Alleinreisen: 11 Fähigkeiten die ich dadurch gestärkt habe

Alleinreisen. Mittlerweile ist mein Solotrip ja schon ein ganzes Jahr her. Ufff… wie schnell doch die Zeit vergeht – mir scheint, als wäre ich gestern erst in dieses riesige Flugzeug gestiegen um mein Praktikum in Asien anzutreten und gleichzeitig das erste Mal ganz alleine zu vereisen.

Doch was bleibt sind nicht nur die Erinnerungen und die wundervollen Freundschaften die ich geknüpft habe. Sondern auch ganz viel persönliche Weiterentwicklung, Dinge die ich für mein Leben gelernt habe, Eigenschaften die ich stärken konnte…

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Gelassenheit & Erkennen von Nichtigkeiten

„Einfach mal abwarten und Tee trinken.“

Auch wenn es auf so manchen Straßen in Hongkong oder China schon mal ganz schön hektisch wirken kann, so strahlt für mich doch fast jeder Asiate irgendwie eine innere Ruhe und Gelassenheit aus.

Obwohl ich sagen muss, dass ich noch nie eine besonders gestresste oder stressende Person war, hab ich trotzdem auch eine anständige Portion Gelassenheit aus Asien mit nach Hause genommen. Ich habe gelernt Dinge erstmal mit etwas Abstand zu betrachten, nicht gleich „überzureagieren“ und deren Relevanz – für mich – genauer zu differenzieren. So gelingt es mir im Alltag viele Dinge gelassener zu sehen.

Es geht dabei viel mehr darum die Wichtigkeit bzw. Nichtigkeit kleiner Problemchen zu erkennen und einfach mal ein bisschen „gechillter“ mit so mancher Situation umzugehen. Somit, glaube ich, kann man sich viel Ärger, Trauer und Energie sparen. Wieso sollte ich mich nun aufregen? Warum sollte ich mich ärgern? Ist das überhaupt wichtig? Was ist mir eigentlich wichtig?

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Kommunikationsfähigkeit & Menschen

Ich persönlich liebe es mit Leuten zu reden – über Gott und die Welt, über Lustiges und Ernstes über Vergangenheit und Zukunft.

Mal abgesehen von meinem Englisch, das sich in dieser Zeit wirklich sehr verbessert hat – habe ich gelernt noch viel leichter mit den verschiedensten Menschen ins Gespräch zu kommen. Lockerer zu kommunizieren, Nervosität abzulegen und öfter einfach mal zu lachen. Das liegt aber auch daran, dass ich gelernt habe viel intensiver und besser zuzuhören und mich in die unterschiedlichsten Situationen hineinzuversetzen.

Wer sich für die Geschichte hinter dem Menschen, für seine Abenteuer, seine Ziele, Ängste und Träume wirklich interessiert, aktiv zuhört, versucht zu verstehen und dem Gegenüber auch noch ein ehrliches Lächeln schenkt – dem liegt, meiner Meinung nach, die Welt zu Füßen.

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Verständnis & Akzeptanz

Verständnis, nicht nur auf die Sprache bezogen, obwohl ich wohl auch gelernt habe große sprachliche Barrieren mit viel Geschick und einer großen Portion Charme zu überwinden. 😉

Ich habe gelernt, Verständnis zu haben für andere Denkweisen, andere Kulturen und Dinge die mir zu Beginn irgendwie „komisch“ vorkamen. Dieses Verständnis wurde bei mir oftmals auch zu Akzeptanz und in Folge dessen habe ich Dinge die ich vorher noch „komisch“ fand, sogar manchmal lieben gelernt.

Jeder Mensch ist anders, jedes Land hat seine eigenen Sitten und Gepflogenheiten, aber  wer versucht wirklich zu verstehen – und akzeptiert, dass die eigenen Verhaltensweisen wohl für andere auch „komisch“ sein könnten – der wird sich auch ganz schnell überall auf dieser Welt wohlfühlen und einleben.

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Unbeschwertheit & Weg vom Alltag

Locker-flockig das Leben genießen. Pura vida. Lebensfreude und Wanderlust!

Einfach mal weg sein von all dem Alltag, ganz alleine und ganz einfach das Hier und Jetzt genießen. Glaub mir, das ist eine feine Sache. Diese Unbeschwertheit, dieses Gefühl von Freiheit und Lockerheit gibt einem nicht nur Kraft, sondern auch richtige Lust am Leben.

