein(er) war:

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!

Und wie so oft, hat Mama dann doch Recht gehabt. 😉

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Pack

Ich versuche dem Wetter so gut es geht zu trotzen und mit Regenmantel & Co funktioniert das auch ganz schön gut. Natürlich gibt es auch eher suboptimales Wetter.

Ich zum Beispiel, habe auch Nebel und feuchtes Wetter richtig gerne – wegen der mystisch, magischen Stimmung.

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Saalbach Hinterglemm
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Altausseer See
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Saalbach Hinterglemm

Natürlich spricht auch sehr viel für makellos blauen Himmel. Ach, ich könnte gar nicht sagen welches Wetter ich am allerliebsten habe – irgendwie ist doch jedes schön!


Verschiedene Tageszeiten wählen

Ein Spaziergang am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen… Ich bin zwar nicht die motivierteste Frühaufsteherin, aber die ersten Sonnenstrahlen am Tag sind so wunderschön, dass auch ich mal meinen Wecker etwas früher als gewohnt stelle. Außerdem liebe ich es wie der Nebel in der Früh oft noch am Boden herumschleicht.

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Deutschfeistritz

Oder einfach mal einen passenden Platz in der Nähe suchen, um den Sonnenuntergang zu genießen. Ich habe vor Kurzem einen tollen neuen Platz dafür gefunden.

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Gratwein-Straßengel

Tiere beobachten

Auf Wanderungen und auch beim Spazieren treffe ich immer wieder auf neue tierische Bekanntschaften. Sei es ein Reh, ein Eichhörnchen, eine Spinne oder eine Raupe. Oder vielleicht sogar ein Steinbock… Ganz egal, es macht einfach Spaß Tiere zu finden, zu beobachten und vielleicht sogar zu fotografieren. Nicht immer kann man Tiere sofort erkennen, man muss oft schon etwas genauer schauen.

Oder darf’s ein Selfie mit einem Tier sein?

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Turracher Höhe

Hereinspaziert

Kommst du auf deinem Weg bei einer Kirche vorbei? Zugegeben, ich bin nicht gerade ein religiöser Mensch, trotzdem, finde ich, lohnt es sich ab und zu mal einen Blick ins Innere zu werfen.


Sich selbst besiegen oder Projekte – Der Sportliche

Schneller, Höher, Länger… Sportliche Ziele sind die eine Seite. Jene Seite, mit welcher ich mich nicht so intensiv beschäftige. Sport ist bei mir nur ein positiver Nebeneffekt des Wanderns. Aber zugegeben, ich bin schon stolz auf mich wenn ich mal schneller war, einen höheren Berg bestiegen hab, oder mehr Kilometer als üblich gegangen bin.

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Saalbach Hinterglemm

Aufzeichnen – eine passende App finden

Besonders motivierend ist es, Daten wie Höhenmeter, Länge, Zeit… zu speichern und eventuell dann auch miteinander zu vergleichen. Ich persönlich verwende dafür das Bergfex Touren App und das App von Outdooractive. Auch für die Planung neuer Wanderungen verwende ich teilweise diese Apps.


Ziele setzen – kleine Projekte

Du kannst dir natürlich sportliche Ziele setzen, aber auch kleine Wander-Projekte machen richtig Spaß und motivieren enorm. Nimm dir nur ja nicht zu viel auf einmal vor, denn das frustriert nur und man hat eindeutig keinen Spaß mehr daran. Im besten Fall kannst du deine Ziele gemeinsam mit einer anderen Person umsetzten, das macht nicht nur Spaß, sondern man kann sich auch gegenseitig motivieren.

Mein aktuelles kleines Projekt lautet: „Ein Jahr, ein Weg“. Gemeinsam mit meiner Mama gehe ich gerade den „Grazer Umland Weg“ (GUW), dieser Weg umrundet unseren Bezirk auf ca. 190 km. Wir möchten, in kleinen Etappen, besonders die verschiedensten Jahreszeiten erleben. Macht richtig Spaß!! 🙂


Was für mich sonst noch eine gelungene Wanderung ausmacht?

Richtige Vorbereitung

Richtige Vorbereitung ist oft das A & O einer gelungen Wanderung oder auch eines Spazierganges. Oft verdirbt man sich die Freude aufgrund mangelnder Ausrüstung.

Oje, wieder auf die Wasserflasche vergessen, außerdem drücken meine Schuhe hinten und jetzt beginnt es auch noch zu regnen – Regenschutz habe ich auch keinen dabei. Klasse, jetzt hab ich mich verlaufen…

Klingt nicht besonders nach Spaß, oder? Wer jedoch richtig vorbereitet ist – der kann genießen.


Pausen

Plätzchen suchen, Augen schließen, der Natur lauschen und relaxen. Klingt das nicht gut? Versuche doch mal ganz genau hin zu hören und die verschiedensten Geräusche zu identifizieren.

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Gleinalm
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Hitzendorf

Oft findet man auch ein tolles „Bankerl“ direkt neben dem Weg.

