Ponta de São Lourenço – Wanderung in Madeira

Lang hat’s gedauert bis ich nun endlich ein bisschen was von unserer Wanderung auf der Ponta de São Lourenço in Madeira hier am Blog erzähle… Aber nun ist es endlich soweit, denn diese wundervolle und beeindruckende Tour will ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten!

gewandert Ende September


Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço

Überblick Tourdaten

Schwierigkeitsgrad: mittel
Gehzeit: ca. 2 1/2 Stunden
Länge: ca. 7 km
Höhenmeter↑: ca. 500 m
Höchster Punkt: ca. 150 m
Ausgangspunkt: Parkplatz am Ende der Straße am östlichsten Zipfel von Madeira
Einkehrmöglichkeiten: Am Parkplatz gibt es ein paar Getränke- & Essensstände, am Weg gibt es keine Einkehrmöglichkeiten
Besonderheit: Küstenwanderung, schroffe Felsen, Naturreservart, einzigartige Vegetation, kein Schatten

Ponta de São Lourenço in Madeira | Anreise & Co

Lage & Anreise

Die Ponta de São Lourenço befindet sich am aller östlichsten Zipfel der Insel Madeira am Ende der Straße in Caniçal.

Am einfachsten ist die Anreise mit dem Auto, wir folgen von Caniçal einfach der Beschilderung zur Ponta de São Lourenço.

Aber auch per Bus kann man von Funchal aus in ca. 40 Minuten am Ausgangspunkt sein. Die Linie 113 hält über der Baía d’Abra an, wo sich auch der Parkplatz und Ausgangspunkt dieser Wanderung befindet.


Parken

Der Parkplatz befindet sich am Ende der Straße am östlichsten Ende der Insel, über der Baía d’Abra. Hier gibt es sehr viele Parkplätze und wir haben Ende September überhaupt kein Problem einen freien Platz zu bekommen.


Ponta de São Lourenço

Übernachten

Wir übernachten in Funchal*, genauer gesagt in Sao Martinho ein Ort der gleich westlich von Funchal Stadt liegt, was wirklich ein toller Ausgangspunkt für unsere Standortrundreise auf Madeira ist! Ruhig gelegen mit tollen Möglichkeiten die Promenade entlang zu flanieren, Strand und Bademöglichkeiten gleich in der Nähe, aber auch die Hauptstadt angrenzend und die Bushaltestelle quasi vor der Haustüre. Für uns genau das Richtige!

Du suchst eher eine Unterkunft nahe der Ponta de São Lourenço? Da habe ich zwei hübsche Unterkünfte für dich entdeckt: Quinta do Lorde Resort – Hotel – Marina* oder mal was ganz Spezielles: Vila Cais da Gaivota by Madeira Best Apartments*


Ponta de São Lourenço in Madeira | Rundwanderung

Sonnencreme & Wasser – Check.

Diese Wanderbeschreibung fällt mir ganz besonders leicht, denn sich hier zu verlaufen, wäre wirklich eine Meisterleistung. Man folgt einfach den Schildern bzw. dem Weg ans Ende der Insel. Also nichts wie los! 😉

Was ich euch aber definitiv und ganz deutlich mit auf den Weg geben möchte: Bitte vergesst nicht einen Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser mitzunehmen! Gerade im Sommer ist es hier wirklich richtig heiß und Schatten gibt es hier nicht.

Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço

Ein WOW folgt das andere

Der Weg ist einfach wahnsinnig cool und so ein tolles Kontrastprogramm zu den vielen grünen und üppigen Levada Wanderungen hier auf der Insel.

Ich liebe ja Steine und Felsen! Außerdem liebe ich diese wilde Atmosphäre hier. Die Wellen peitschen gegen den Fels und wir können kaum miteinander sprechen, so laut ist der Wind in unseren Ohren.


Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço

Einmal wenden und zurück bitte

Wie wunderschön es hier ist!

Wir kehren diesmal aber sogar kurz vor dem Ende schon um. Nicht weil es uns nicht gefällt, ganz im Gegenteil, aber wir haben heute Vormittag schon eine Wanderung auf den höchsten Berg der Insel gemacht und sind deshalb schon seit früh morgens auf den Beinen, die uns bereits eiiiinige Höhenmeter getragen haben…

Es ist aber gar nicht so schlimm, hier schon 1-2 Kilometer vorher kehrt zu machen, denn die Landschaft verändert sich sowieso nicht wirklich viel. Natürlich wäre es toll gewesen bis ans Ende zu wandern, doch im Urlaub möchten wir uns nicht quälen, daher – auf zum Abendessen. 😉


Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço

Tipps & Umgebung

#1 – Jause und Getränke mitnehmen, es gibt unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten. Vor allem bitte genügend Wasser mitnehmen, es kann sehr heiß und auch ein wenig anstrengend werden!
#2 – Vergiss auch auf keinen Fall auf die Sonnencreme, oder eine Kappe – hier gibt es keinen Schatten.
#3 – Sollte es eher kühl sein, nimm unbedingt eine Windjacke mit, hier kann es schon mal riiichtig windig sein.
#4 – Es gibt auch einen Zugang zum Meer an der Casa do Sardinha. Falls du eine Wasserratte bist, nimm gerne Schwimmsachen mit.

Lese- & Wandertipps für Madeira

Eine ganz besondere Wanderung auf den höchsten Berg der Insel findest du in diesem Beitrag.

Am Blog Ferngeweht kannst du dir noch ein paar weitere tolle Wanderideen für Madeira holen.



Was sind deine liebsten Wanderungen auf Madeira? Findest du die Insel auch so wunderschön wie ich? Ich bin schon gespannt – schreib doch ein paar deiner Erfahrungen in die Kommentare! 🙂

PS: Noch mehr Abenteuer & Wandertipps gefällig? Na dann folge uns doch auf Facebook, Pinterest & Co – so bist du immer live dabei und kannst noch mehr richtig coole Reise- und Freizeitideen sammeln!