Zuhause wartet dann der Alltag wieder auf einen – er hat mich ehrlich gesagt zuerst ein wenig überrumpelt, dann aber auch genau so schnell wieder eingenommen. Doch dieses besondere Gefühl, das hab ich nicht vergessen und manchmal erinnere ich mich daran wenn mir mal alles über den Kopf wächst…

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Neugierde & Vorfreude

Fremde Menschen, andere Kulturen, „seltsames“ Essen und Vieles mehr haben mich noch Neugieriger auf die Welt gemacht als ich sowieso schon war. Denn wer alleine reist, der reist noch intensiver, nimmt noch mehr wahr und lernt meistens viel schneller jede Menge interessanter Menschen aus aller Welt kennen.

Ich bin Neugierig auf das was noch kommt und freue mich schon auf so Vieles das ich noch erleben und lernen darf! Auf so viele Menschen denen ich noch begegnen werde und so viele Erinnerungen die ich noch kreieren kann. 🙂

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Beobachtungsgabe & Liebe zum Detail

Wer ganz alleine im Cafe oder Restaurant sitzt und nicht dauernd in sein Handy oder in ein Buch starren möchte, der beginnt zu beobachten. Und zwar ganz genau. So auch ich. Und nicht nur im Restaurant. Auch bei einer Sightseeingtour durch die Stadt oder einer Wanderung im Grünen. Man glaubt nämlich gar nicht wie sehr Gespräche mit Mitreisenden von der Umgebung ablenken – ich weiß es jetzt.

Ich habe gelernt meine Umgebung viel genauer wahrzunehmen, Details zu erkennen und einfach den Moment so zu genießen wie er ist. Sei es die kleine Eidechse die gerade vorbeihuscht oder die lustige Wolke hoch oben am Himmel… Ich habe nicht nur gelernt zu beobachten, sondern auch das Beobachtete zu verstehen – oder es zumindest aktiv zu versuchen.

Das selbe gilt übrigens auch für Menschen. Wer genau und gut beobachtet, der lernt auch wirklich ziemlich schnell Handlungsweisen und Gesichtsausdrücke zu deuten und so sein Gegenüber besser einzuschätzen. Nicht zu vergessen, das Orientierungsvermögen, welches sich durch das intensivere Beobachten auch enorm verbessern kann.

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Selbstständigkeit & „selbst Sein“

Na ist doch klar – wer alleine reist, der muss sich auch selbst um seine sieben Sachen kümmern. Wie komme ich dort hin? Welche Metro? Oder doch mit dem Bus? Was nehme ich mit? Wie lange wird das dauern? Geht sich das überhaupt aus? Wem kann ich vertrauen? Fragen über Fragen…

Auch wenn ich nicht alleine unterwegs bin, bin es immer ich, die sich um die Organisation kümmert – sowohl um die Planung als auch die Ausführung vor Ort. Deshalb hatte ich keine Probleme mich auch alleine zurecht zu finden. Doch trotzdem macht es einen großen Unterschied ob man nun seelische Unterstützung dabei hat, oder ob man ganz alleine mitten in Hongkongs Menschen-Wirrwar steht und sich vielleicht gerade doch verlaufen hat…

Was ich in Sachen „Selbstständigkeit“ gelernt habe, ist Entscheidungen zu treffen und Dinge auch alleine zu tun. Aber auch das „selbst Sein“. Ganz alleine Verantwortung zu übernehmen und mir selbst zu „genügen“. Ich bin selbst dafür zuständig, diesen Tag zu einem der besten zu machen. 😉

(Damit will ich aber nicht behaupten, dass es nicht wunderschön wäre Erfahrungen und Erlebnisse mit Menschen zu teilen die man liebt)

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Erfindergeist & Probleme lösen

Pläne hin oder her… Nicht immer klappt alles reibungslos – es gibt nun mal auf Reisen viiiile Dingen die furchtbar schief gehen können. Und wenn man alleine reist, dann muss man sich auch selbst zu helfen wissen und so schnell wie möglich eine Lösung für so manches (im ersten Moment scheinbar unlösbare) Problem finden.

Ich habe gelernt kreativer an meine Problemchen heranzugehen, nicht gleich zu verzweifeln, Ruhe zu bewahren, genau zu überlegen und auch mal ganz fremde Menschen mit Händen und Füßen um Hilfe zu bitten.