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Zell am See
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Saalbach Hintergelmm

Manchmal genieße ich es auch einfach in einem Gasthaus/ einer Hütte einzukehren und mich dort verwöhnen zu lassen.

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Saalbach Hinterglemm

Jausnen & Naschen in der Natur

Nicht nur Pausen zum Relaxen, sondern auch Pausen um sich zu stärken sind wichtig! Eine leckere Belohnung gehört für mich einfach zu einer erfolgreichen Wanderung dazu. Oft findet man die leckersten Naschereien direkt neben dem Weg, man muss nur die Augen offen halten. Ab und zu findet man auch so viel, dass man sogar was mit nach Hause nehmen kann.

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Zugegeben, ich bin schon eine kleine Sammlerin und finde es wirklich interessant woraus man alles leckere Sachen zaubern kann! Pack doch mal ein Buch zur Bestimmung von Kräutern oder Pilzen ein.

Ich habe auch immer eine Jause (gerne mit Speck) und ein paar kleine Snacks in meinem Rucksack. So werde ich nicht zur Diva falls ich mal hungrig bin – und noch besser: meine Mitwanderer auch nicht. Ein kleines „Jausnbrettl“ und ein Messer mitnehmen nicht vergessen. 😉

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Gejausnet wird dann an irgendeinem Platzerl am Wegrand. Ab und zu hab ich meine Picknickdecke dabei, aber oft ist es schöner, wenn alles trocken ist, einfach direkt im Gras zu sitzen.

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Gleinalm

Manchmal kann man sogar die Wasserflasche am Weg wieder mit leckerem Bergwasser anfüllen.

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Gleinalm

Eine Person (besser) kennen lernen

Wo kann man eine Person besser kennen lernen als auf einer gemeinsamen Wanderung? Wo hat man so viel Zeit über „Unwichtiges“ zu philosophieren? Wo kann man Stille gemeinsam besser erleben?

Vielleicht mal eine Wanderung mit jemandem machen den man nicht so gut kennt, oder noch gar nicht kennt? Ich habe damit eine besonders gute Erfahrung gemacht – es hat sich sogar eine Freundschaft daraus entwickelt und auch ich selbst stieß an persönliche „Doch-Nicht-Grenzen“. Es ist nämlich schwieriger zu „jammern“ wenn man in Gesellschaft von jemandem ist, den man nicht so gut kennt, als wenn man mit dem Freund/ der Freundin unterwegs ist. 😉

Eine Wanderung mit der Familie oder meinem Freund. Was für mich vor ein paar Jahren noch eher langweilig war, ist für mich nun etwas Wunderschönes! So ein Ausflug in die Natur schweißt nämlich ganz schön zusammen und ich lerne immer wieder neue Seiten an Menschen kennen, von welchen ich glaubte bereits alles zu wissen.

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Saalbach Hinterglemm

Staunen & „Blödln“

Schau mal, wie schön!

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Rachau

oder

WOW, Wahnsinn!

…kann auch gerne mal LAUT ausgesprochen werden.

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Leopoldsteiner ee
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Gleinalm

Auch ein bisschen Spaß muss sein! Ob Witze erzählen, lustige Figuren in den Wolken erkennen, Blumenstrauß pflücken, Schneeballschlachten machen, ein komisches Selfie verschicken, oder einfach mit einem Stecken „Laserschwert“ spielen, tu es. 😉

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Saalbach Hinterglemm
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Ödensee

Und ohhh… ein Spielplatz!

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Saalbach Hinterglemm

Selbstauslöser Foto

Bei (fast) jedem Ausflug/ jeder Wanderung mache ich ein Bild mit Selbstauslößer. Jedes neue Foto kommt dann zu unserem Bildschirmschoner dazu, oft sitzen wir dann minutenlang vor dem Fernseher, schauen unseren Bildschirmschoner an und erinnern uns an die vielen schönen Momente.

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Gratwein-Straßengel
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Altausseer See
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Grüner See

Außerdem – der Weg ist das Ziel

Na klar, ein großes Gipfelkreuz zu erreichen macht natürlich stolz. Aber auch mal einen niedrigen „Hügel“ zu erklimmen kann ein Abenteuer sein.

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Gleinalm
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Deutschfeistritz

Es geht nicht immer darum, was einem am Ende des Weges erwartet, sondern darum wie man an dieses Ende gekommen ist.


Noch immer nicht genug? Fortführung bitte! Kein Problem – noch mehr kleine Details am Wegrand hat Helena in folgendem Blogpost für dich zusammengefasst: Die kleinen Dinge am Wegesrand – mit offenen Augen durch die Welt



Na, was ist dir denn bei einer Wanderung besonders wichtig? Bist du eher der sportliche Typ, oder der Entdecker? Hast du auch ein paar Tipps für mich auf Lager? Ich freu mich sehr über ein Kommentar oder ein Mail von dir! Kontakt

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