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Wanderung vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo – auf den höchsten Berg Madeiras

Najo, moch ma anfoch so, wird scho guad gehn!

– das ist wohl eher das Motto meiner Schwester Helena, doch es gibt eben auch Situationen in welchen selbst ich nicht drum herum komme diesem Satz alle Ehre zu machen.

Das Ergebnis:

Ach du Schei..benkleister! Und WAS jetzt?!?

Alles über meine Wanderung auf den höchsten Berg Madeiras und was du dabei anders machen solltest erzähle ich dir gleich…


Inhalt:

  • Pico do Arieiro
  • Wanderung zum Pico Ruivo
  • Faulheit & Glück – der Rückweg
  • Nachwandern (Daten zur Tour)
  • Tipps

Madeira wandern


Wer die wunderschöne Blumeninsel im Atlantik besucht, der ist quasi sowas wie dazu „verpflichtet“ zu wandern. Wanderwege über Wanderwege – leicht, mittel, schwer – entlang der berühmten Levadas, an der Küste und eben auch im Gebirge. Der Weg vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo gehört – traue ich mich behaupten – schon eher zu den konditionell schwierigeren, aber definitiv auch zu den spannendsten und eindrucksvollsten der ganzen Insel. Also nichts wie hin!


Pico do Arieiro

Mit unserem Mietauto geht es schon ganz, ganz früh von Funchal rauf in die Berge zum Startpunkt unserer heutigen Wandertour. Wir wollen auf den höchsten Berg Madeiras – den Pico Ruivo – marschieren.

Um dort hinzukommen, nehmen wir die Straße ER103 über den „Monte“ in Richtung Ribeiro Frio. Nach ungefähr 35 Minuten kommt linker Hand ein Restaurant und gleich danach eine Kreuzung, dort biegen wir links ab, „Pico do Arieiro“ ist hier sogar angeschrieben. Und auf einmal – dichtester Nebel und zwar wirklich so, dass es ärger fast nicht mehr geht. Nach kurzem Überlegen umzudrehen, beschließen wir jedoch trotzdem im Schneckentempo weiter zu fahren bis zum höchsten Punkt. Das hat sich gelohnt, denn auf einmal brechen wir durch die Nebeldecke und ein toller Anblick bietet sich uns!

Auf einem der vielen leeren Parkplätze wird noch das Auto abgestellt und schon kann das Abenteuer beginnen! Der Ausblick vom Gipfel (1818m) ist wunderschön – es gibt einen tollen Aussichtspunkt und ein Café, also zahlt sich auch ohne Wanderung ein Besuch hier oben sicherlich aus.

Pico do Arierio MadeiraPico do Arierio MadeiraPico do Arierio Madeira


Wanderung zum Pico Ruivo

Na dann – lasset die Wanderung beginnen! Nach einem kurzem Fotostop am Aussichtspunkt startet wir los zum Pico Ruivo!

Aber zuerst legen wir gleich mal Jacke, Schal und Stirnband an, denn es ist riiiichtig frisch hier oben! Na klar, im Gegensatz zur Küste sind wir ja nun ca. 1800 Meter HÖHER! Jetzt kann’s aber endlich losgehen am PR 1 vom Pico do Arierio zum Pico Ruivo. Der Nebel steigt, fällt, steigt und fällt – wir hoffen trotzdem auf ein paar schöne Ausblicke, und falls nicht – auch egal, denn der Weg an sich ist angeblich schon spektakulär genug.

Pico do Arierio Madeira WanderungPico do Arierio Madeira

Vergehen ist hier ein Ding der Unmöglichkeit. Der Weg ist durchgehend auf einer oder beiden Seiten mit Seilen gesichert um ein Abstürzen zu verhindern, somit kann man nur auf dem richtigen Pfad bleiben. Schon zu Beginn ist mir klar – obwohl wir auf Grund des Nebels nicht all zu viel sehen – ich liebe diesen Weg! Wer allerdings nicht ganz schwindelfrei ist wird sich wahrscheinlich auf dieser Wanderung nicht ganz so wohl fühlen…

Immer geht es hinunter und wieder hinauf, hinunter, hinauf…. Und vor allem das viele Stufensteigen kann mit der Zeit schon ganz schön anstrengend werden. Da unser Ziel höher liegt als der Ausgangspunkt, müssen wir für jedes Teilstück das uns bergab führt noch mehr bergauf marschieren um den Pico Ruivo zu erreichen. Umso weniger freut man sich dann wenn es mal eeeewig laaaange hinunter geht! 😉

Pico Ruivo Wanderung Madeira20160919_101228Pico Ruivo Wanderung MadeiraPico Ruivo Wanderung Madeira

Nach einiger Zeit teilt sich der Weg in zwei Varianten – beide führen zum Pico Ruivo. Der westliche (Oeste) – bei der Gabelung links – führt durch viele kleine abenteuerliche Tunnel, der östliche (Este) ist etwas länger und führt auf der anderen Seite des Pico das Torres vorbei.

Achtung! Erkundige dich im Voraus über Sperren & Umleitungen.

Für die Ostroute benötigt man angeblich ein kleines bisschen mehr Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ob das stimmt können wir leider für uns nicht herausfinden, da dieser Weg zur Zeit vorübergehend gesperrt ist (und wahrscheinlich auch nicht so bald wieder offen sein wird) – wegen eines Erdrutsches – sehr schade!

Geplant war nämlich die östliche Variante am Hinweg zu gehen und die westliche am Rückweg. Naja egal, dann eben gleich links nach unten abbiegen. Auch hier müssen wir einen „Umweg“ gehen, da auch für diese Route eine Umleitung notwendig ist. Wir müssen ziemlich weit absteigen und dann alles wieder nach oben marschieren. Diese Umleitung macht den Weg somit um einiges länger als normal. Aber der Weg ist richtig lässig, immer wieder führt er hindurch durch kleine und größere Tunnel. Wir sind wirklich froh, dass wir immer Stirnlampen in unserem Rucksack dabei haben, denn in den längeren Tunneln ist es nämlich stockfinster!