Und wisst ihr was? Mit ein bisschen Einfallsreichtum kann man auch schnell mal in seinen eigenen Koffer einbrechen. Aber dazu ein andermal mehr… 😉

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Unabhängigkeit & Zufriedenheit

Die Unabhängigkeit ist sehr eng verbunden mit der oben beschriebenen Selbstständigkeit – dem „Selbst sein“. Wer gut mit sich selbst zurecht kommt und einfach mal vollkommen unabhängig sein kann, tut sich bestimmt auch leichter mit anderen Menschen zurecht zu kommen. Ich finde nämlich, unabhängige Menschen sind oftmals nicht so „fordernd“ anderen gegenüber.

Ich habe definitiv gelernt unabhängig zu sein, gelernt mit mir selbst gut aus zu kommen. Mit mir selbst zufrieden zu sein. „Wie dieser Tag wird liegt ganz alleine bei mir – es sind nicht die anderen die verantwortlich dafür sind ob ich zufrieden bin.“ 

Auch wenn ich wirklich ein sehr geselliger Mensch bin, der es liebt anderen Menschen eine Freude zu machen und Entscheidungen sehr gerne gemeinsam trifft, mache ich mein persönliches Glück nicht (mehr) von anderen abhängig.

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Offenheit & Vertrauen gegenüber Fremden

Ich war noch nie eine Person die fremden Menschen auf Anhieb ohne weiteres total vertraut hat. Doch wer alleine unterwegs ist, der muss sich dem Fremden gegenüber zumindest ein bisschen mehr öffnen und ein klein wenig mehr Vertrauen an den Tag legen…

Ich habe sowohl gelernt, noch offener gegenüber Neuem zu sein – sei es undefinierbares Essen, Bräuche, Kulturen oder fremde Menschen – als auch noch mehr aus mir herauszukommen, über mich zu erzählen und einfach „ich selbst“ zu sein. Aber eins ist für mich klar, hinterfragen werde ich trotzdem immer alles. Ich werde nie der Mensch sein der einfach ohne darüber (wenigstens kurz) nachzudenken handelt und bei jedem Blödsinn dabei ist.

Situation: Ich alleine im Dunklen auf einem finsteren Berg mitten im Wald in China – ungefähr 50 Gehminuten vom nächsten Haus entfernt. Nein, allein stimmt nicht – mehrere einzelne Männer sind auch hier. Ich fühle mich unwohl. Offenheit und Vertrauen haben mich jedoch sicher wieder hinunter gebracht – mehr dazu ein andermal. 😉

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Selbstauslöserfotos machen

Na? Wie gefallen dir die Fotos in diesem Beitrag? Die hab ich alle ausnahmslos mit dem Selbstauslöser meiner kleinen Digitalkamera und einem Mini-Stativ* gemacht.

Wenn ich mal an den Punkt „Unabhängigkeit“ erinnern darf – ich habe niemanden gebraucht der mich fotografiert – auch das habe ich sehr gerne selbst in die Hand genommen! 😉

Wenn ich also Eines gelernt habe, dann schnell und gezielt Plätze für ein Selbstauslöser-Foto zu finden, rasch abzudrücken und zu posen bevor mit jemand ins Bild läuft. Bin jetzt quasi ein echter Selbstauslöser-Profi.

Nur manchmal kann es eben trotzdem vorkommen, dass doch noch jemand ins Bild läuft – ganz elegant hat zum Beispiel dieser Herr die Situation mit einer coolen Pose gemeistert:

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Fazit

Ich nehme aus jeder einzelnen Reise die ich mache einfach soviel mehr mit als nur Fotos und Souvenirs. Es sind die Erinnerungen die mich prägen, die Emotionen die mich stärker machen und die vielen neuen Menschen die mir helfen die Welt ein bisschen genauer zu verstehen. Aber in diesen 6 Wochen in Asien habe ich vor allem auch mich selbst so viel besser kennen gelernt. Es war eine wundervolle Zeit, die ich ganz bestimmt nie wieder vergessen werde!

Ich würde sofort wieder ganz alleine in ein großes Flugzeug steigen – was hältst du davon? Geht es dir da gleich wie mir? Wenn nicht? Warum würdest du nie alleine verreisen?

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Bist du schon mal alleine verreist? Dann kannst du meine „Liste“ vielleicht ergänzen, in welchen Bereichen hast du denn beim Alleinreisen dazugelernt? Verrate es mir doch in den Kommentaren, ich freu mich schon total drauf von deinen Erfahrungen zu lesen. Oder schreib mir auch gerne ein Mail, ich bin schon wahnsinnig gespannt: Kontakt

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Aufenthalt in einem Kapselhotel – Tipps & Erfahrungen (Singapur)

Auf meinem letzten Trip nach Asien, war ich ganz alleine unterwegs – zum aller ersten Mal. Auf meiner Recherche nach einer passenden Unterkunft für meinen ersten Stop – Singapur – stieß ich bald auf die ursprünglich aus Japan stammenden Kapselhotels, die auch in Singapur mittlerweile sehr beliebt sind. Warum denn eigentlich nicht? Nach kurzem Hin- und Herüberlegen und zum Trotz aller die mir davon abrieten, habe ich schlussendlich die „Kapsel“ für meine ersten 4 Nächte gebucht! Alles über den Aufenthalt in einem Kapselhotel, sowie nützliche Tipps verrate ich dir hier. 🙂


Was ist ein Kapselhotel?

Es handelt sich um Schlafplätze die wirklich auf ein Minimum reduziert sind – um kleine Schlafnieschen sozusagen. Die Kapsel hat ungefähr eine Grundfläche von 2 Quardatmetern und eine Höhe von 1,20m, es gibt Steckdosen und meist auch einen Fernseher oder einen kleinen Tisch zum ausklappen. Eine Kapsel reiht sich hier an die Nächste, fast so wie Bienenwaben. Es gibt ein Gemeinschaftsbad mit vorhandenen Hygieneartikeln und oft auch einen Aufenthaltsraum in welchem man Getränke- und Snackautomaten finden kann.

Ursprünglich kommen die Kapselhotels aus Japan und dort sind sie auch am weitesten verbreitet. Das erste Hotel dieser Form eröffnete 1979 in Osaka. Jedoch gibt es mittlerweile schon in ganz, ganz vielen asiatischen Großstädten unzählige dieser Unterkünfte. Ursprünglich für Geschäftsreisende und nur für Männer gedacht, erfreuen sich nun auch immer mehr Budget-Reisende (und natürlich auch Frauen) an dieser verhältnismäßig günstigen Schlafmöglichkeit.

Kapselhotel Singapur

Die Kapsel war sehr schön und sauber und geräumiger als gedacht. 😉

Leider hab ich kein besseres Foto machen können. Wollte nämlich nur ungern im Schlafraum fotografieren und hab dieses Foto ganz unauffällig und schnell mit dem Handy, beim Vorbeigehen, gemacht. 😉


Kapselhotels – Ausprägungen

Man beachte: Kapselhotel ist nicht gleich Kapselhotel. Es gibt eine Menge unterschiedlichster Arten und Formen.

Ausrichtung der Kapsel

Die Ausrichtung der Kapsel kann unterschiedlich sein. Die meisten Kapseln stehen normal auf die Wand – das bedeutet, du liegst mit dem Kopf an der Wand, wobei deine Beine von der Wand weg zeigen. Für Leute, die sich in engen Räumen nicht ganz so wohl fühlen, gibt es auch in manchen Kapselhotels, die Möglichkeit eine Schlafniesche parallel zur Wand zu buchen. Diese sind dann zur Seite hin offen. In meinem Kapselhotel in Singapur konnte man beide Optionen buchen – ich entschied mich für die klassische „Bienenwabe“.


Vorhang oder Rollo zum Verschließen

Es gibt entweder Kapseln welche du mit einem ganz normalen Vorhang zu ziehen kannst, oder auch welche die du mit einer Rollo verschließen kannst. Mir war bei der Buchung sofort klar, ich mag definitiv keine Vorhänge – sondern eine fixe Rollo. Aber das ist natürlich Geschmacksache. Für ein bisschen mehr Privatsphäre war es mit total wichtig, dass ich meinen Schlafbereich komplett Blickdicht verschließen kann. Dieser Fakt hat für mich übrigens auch die Entscheidung zwischen einem „normalen Bett“ im Hostel und der Kapsel im Kapselhotel maßgeblich erleichtert.


Anzahl der Kapseln im Raum

Auch hier gibt es ziemlich krasse Unterschiede. Von nur 10 Kapseln im Raum bis hin zu 40, oder mehr, ist alles möglich. Ich habe extra nach einer kleineren Variante (für den Anfang) gesucht und dann auch ein Frauenzimmer mit nur ca. 10 Kapseln gefunden.