Pico Ruivo Wanderung MadeiraPico Ruivo Wanderung MadeiraPico Ruivo Wanderung MadeiraPico Ruivo Wanderung Madeira

Puhh….ganz schön kräftezerrend die vielen Stufen! Aber die schöne Aussicht entschädigt für so Einiges. Nach einer Zeit treffen die beiden Wege nun wieder aufeinander und es geht immer den Berg entlang, vorbei an richtig coolen Bäumen, die mich irgendwie an Herr der Ringe erinnern – wieso weiß ich nicht so richtig. 🙂

Bald kommen wir zu einem kleinen Häuschen. Direkt dort gibt es eine Wegkreuzung. Links hinauf geht es nun endlich zum Gipfel und rechts hinunter zum Parkplatz auf der Achada do Teixeira und nach Encumeada. Natürlich wählen wir hier den Weg nach oben!

Pico Ruivo von Pico do Arierio20160919_112232Pico Ruivo von Pico do Arierio

Rauf geht’s! Das letzte Stück, muss ich ehrlich gestehen zieht sich schon noch ziemlich und ist auch noch ganz schön anstrengend. Aber ist man erst mal oben, vergisst man die Mühen sofort wieder. Während mein Freund sein rituelles Gipfel-Power-Napping macht, schlendere ich zu den verschiedensten Aussichtspunkten, beobachte den Nebel beim steigen und sinken und an den Berggipfeln vorbei ziehen. Bis auf einmal – ganz kurz – er den Blick auf das Meer freigibt. Es ist wunderschön – ich bin so fasziniert, dass ich schlichtweg auf’s Fotografieren vergesse, erst als der Nebel die Aussicht fast wieder verdeckt greife ich zu meiner Kamera.

Die Stimmung hier oben gefällt mir. Es ist wirklich faszinierend wenn man von 1862m auf das Meer blicken kann!

Pico Ruivo Madeira20160919_12090520160919_121352Pico Ruivo Madeira - Blick aufs MeerPico Ruivo Madeira - Gipfelsieg


Rückweg auf Umwegen

Naja ein bisschen enttäuscht sind wir immer noch, dass die östliche Variante nicht begehbar ist, außerdem wollen wir irgendwie nicht den selben Weg zweimal gehen und der Hinweg war noch dazu irgendwie länger als wir geplant/gedacht hatten. Wir haben heute ja auch noch etwas anderes vor… Hmmm, deshalb entschließen wir uns ganz spontan dazu einfach auf dem kurzen Weg zum Parkplatz nach Achada do Teixeira abzusteigen und dort einen „Bus“ zu nehmen. Was im Nachhinein irgendwie eine schlechte Idee war denn dort gibt es NICHTS und schon gar keinen „Bus“… 😉


Wir biegen also bei der Kreuzung bei der kleinen Hütte nicht auf unseren „normalen“ Rückweg ab, sondern folgen dem Weg geradeaus nach unten. Schnellen Schrittes geht’s dahin – immer bergab – und auch schon früher als erwartet sehen wir den Parkplatz. Uiiii…uns wird klar, hier gibt es wirklich gar NICHTS. Nicht mal das kleine Häuschen ist bewirtschaftet oder bewohnt. Kein Bus, kein Mensch und die nächste Zivilisation laut Karte bestimmt eeeeewigst enfernt. Und Ohh, wir sind außerdem auf der anderen Seite der Insel gelandet. 😀

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Erkennst du den „normalen Rückweg“?

Parkplatz Achada do Teixeira

Erstmal müssen wir lachen, dann beschließen wir auf jemanden zu warten der zurück zu seinem Auto kommt – den werden wir dann fragen ob er uns ein Sückchen mitnimmt. Und auch schon bald treffen wir ein ganz liebes portugiesisches Pärchen in unserem Alter die sogar auf die andere Seite der Insel müssen. Uns zu liebe machen sie den Umweg und fahren statt auf der schnellen Straße um die Insel herum, über die Bergstraßen und lassen uns nach Ribeiro Frio bei der Kreuzung hinaus. Die Fahrt hier her dauert 1 STUNDE – das wäre mit dem Taxi bestimmt riiichtig teuer geworden! Was für ein Glück auf so liebe Leute zu treffen! 🙂 

Dort ausgestiegen bedanken wir uns ungefähr 1000 Mal, verabschieden uns und beschließen dann in dem Restaurant noch was zu essen, Abenteuer machen hungrig! Während dem Essen überlegen wir uns dann wie wir die restlichen 7 km zurück hinauf zu unserem Auto kommen werden. Wir bestellen im „Restaurante Casa De Abrigo Do Poiso“ mein absolutes Lieblingsessen hier auf Madeira – Espetada! (Rindfleisch, medium – versteht sich – lecker!)

beste Espetada Madeira

Es waren die besten Espetadas die wir in diesem Urlaub gegessen haben – manchmal zahlen sich Umwege dann doch wieder aus. Wir fragen den Kellner nach einem Taxi um hinauf zum Pico do Arierio zu kommen. Die Taxifahrt an sich wäre gar nicht teuer, aber wir müssten natürlich auch die komplette Anfahrt hier her in die „Pampa“ bezahlen und er meint, das würde uns sehr teuer kommen.

Wir beschließen einstimmig zu Fuß hinauf zu gehen! Wir folgen der Straße mit dem Gedanken: „Jedes Auto das da rauf fährt fährt ganz bestimmt zum Gipfel, also werden wir nun erstmalig in unserem Leben autostoppen.“ Nach ungefähr 5 Minuten kommt auch schon das erste Auto und ja – es bleibt stehen. Wieder ein junges einheimisches Pärchen. Sie sind gerade auf dem Weg zum Gipfel um dort einen Kaffee zu trinken. Super – auf den sind sie natürlich eingeladen. 😉


Nachwandern

Ich empfehle auf keinen Fall so unüberlegt wie wir einfach „falsch“ abzusteigen. Außer du möchtest auch gerne autostoppen. Oder Geld spielt bei dir keine Rolle und du rufst ein Taxi aus Santana und fährst damit 1,5 Stunden über die Insel zurück zum Pico Arierio. 😉

Im besten Fall solltest du dich für eine Auf- und Abstiegsvariante entscheiden – und zwar fix – das spart Nerven, Zeit und eventuell auch Geld.