Details & „Luxus“ in der Kapsel

Einige Kapseln in solchen Hotels verfügen über einen kleinen ausklappbaren Tisch, wo man zum Beispiel den Laptop daraufstellen kann und natürlich sind auch Steckdosen vorhanden. Es gibt selbstverständlich, wie überall, auch die „Luxus-Modelle“ die sogar einen eigen Fernseher oder einen Musikplayer drin haben – mit Kopfhörern, versteht sich.


Service & Co

An der Rezeption bekommst du eine kleine Instruktion, das Wifi Passwort und den Schlüssel bzw. die Karte für dein Zimmer in welchem sich die Kapsel befindet. Zusätzlich kannst du in manchen Kapselhotels, so wie in Hostels, vergünstigte Eintrittskarten für so manche Sehenswürdigkeiten ergattern. Manche dieser Hotels bieten auch ein Frühstück an, andere haben lediglich ein paar Getränke, Kaffee und Sanckautomaten für die Gäste bereitgestellt.


Badezimmer

Auch bei den Badezimmern gibt es verschiedenste Ausprägungen. Männer und Frauen getrennt, oder manchmal mittlerweile sogar auch gemischt. Eigene absperrbare kleine „Badezimmer“ zum zurückziehen, oder offene Duschen. Kombiniert mit WC, oder getrennt…

Badezimmer Kapselhotel


Für wen (nicht) geeignet?

Männer & Frauen

Manche Kapselhotels – jedoch hauptsächlich in Japan – sind ausschließlich für Männer zugänglich. Als Frau sollte man sich also im Vorhinein darüber informieren ob man dort überhaupt schlafen darf. Ansonsten sind die Schlafräume für Männer und Frauen meist getrennt und oft sogar in unterschiedlichen Stockwerken platziert.


Alleinreisende & Freunde

Geeignet ist ein Kapselhotel, meiner Meinung nach, nur für Alleinreisende und eventuell auch für Freunde, die auf ihrer Abenteuer-Reise so wenig Geld wie möglich für Unterkünfte ausgeben möchten. Ich habe für mich das Kapselhotel gewählt, weil es mir irgendwie sympathisch war, dass ich meine Kapsel mit einer Rollo verschließen konnte und ich so eine verhältnismäßig gute Privatsphäre zum Schlafen hatte.


Paare

Für abenteuerlustige Paare, die gar nicht auf traute und romantische Zweisamkeit aus sind und bloß einen günstigen Schlafplatz auf ihrer Reise suchen ist ein Kapselhotel schon ganz in Ordnung. Man sollte jedoch beachten, dass die meisten Hotels dieser Art nur getrennte Zimmer für Männer und Frauen haben!


Familien

Für Familien finde ich ein Kapselhotel äußerst ungeeignet. Wenn überhaupt, dann nur wenn die Kinder schon ein angemessenes Alter dafür haben (meine Empfehlung wäre ab ca. 14 Jahren). Auch eine günstige und weitaus bessere Alternative für Familien wäre es, einfach ein 4, 5, oder Mehr-Bett-Zimmer (je nach Größe der Familie) in einem Hostel zu buchen. Das spart auch Geld gegenüber teuren Hotels und man hat das Zimmer ganz für sich alleine.


Vor- & Nachteile

Pro

  • Sehr kostengünstig
  • Meist sehr gute Lage
  • Neue Erfahrung – „Schlaf-Abenteuer“
  • Neue Menschen kennenlernen
  • Man kann die Kapsel blickdicht verschließen

Contra

  • Weniger Privatsphäre
  • In der Nacht anreisende Gäste
  • Kann durchaus auch mal laut sein
  • Manche könnten sich beengt fühlen
  • Für sehr große Menschen ungeeignet

9 Wertvolle Tipps für deinen Aufenthalt

#1 Gewissenhaft buchen

Beachte die oben beschriebenen verschiedenen Ausprägungen und überlege dir erst was deine Vorlieben sind. Als Frau solltest du auch darauf achten, dass es im ausgewählten Kapselhotel auch Frauenzimmer gibt. Ließ dir unbedingt die Rezessionen anderer Reisender am Buchungsportal gut durch und achte dabei vor allem auf Sauberkeit & Co.