Route lang

Soll es die lange und anspruchsvolle, aber auch eindrucksvollere sein, dann starte beim Pico Arierio und beende sie auch wieder dort. Eine Karte für diese Tour findest du hier auf Outdooractive. (Hinweg über die Ostroute, Rückweg über die Westroute)


Route kurz

Oder willst du lieber eine kleinere und leichter Tour machen, dann startest du gleich auf dem Parkplatz der Achada do Teixeira (Anreise mit dem Auto über Santana). Eine Karte und alle Infos dazu findest du hier auf Outdooractive.


Tipps

Tipp: Genügend Jause und Getränke in den Rucksack packen. Es gibt keine Möglichkeit am Weg einzukehren.

Tipp: Es kann ganz schön kalt dort oben sein, im Gegensatz zur Küste. Unbedingt Stirnband, Jacke und Co einpacken!

Tipp: STIRNLAMPE oder wenigstens Taschenlampe mitnehmen – in manchen der Tunnel ist es wirklich stockfinster!

Tipp: Erkundige dich im Voraus ob der Weg/ die Wege eventuell gesperrt/umgeleitet sind – Bergrutsche sind hier häufiger!! Angeblich soll die Ostroute noch für sehr lange gesperrt sein – bitte wirklich erkundigen.

Tipp: Nimm dir für die gesamte Wanderung (wenn Startpunkt Pico do Arieiro) einen ganzen Tag Zeit und plane sonst nichts mehr ein – außer vielleicht relaxen am Abend oder ein gutes Abendessen.

Tipp: Den Pico do Arieiro und die tolle Aussicht von dort sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen. Auch wenn man keine Wanderung machen will – lohnt es sich hier hinauf zu fahren und zu genießen.

Tipp: Sehr früh rauf fahren zum Pico do Arierio – bestimmt auch ein unglaublich schöner Sonnenaufgang. (Wir haben ihn leider knapp verpasst) Außerdem sind in der Früh viiiiel weniger Touristen hier.

Pico Ruivo Wanderung Madeira



Hast du auch schon mal irgendwann Auto gestoppt? Was ist deine Lieblingswanderung auf Madeira? Ich freu mich schon auf dein Kommentar! Du kannst mir aber auch jederzeit gerne ein Mail schreiben: Kontakt

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Viel Spaß ❤

Lissabon Stopover in 8 Stunden (oder 2 Tagen)

Lissabon - Stopover

Unsere Reise im September führte uns nach Madeira. Ich wählte einen Hinflug mit ca. 9,5 Stunden Aufenthalt in Lissabon, um auch eine kleine Erkundungstour durch Portugals Hauptstadt zu machen.

What to do in Lissabon?


Inhalt:

  • Zeiten & Anreise
  • Öffentliche Verkehrsmittel Lissabon
  • Lissabon in 8 Stunden – oder Lissabon TAG 1
  • Fazit Stopover
  • Zusatzprogramm für Motivierte – oder Lissabon TAG 2

Zeiten & Anreise

Das Flugzeug in Wien startet schon um 6 Uhr in der Früh. Ankunftszeit in Lissabon ist 08:35 Uhr.

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Die Koffer werden natürlich gleich von Wien bis Funchal durchgecheckt, das Wichtigste für unseren Stopover haben wir im Handgepäck bei uns. Bis wir aus dem Flugzeug und zur Metro kommen vergehen ungefähr 30 Minuten.

Um 18:00 Uhr geht unser Anschlussflug weiter nach Funchal und spätestens eine Stunde davor möchten wir wieder zurück am Flughafen sein, um stressfrei durch die Sicherheitskontrolle und zum Gate zu kommen.

Wir haben also 8 Stunden Zeit für Lissabon – cool, mein erster Stopover!


Öffentliche Verkehrsmittel

Vor der Reise habe ich mich schon mal über den öffentlichen Verkehr in Lissabon erkundigt und mir einige Stadt- und Verkehrspläne auf mein Handy geladen um so Zeit vor Ort zu sparen.

Es gibt zwei verschiedene Gesellschaften im öffentlichen Verkehr, eine für die Metro (U-Bahn) und eine für Carris (Bus, Tram und Aufzüge). Deshalb gibt es auch zwei verschiedene Arten von Tickets und nicht jedes ist überall gültig.

Deshalb ist es sinnvoll, sich eine Viva Viagem Card zu kaufen – diese gilt bei beiden Gesellschaften. Man kann sie direkt beim Ticketautomaten kaufen und beladen. Entweder mit einem gewissen Betrag (wird pro Fahrt abgezogen) oder mit Tages- bzw. Wochenkarten.

Die Lissabon Card gilt auch als Fahrkarte für Metro und Carris und noch dazu hat man gratis Eintritt bei gewissen Sehenswürdigkeiten. der Kauf zahlt sich bestimmt aus wenn man eine längere Stadtbesichtigung geplant hat.


Wir wissen noch nicht genau wie viel wir mit den Öffis fahren werden, kaufen aber trotzdem gleich ein Tagesticket. Wir sind einfach zu gemütlich und finden 6,15 € sind es Wert, dass wir uns um nichts mehr kümmern müssen und überall nach Lust und Laune ein und aussteigen können.

Genaue Details rund um das Thema Nahverkehr in Lissabon und Stadtpläne mit den verschiedensten Streckennetzen zum Download kannst du hier finden: http://www.portugal-reiseinfo.de/lissabon/nahverkehr/nahverkehr.htm


Lissabon in 8 Stunden – oder Lissabon TAG 1

Leider ist mein Freund gesundheitlich leicht angeschlagen. Wir beschließen deshalb den Tag gaaanz langsam und gemütlich zu gestallten, deshalb verkürzen wir unser Programm ein wenig. Was sonst noch alles geplant war will ich dir aber auf keinen Fall vorenthalten, deshalb gibt es nachher noch einen zusätzlichen Punkt – für Motivierte.

Es lässt sich daraus auch ein super Wochenendtrip (bzw. Lissabon in 2 Tagen) ableiten.

  • Lissabon in 8 Stunden – TAG 1
  • und das Zusatzprogramm – TAG 2

Tram 28E & Miradouro de Graça

Zuerst wollen wir uns gleich mal einen Überblick über die Stadt verschaffen. Was eignet sich dafür denn besser als einer der Zahlreichen Miradouros (Aussichtspunkte)?

Und wie kommt man dort hin? Na klar, gleich mit der alten, historischen Straßenbahn Tram 28E!


Wir fahren mit der Metro von Aeroporto nach Intendente. Dafür müssen wir in Alamena einmal umsteigen, insgesamt dauert es ungefähr 30 Minuten.

Direkt bei Intendente kann man in die Tram 28E umsteigen – los geht’s, den Hügel hinauf in der abenteuerlichen Straßenbahn.

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Siehst du den Mann in der Tram vorne links im Bild? Auch wir stehen dort ganz vorne am Fenster, die Straßenbahn ist „g’stopft voll“. Es macht trotzdem richtig Spaß dem Fahrer zu zu sehen wie er die Tram steuert. Achtung, pass bitte gut auf deine Wertsachen auf, das Gedrängel in den Straßenbahnen ist ein super „Arbeitsplatz“ für Taschendiebe!

Wir verwenden in Städten immer Bauchtaschen, sieht zwar nicht so stylisch aus, aber dafür hat man immer alles im Blick. 😉


Zwei Miradouros liegen hier direkt hintereinander – Miradouro de Senhora (Aussteigen bei Rua Graça) und Miradouro de Graça (Aussteigen bei Graça).

Wir wählen Miradouro de Graça, da sich dort auch die Igreja e Convento da Graça befindet. Der Aussichtspunkt und die Kirche befinden sich ca. 3 Gehminuten von der Haltestelle Graça.

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Man hat von dort wirklich einen tollen Blick über Lissabon. Ganz links im oberen Bild kann man einen kleinen Hügel sehen. Dort liegt unser nächstes Ziel – Das Castelo.


Castelo de São Jorge & Miradouro do Castelo

Ach, da gehen wir doch glatt zu Fuß hin und schlendern dabei ein bisschen durch die kleinen Gassen.

Nicht überall sieht es wunderschön aus, aber gerade das macht für mich den besonderen Charme dieser Stadt aus. Nicht perfekt = sympathisch.

Dank Google Maps und der Offlinekarte die ich mir zu Hause schon am Handy gespeichert habe finden wir schlussendlich auch (fast ohne Umweg) zur Burg. Mit (fast keinem Umweg und) ein paar Fotostopps brauchen wir ungefähr 20 Minuten.


Der Eintritt ist nicht ganz so billig – aber wir lieben Burgen und schöne Aussichtspunkte, also sind es uns diese 8,50 € auch Wert.

WOW, wieder so ein toller Ausblick! Fantastisch – Miradouro do Castelo.

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Es macht mir besonders viel Spaß auf den Zinnen der Burg entlang zu spazieren. Jedoch ist es nicht’s für schwache Nerven und Menschen mit Höhenangst. 😉


2 weitere Miradouros & Catedral Sé

Nach der Besichtigung der Burg geht’s den Hügel hinunter in Richtung Tejo (das ist der Fluss, den wir von hier oben schon bewundert haben).

Unser Weg führt uns vorbei am Miradouro das Pontas do Sol und am Miradouro Santa Luzia – schon wieder so schön!

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Entlang der Schienen spazieren wir weiter Richtung Praça Comérico. Es ist ein tolles Erlebnis den alten Straßenbahnen dabei zu zu sehen wie sie durch die engen Gassen den Hügel hinauf düsen.

In einem kleinen Souvenirshop kaufen wir uns einen Erinnerungs-Magneten für unseren Kühlschrank und bei der Sé Kathedrale legen wir auch noch einen kleinen Zwischenstopp ein.

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Dann erreichen wir auch schon bald den großen Platz am Tejo.


Praça do Comérico & Rua Augusta

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Hier machen wir eine Pause und genießen das lässige Lissabon-Flair. Es ist schon eine Stadt in die man sich leicht verlieben kann.

Auf geht’s durch das Tor!

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Beim gemütlichen Schlendern durch die Rua Augusta beobachten wir einige Straßenkünstler – auf einmal – der Geruch von frischem Gebäck – wir haben Hunger.

Wir überqueren den Parça Figueira, wo man noch mal einen Blick zum Castelo werfen kann, dann biegen wir in eine kleine Fußgängerzone mit ungefähr 100 verschiedenen Restaurants ein – die R. Das Portas de Santo Antão.

Hier bleibt man nicht lange hungrig – leider hatten wir nicht so viel Glück mit der Wahl des Lokals, also kann ich dir keine bestimmte Empfehlung geben.


Parça dos Restauradores – Hard Rock Cafe

Hier befindet sich das Hard Rock Cafe Lissabon – gleich kaufe ich mir ein Leiberl (T-Shirt) für meine Sammlung.

Falls du meinen Beitrag Shoppingfieber in Bangkok gelesen hast, weißt du, dass ich in Bangkok leider nicht zu meinem Leiberl gekommen bin.

Es ist wie verhext – diesmal kaufe ich mir eines – vergesse es dann aber am Weg zum Flughafen IN DER METRO!!!! Wie kann das sein? Gelernt für nächstes Mal: gleich in den Rucksack packen. 😦

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Pastéis de Belém & Praça Dom Pedro

Der Geruch von diesem süßen Gebäck geht uns einfach nicht mehr aus dem Kopf/ aus der Nase. Wir beschließen – eine Nachspeise muss sein!