#2 Schlau einpacken

Oberste Regel, pack dir schon vorher den Rucksack oder Koffer so, dass alle Sachen die du für diesen Aufenthalt brauchst ganz oben liegen. Oder noch besser, tu sie zusätzlich auch gleich in einen eigenen Beutel den du dann raus nehmen kannst. Auch deine Toiletttasche und allen anderen wichtigen Kleinkram solltest du bereits gut erreichbar verstaut haben. So ersparst du dir Vorort viel Mühe und Nerven. Du kannst deinen Koffer verstauen und dich nur auf diesen einen Beutel konzentrieren zum Schluss packst du dort dann einfach deine Schmutzwäsche rein und verstaust ihn wieder im Reisegepäck. Oft gibt es nämlich am Gang vor den Kapseln nur sehr wenig Platz um den Koffer zu öffnen und ihn zu durchwühlen.


#3 Ohropax

Heißer Tipp: pack dir dringend ein paar Ohropax in deine Tasche und verstau diese gleich vor der ersten Nacht direkt in deiner Kapsel, dann hast du sie griffbereit falls du sie brauchen solltest.


#4 Mit in die Kapsel nehmen

Auch andere wichtige Dinge die du brauchen könntest solltest du gleich in die Kapsel mitnehmen, damit du nicht in der Früh oder in der Nacht laut herumkramen musst und die anderen beim Schlafen störst. Das sind neben den Ohropax zum Beispiel auch die Ladekabel für Handy und Kamera oder eventuell Medikamente. Überleg dir einfach was du alles brauchen könntest. Das gilt vor allem dann, wenn du so wie ich in der oberen Kapsel schläfst – da ist ständiges auf und ab klettern, weil du wieder mal irgendwas unten vergessen hast, mit der Zeit total nervig – selbst getestet! 😉


#5 Stoßzeiten vermeiden

Damit meine ich vor allem die Stoßzeiten im Gemeinschaftsbad. Am besten immer VOR den anderen duschen, da ist nämlich die Dusche (im Normalfall) noch frisch geputzt. Ganz alleine mit einem frisch geputzten Badezimmer war ich um ca. 16:30 Uhr und in der Früh um ca. 7 Uhr. Danach wird es immer voller und nasser.


#6 Schloss mitnehmen

Pack dir zur Sicherheit ein ganz normales Zahlenschloss ein, damit du im Notfall deinen Koffer oder deinen Spind verschließen kannst, falls es keine anderen Möglichkeiten dafür gibt.


#7 Gemeinschaftsraum nutzen

Am ersten und zweiten Abend bin ich immer mit meinem Laptop in meiner Kapsel gesessen. Das war mit der Zeit aber ganz schön unangenehm für Rücken & Co. Erst die letzten beiden Abende hab ich mich dann doch in den Gemeinschaftsraum gesetzt. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich mich nicht gleich vom ersten Tag an hinunter in den Aufenthaltsraum gesetzt habe.


#8 Rücksicht nehmen

Verhalte dich grundsätzlich einfach so, wie du es dir von den anderen wünschen würdest, dann kann soweit nichts schief gehen. Vergiss nicht deine Schuhe immer vor betreten des Raums auszuziehen und erst nach dem Verlassen anzuziehen.


#9 Wäsche waschen

In den meisten Kapselhotels gibt es gute und günstige Möglichkeiten seine schmutzige Wäsche zu waschen. Das bietet sich vor allem dann an wenn du länger unterwegs bist, wenig Kleidung dabei hast und noch nicht weißt wann du die nächste Gelegenheit zum Waschen haben wirst.


Persönliche Erfahrung – Wie war es so?

Ankunft

Um ungefähr 15 Uhr kam ich geflutet von den ersten Eindrücken Singapurs im Kapselhotel an. Der Check-In verlief schon mal richtig gut und ein freundlicher Mitarbeiter erklärte mir alles und brachte mich anschließend zu meinem „Zimmer“. Erstmal Schuhe ausziehen, in mein Ablagefach stellen und schon kann’s los gehen.


Meine Kapsel

Der Moment als ich meine Kapsel zugewiesen bekam war irgendwie seltsam, das ist also nun mein Bett für die nächsten 4 Nächte – krass! Ein anderes Mädchen war auch gerade im Zimmer – ich stellte schnell fest, dass sie kein Englisch spricht. Aber sie lächelte mich freundlich an und ich lächelte zurück. Alles klar soweit, eine von 9 Mitbewohnerinnen hab ich also schon mal kennen gelernt. 😉