Schnell rein in eine Bäckerei und einfach mal alles Mögliche zum Durchkosten kaufen.

Am Praça Dom Pedro machen wir es uns gemütlich und nun werden die Süßigkeiten der Reihe nach getestet.

Es war Liebe auf den ersten Biss! Pastéis de Belém – noch lauwarm – ein typisches Süßgebäck aus Lissabon!

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Direkt hier am Platz befindet sich auch die Metro Station Rossio. Von hier aus geht es für uns wieder zurück zum Flughafen. Rossio – Alameda (umsteigen) – Aeroporto.

Um ca. 16:15 sind wir dann am Flughafen. Noch durch den Sicherheitscheck und dann zum Gate. Jetzt haben wir ein bisschen Zeit uns aus zu ruhen bevor wir in das Flugzeug nach Funchal steigen.


Fazit

Stopover? JA BITTE!

Der Stopover in Lissabon war unglaublich toll, ich würde es sofort wieder machen.

Lissabon versprüht eine Lässigkeit wie ich es noch nie zuvor erlebt habe. Kein Stress, alles gemütlich, nur keine Hektik – genau richtig für uns! Wahrscheinlich war es gut, dass wir nicht alles gemacht haben was wir uns vorgenommen haben, sonst wäre es vielleicht zu stressig gewesen – und das hätte auf keinen Fall zu dieser Stadt gepasst. Lissabon ist einfach die perfekte Stadt um sich bei allem laaange Zeit zu lassen und alles so richtig zu genießen.


Zusatzprogramm für Motivierte – oder Lissabon TAG 2

So, jetzt noch ein paar Punkte die sich hier perfekt dranhängen lassen:

  • Elevador da Glória
    • Auf der vom Hard Rock Cafe gegenüberliegenden Seite des Parça Dos Restauradores (oben beschrieben) gibt es eine Art „Fahrstuhl“ den Hügel hinauf in den Stadtteil Bairro Alto zum Miradouro São Pedro de Arcantara.
  • Elevador de Santa Justa
    • Nach ca. 10 min. Gehzeit vom Miradouro São Pedro de Arcantara, vorbei an der Igreja de São Roque, kommt man zu dieser Aussichtspattform oder man kann auch von untern in einer Seitengasse der Rua Augusta (oben beschrieben) mit dem Fahrstuhl hinauf fahren.
  • Calhariz – Bica
    • Zu Fuß oder mit der Bahn bis Ascensor da Bica. Man kann hier auch einen Zwischenstopp bei einem Miradouro machen und zwar dem:
  • Miradouro de Santa Catarina (Gehzeit ca. 10 min)
  • Av. 25 de Julho – Time Out Market
    • Weiter hinunter zum Fluss, zur Av. 25 Julho wo sich der Time Out Market befindet – ein Foodmarket. Lecker!
  • Torre de Belém
    • Der Turm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Lissabon. Hierher kommst du vom Time Out Market am besten mit den Öffis. Von Cais do Sodré – Pedrouços (ca. 20 min.)
  • Padrão dos Descobrimentos
    • Ein Denkmal am Fluss, soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern. Auch gleich in der Nähe (ca. 10 min. zu Fuß)
  • Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymuskloster)
    • Wurde aufgrund seiner Architektur zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Wieder in der Nähe, nur ein kleiner Spaziergang durch den Park
  • Ponte 24 aprile + Hafen
    • Wer Zeit und Lust hat kann vom Kloster einen kleinen Hafen/ Fluss-Spaziergang dran hängen und die Ponte 24 aprile aus der Nähe betrachten (ca. 40 min.) bis:
  • Alcantara-Mar
    • Von dieser Station fährt man ca. 45 Minuten zum Flughafen.

Ich freu mich schon, auch diesen Teil – westlich der Rua Augusta – von Lissabon zu sehen!



Warst du schon in Lissabon, was sind deine Lieblingsplätze? Hattest du schon mal einen Stopover und hast dir für ein paar Stunden eine Stadt angeschaut? Welche? Ich freu mich über dein Kommentar oder ein Mail von dir: Kontakt

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Viel Spaß ❤

Lissabon Stopover – Programm für 8 Stunden oder 2 Tage

Unsere Reise im September führte uns nach Madeira. Ich wählte einen Hinflug mit einem ca. 9,5 Stunden langen Stopover in Lissabon, um auch eine kleine Erkundungstour durch Portugals Hauptstadt machen zu können.

Aaaaaaalso….what to do in Lissabon?


Zeiten & Anreise

Das Flugzeug in Wien startet schon um 6 Uhr in der Früh. Ankunftszeit in Lissabon ist 08:35 Uhr.

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Die Koffer werden natürlich gleich von Wien bis Funchal durchgecheckt, das Wichtigste für unseren Stopover haben wir im Handgepäck (Rucksack) bei uns. Bis wir aus dem Flugzeug und zur Metro kommen vergehen ungefähr 30 Minuten.

Um 18:00 Uhr geht unser Anschlussflug weiter nach Funchal und spätestens eine Stunde davor möchten wir wieder zurück am Flughafen sein, um stressfrei durch die Sicherheitskontrolle und zum Gate zu kommen. Wir haben also 8 Stunden Zeit für Lissabon – cool, mein erster Stopover!


Öffentliche Verkehrsmittel & Co

Vor der Reise habe ich mich schon mal über den öffentlichen Verkehr in Lissabon erkundigt und mir einige Stadt- und Verkehrspläne auf mein Handy geladen um so Zeit vor Ort zu sparen.

Es gibt zwei verschiedene Gesellschaften im öffentlichen Verkehr, eine für die Metro (U-Bahn) und eine für Carris (Bus, Tram und Aufzüge). Deshalb gibt es auch zwei verschiedene Arten von Tickets und nicht jedes ist überall gültig.