Kofferproblem

Erstes Problem

Nach der 20 Stunden langen Anreise hatte ich nun bloß einen einzigen Wunsch – eine Dusche. Also gleich mal den Koffer auf und… den Koffer auf…. den Koffer. Sch****, ich hatte meinen Code für das Zahlenschloss entweder vergessen, oder es hatte sich wie aus Geisterhand geändert!!!!! (Ich glaub eher Zweiteres 😉 ) Was dann passiert ist verrate ich dir ein andermal. Pssst… es ist aber gerade noch gut gegangen, soviel kann ich schon mal sagen. 😉


Badezimmer

Das Gemeinschaftsbad war für mich völlig in Ordnung, ich kam anscheinend genau zur richtigen Zeit, denn es war gerade frisch geputzt. Ich mochte es, dass man sich zum Duschen in einen eigenen kleinen Raum sperren konnte wo man eine Dusche, ein Waschbecken, ein WC und ein wenig Privatsphäre hatte. Die Sauberkeit war wirklich unerwartet gut, außer man kommt eben zu den „schlechten“ Zeiten, dann kann man schon mal das ein oder andere Haar vom „Vorduscher“ finden – ganz normal wenn man sich ein Bad teilt.

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Schlaffeeling

Das Schlafen war echt ok, ich bin zwar ein bisschen sensibel was Lärm angeht, aber alle Mädels waren stets um Ruhe bemüht und laut geschnarcht hat auch niemand – Gott sein Dank! Die Größe der Kapsel war für mich als 1,60m Mädchen auch völlig ausreichend – ich hatte nie das Gefühl keinen Platz zu haben und konnte ohne Probleme aufrecht sitzen. Das Einzige das mich wohl gestört hat war, dass ich eine der oberen Kapseln bekommen hatte, so musste ich die ganze Zeit auf und ab klettern… Im Dunklen hinunter zu steigen um auf’s Klo zu gehen oder was aus dem Koffer zu holen, war echt immer eine kleine Herausforderung. 😉


Gemeinschaftsraum & Frühstück

Es gab natürlich auch einen Aufenthaltsraum, der gleichzeitig auch der Frühstücksraum war. Hier konnte man rund um die Uhr seine Wasserflasche gratis mit Wasser auffüllen oder sich einen Kaffee nehmen. Zusätzlich gab es auch kleine Computerräume, die man jederzeit nutzen konnte. Das Frühstück war übrigens ganz ok, natürlich nichts Besonderes, aber durchaus ok. Es gab verschiedenstes Müsli, Jogurt, ein bisschen Obst, Toastbrot, Erdnussbutter und Marmeladen. Und auch für pikante Frühstücker war gesorgt.


Fazit

Würde ich wieder in einem solchen Kapselhotel schlafen? Ja, klar – aber nur wenn ich wieder alleine reise. Ganz ehrlich? Es ist ein richtiges „Schlaf-Abenteuer“, das man für zumindest eine Nacht schon mal ausprobiert haben sollte. 😉

Frühstück Kapselhotel


Mein Kapselhotel in Singapur

Singapur gilt ja als sehr sauberes Land und als so etwas wie das „Asien für Anfänger“ und außerdem sind „normale“ Hotels in Singapur – vor allem für Alleinreisende – wirklich ziemlich teuer. Deshalb fiel mir die Entscheidung für ein sogenanntes Boutique oder Luxus Kapselhotel nicht schwer.

Also hab ich kurzerhand das The Pod @ Beach Road Boutique Capsule Hotel* gebucht. Es war günstig, gut gelegen und noch dazu konnte man seine Kapsel mit einer Rollo verschließen. WLAN, Wasser und Frühstück war auch inbegriffen und was mir noch wichtig war – es gab ein eigenes Zimmer NUR für Frauen. Außerdem waren die Rezessionen ziemlich gut.



Hast du schon mal in einem Kapselhotel geschlafen? Welche Erfahrungen hast du denn gemacht und hast du vielleicht noch mehr praktische Tipps? Ich freu mich schon auf deine Tipps und Erfahrungen in den Kommentaren! Oder auf ein E-Mail von dir in meinem Posteingang: Kontakt

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Warum du unbedingt nach Österreich reisen solltest – Reisetipp

Österreich ist ein Land voller wilder Natur, entzückender Städte und ziemlich sicher auch das Land mit der g’schmackigsten „Hausmannskost“. Jeder sollte mindestens einmal nach Österreich reisen. Wenn mich also jemand fragen würde: „Wo soll ich dieses Jahr Urlaub machen?“ – ich würde mit Sicherheit antworten „Na hier, in Österreich!“.