Es ist also durchaus sinnvoll, sich eine Viva Viagem Card zu kaufen – diese gilt nämlich bei beiden Gesellschaften. Man kann sie direkt beim Ticketautomaten kaufen und beladen. Entweder mit einem gewissen Betrag oder mit Tages- bzw. Wochenkarten.

Wir wissen noch nicht genau wie viel wir mit den Öffis fahren werden, kaufen aber trotzdem gleich ein Tagesticket. Wir sind einfach zu gemütlich und finden 6,15 € sind es Wert, dass wir uns um nichts mehr kümmern müssen und überall nach Lust und Laune ein und aussteigen können.


Tipps

Die Lissabon Card gilt auch als Fahrkarte für Metro und Carris und noch dazu hat man gratis Eintritt bei gewissen Sehenswürdigkeiten. der Kauf zahlt sich bestimmt aus wenn man eine längere Stadtbesichtigung geplant hat.

Genaue Details rund um das Thema Nahverkehr in Lissabon und Stadtpläne mit den verschiedensten Streckennetzen zum Download kannst du hier finden: http://www.portugal-reiseinfo.de/lissabon/nahverkehr/nahverkehr.htm


Tag 1 | Lissabon in 8 Stunden

Na, wie immer hab ich natürlich mal wieder viiiiiel zu viel auf meinen To-Do-List geschrieben, das kann sich unmöglich alles an einem Tag ausgehen, aber wir starten einfach mal und werden dann schon sehen wie weit wir kommen. Hauptsache es gibt keinen Stress! 😉

Was sonst noch alles geplant war will ich dir aber auf keinen Fall vorenthalten, deshalb gibt es nachher noch einen zusätzlichen Punkt – als Zusatzprogramm. Es lässt sich daraus übrigens auch ein super Wochenendtrip (bzw. Lissabon in 2 Tagen) ableiten.

  • Lissabon in 8 Stunden – TAG 1
  • und das Zusatzprogramm – TAG 2

Tram 28E & Miradouro de Graça

Zuerst wollen wir uns gleich mal einen Überblick über die Stadt verschaffen. Was eignet sich dafür denn besser als einer der Zahlreichen Miradouros (Aussichtspunkte)?

Und wie kommt man dort hin? Na klar, gleich mit der alten, historischen Straßenbahn Tram 28E!


Wir fahren mit der Metro von Aeroporto nach Intendente. Dafür müssen wir in Alamena einmal umsteigen, insgesamt dauert es ungefähr 30 Minuten.

Direkt bei Intendente kann man in die Tram 28E umsteigen – los geht’s, den Hügel hinauf in der abenteuerlichen Straßenbahn.

Tram in Lissabon

Siehst du den Mann in der Tram vorne links im Bild? Auch wir stehen dort ganz vorne am Fenster, die Straßenbahn ist „g’stopft voll“. Es macht trotzdem richtig Spaß dem Fahrer zu zu sehen wie er die Tram steuert. Achtung, pass bitte gut auf deine Wertsachen auf, das Gedrängel in den Straßenbahnen ist ein super „Arbeitsplatz“ für Taschendiebe!

Wir verwenden in Städten immer Bauchtaschen, sieht zwar nicht so stylisch aus, aber dafür hat man immer alles im Blick. 😉


Zwei Miradouros liegen hier direkt hintereinander – Miradouro de Senhora (Aussteigen bei Rua Graça) und Miradouro de Graça (Aussteigen bei Graça).

Wir wählen Miradouro de Graça, da sich dort auch die Igreja e Convento da Graça befindet. Der Aussichtspunkt und die Kirche befinden sich ca. 3 Gehminuten von der Haltestelle Graça.

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Man hat von dort wirklich einen tollen Blick über Lissabon. Ganz links im oberen Bild kann man einen kleinen Hügel sehen. Dort liegt unser nächstes Ziel – Das Castelo.


Castelo de São Jorge & Miradouro do Castelo

Ach, da gehen wir doch glatt zu Fuß hin und schlendern dabei ein bisschen durch die kleinen Gassen.

Nicht überall sieht es wunderschön aus, aber gerade das macht für mich den besonderen Charme dieser Stadt aus. Nicht perfekt = sympathisch.

Dank Google Maps und der Offlinekarte die ich mir zu Hause schon am Handy gespeichert habe finden wir schlussendlich auch (fast ohne Umweg) zur Burg. Mit (fast keinem Umweg und) ein paar Fotostopps brauchen wir ungefähr 20 Minuten.


Der Eintritt ist nicht ganz so billig – aber wir lieben Burgen und schöne Aussichtspunkte, also sind es uns diese 8,50 € auch Wert.

WOW, wieder so ein toller Ausblick! Fantastisch – Miradouro do Castelo.

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Castelo

Es macht mir besonders viel Spaß auf den Zinnen der Burg entlang zu spazieren. Jedoch ist es nicht’s für schwache Nerven und Menschen mit Höhenangst. 😉


2 weitere Miradouros & Catedral Sé

Nach der Besichtigung der Burg geht’s den Hügel hinunter in Richtung Tejo (das ist der Fluss, den wir von hier oben schon bewundert haben).

Unser Weg führt uns vorbei am Miradouro das Pontas do Sol und am Miradouro Santa Luzia – schon wieder so schön!

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Entlang der Schienen spazieren wir weiter Richtung Praça Comérico. Es ist ein tolles Erlebnis den alten Straßenbahnen dabei zu zu sehen wie sie durch die engen Gassen den Hügel hinauf düsen.

In einem kleinen Souvenirshop kaufen wir uns einen Erinnerungs-Magneten für unseren Kühlschrank und bei der Sé Kathedrale legen wir auch noch einen kleinen Zwischenstopp ein.

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Dann erreichen wir auch schon bald den großen Platz am Tejo.


Praça do Comérico & Rua Augusta

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Hier machen wir eine Pause und genießen das lässige Lissabon-Flair. Es ist schon eine Stadt in die man sich leicht verlieben kann.

Auf geht’s durch das Tor!

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Beim gemütlichen Schlendern durch die Rua Augusta beobachten wir einige Straßenkünstler – auf einmal – der Geruch von frischem Gebäck – wir haben Hunger.

Wir überqueren den Parça Figueira, wo man noch mal einen Blick zum Castelo werfen kann, dann biegen wir in eine kleine Fußgängerzone mit ungefähr 100 verschiedenen Restaurants ein – die R. Das Portas de Santo Antão.

Hier bleibt man nicht lange hungrig – leider hatten wir nicht so viel Glück mit der Wahl des Lokals, also kann ich dir keine bestimmte Empfehlung geben.


Parça dos Restauradores – Hard Rock Cafe

Hier befindet sich das Hard Rock Cafe Lissabon – gleich kaufe ich mir ein Leiberl (T-Shirt) für meine Sammlung.

Falls du meinen Beitrag Shoppingfieber in Bangkok gelesen hast, weißt du, dass ich in Bangkok leider nicht zu meinem Leiberl gekommen bin.

Es ist wie verhext – diesmal kaufe ich mir eines – vergesse es dann aber am Weg zum Flughafen IN DER METRO!!!! Wie kann das sein? Gelernt für nächstes Mal: gleich in den Rucksack packen. 😦

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Pastéis de Belém & Praça Dom Pedro

Der Geruch von diesem süßen Gebäck geht uns einfach nicht mehr aus dem Kopf/ aus der Nase. Wir beschließen – eine Nachspeise muss sein!

Schnell rein in eine Bäckerei und einfach mal alles Mögliche zum Durchkosten kaufen.

Am Praça Dom Pedro machen wir es uns gemütlich und nun werden die Süßigkeiten der Reihe nach getestet.

Es war Liebe auf den ersten Biss! Pastéis de Belém – noch lauwarm – ein typisches Süßgebäck aus Lissabon!

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Direkt hier am Platz befindet sich auch die Metro Station Rossio. Von hier aus geht es für uns wieder zurück zum Flughafen. Rossio – Alameda (umsteigen) – Aeroporto.

Um ca. 16:15 sind wir dann am Flughafen. Noch durch den Sicherheitscheck und dann zum Gate. Jetzt haben wir ein bisschen Zeit uns aus zu ruhen bevor wir in das Flugzeug nach Funchal steigen.


Tag 2 | Oder Zusatzprogramm für Motivierte

Ich liebe es zu planen, also hab ich – mal wieder typisch – viel zu viele „Hotspots“ für unseren Stopover herausgesucht. Mit all meinen Infos lassen sich gut 2-3 Tage in Lissabon füllen. Solltest du also in Lissabon übernachten* wollen, hab ich hier noch ein paar zusätzliche Tipps für dich.


Diese Punkte lassen dich perfekt an das oben beschriebene Programm dranhängen. 😉

Anknüpfen mit…

  • Elevador da Glória
    • Auf der vom Hard Rock Cafe gegenüberliegenden Seite des Parça Dos Restauradores (oben beschrieben) gibt es eine Art „Fahrstuhl“ den Hügel hinauf in den Stadtteil Bairro Alto zum Miradouro São Pedro de Arcantara.
  • Elevador de Santa Justa
    • Nach ca. 10 min. Gehzeit vom Miradouro São Pedro de Arcantara, vorbei an der Igreja de São Roque, kommt man zu dieser Aussichtspattform oder man kann auch von untern in einer Seitengasse der Rua Augusta (oben beschrieben) mit dem Fahrstuhl hinauf fahren.
  • Calhariz – Bica
    • Zu Fuß oder mit der Bahn bis Ascensor da Bica. Man kann hier auch einen Zwischenstopp bei einem Miradouro machen und zwar dem:
  • Miradouro de Santa Catarina (Gehzeit ca. 10 min)
  • Av. 25 de Julho – Time Out Market
    • Weiter hinunter zum Fluss, zur Av. 25 Julho wo sich der Time Out Market befindet – ein Foodmarket. Lecker!

…und dann…

  • Torre de Belém
    • Der Turm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Lissabon. Hierher kommst du vom Time Out Market am besten mit den Öffis. Von Cais do Sodré – Pedrouços (ca. 20 min.)
  • Padrão dos Descobrimentos
    • Ein Denkmal am Fluss, soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern. Auch gleich in der Nähe (ca. 10 min. zu Fuß)
  • Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymuskloster)
    • Wurde aufgrund seiner Architektur zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Wieder in der Nähe, nur ein kleiner Spaziergang durch den Park
  • Ponte 24 aprile + Hafen
    • Wer Zeit und Lust hat kann vom Kloster einen kleinen Hafen/ Fluss-Spaziergang dran hängen und die Ponte 24 aprile aus der Nähe betrachten (ca. 40 min.) bis:
  • Alcantara-Mar
    • Von dieser Station fährt man ca. 45 Minuten zum Flughafen.

Ich freu mich schon, auch diesen Teil – westlich der Rua Augusta – von Lissabon zu sehen!


Fazit Stopover

Stopover? JA BITTE!

Der Stopover in Lissabon war unglaublich toll, ich würde es sofort wieder machen.

Lissabon versprüht eine Lässigkeit wie ich es noch nie zuvor erlebt habe. Kein Stress, alles gemütlich, nur keine Hektik – genau richtig für uns! Wahrscheinlich war es gut, dass wir nicht alles gemacht haben was wir uns vorgenommen haben, sonst wäre es vielleicht zu stressig gewesen – und das hätte auf keinen Fall zu dieser Stadt gepasst. Lissabon ist einfach die perfekte Stadt um sich bei allem laaange Zeit zu lassen und alles so richtig zu genießen.



Warst du schon in Lissabon, was sind deine Lieblingsplätze? Hattest du schon mal einen Stopover und hast dir für ein paar Stunden eine Stadt angeschaut? Welche? Ich freu mich über deinen Kommentar.

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