Da denkt man sich wohl – das gibt’s doch nicht! Da ruft Tini von Choices of life dazu auf unsere besten Reisetipps zu verraten und mir fällt nichts „besseres“ ein, als mein Heimatland! Wirklich?

Ja wirklich! Es gab eine Zeit da war für mich Urlaub „Zuhause“ einfach sowas von uncool, ich wollte weg – weiter und weiter! Doch je weiter ich weg kam, umso mehr wurde mir klar, wie schön es doch dahoam is!


Vielfältiges Österreich
Filzmoos

Eine Reise nach Österreich machen?? Warum gerade Österreich mein Reisetipp für dich ist und warum jeder mal ganz bewusst nach Österreich reisen sollte, verrate ich dir in folgenden 8 Punkten:

#1 Die Natur & ihre Vielfalt

Klasklare Bergseen und wilde Flüsse, schroffe Berggipfel und sanfte Hügellandschaften, eisige Gletscher und sonnige Obstplantagen, dichte Wälder und weite Felder. Bunte Almwiesen und grauer Stein. Österreich mag zwar relativ klein sein, aber an landschaftlicher Vielfalt mangelt es definitiv nicht. Es gibt übrigens mittlerweile auch schon 6 Nationalparks in diesem Land.

Vielfältiges Österreich
Der Grüne See
Vielfältiges Österreich
Dachstein/ Gjaidstein
Grazer Umland Weg
Südweststeiermark
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Die Enns
Vielfältiges Österreich
Schifahren in den Alpen

#2 Das beste Essen

Ja das BESTE Essen! Na klar mag ich Sushi oder Curry total gerne, aber mit der richtigen österreichischen „Hausmannskost“, kann schlichtweg gar nichts mithalten. Sei es die traditionelle Brettljausn‘ und der Wein aus dem sonnigen Süden, oder die deftigen Hüttenschmankerl wie Käsespätzle, Blunzengröstl, Kaiserschmarrn & Co aus den urigen Berghütten der Alpen. Darf’s vielleicht ein echtes, knuspriges Wienerschnitzel oder Backhendl sein? Oder vielleicht doch lieber ein würziger Schweinsbraten mit Knödel? Ohhh – ich liebe es! Das ist ganz bestimmt der Grund, warum ich niemals ganz dünn sein werde – es schmeckt einfach alles zuuu gut. 😉

Und wisst ihr was ich aus unserer Küche am aller meisten vermisse wenn ich auf Reisen bin? Das knusprige Schwarzbrot und das umfangreiche, vielfältige FRÜHSTÜCK mit leckerem Kaffee. Außerdem ist es für mich ein absolutes No-Go über Ostern wegzufahren, denn die „steirische Osterjausn“, mit Geselchtem und süßer Pinze, würde ich niemals verpassen wollen!

Gselchtes & Osterjause
Geselchtes – Osterjause
Filzmoos, Hütte
Essen in den Alpen

#3 Kleine entzückende Städte

Ich persönlich bin ja ein großer Fan kleiner, übersichtlicher Städte mit Charme. Ich weiß nicht wie es dir geht – aber falls du es auch so siehst wie ich, dann verliebst du dich bestimmt auf dem ersten Blick in Salzburg und Graz. Wenn du jedoch mehr auf Megabauten und hektische Großstädte stehst, dann wird es dir wahrscheinlich nicht mal in der Hauptstadt Wien sonderlich gut gefallen. Denn das Motto aller österreichischen Städte ist wohl, gleich wie das vieler Menschen hier am Lande, die Gemütlichkeit.

Kaffeehäuser, Prunkvolle Bauten, viele Gärten und Parks teure Designergeschäfte und eine Menge Geschichte und Kultur. Kulturell muss sich Österreich sicherlich nicht verstecken. Man könnte wohl sagen, ein gewisses Maß an Luxus trifft auf Bodenständigkeit und „Schmäh“.

Aber nicht nur die Städte sondern auch die idyllischen Ortschaften laden zum Wohlfühlen und Verweilen ein. Wie zum Beispiel das berühmte Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut.

Salzburg
Salzburg
Graz
Graz
Schloss Belvedere Wien
Wien
Hallstatt
Hallstatt

#4 Jede Menge Kultur & Klassik

Vielfältige Museen, sowie gut erhaltene mittelalterliche Burgen, stilvolle Schlösser und Prunksäle. Ein Land für Kulturliebhaber.

Jedes Jahr kommen unzählige Menschen nach Österreich um an den kulturellen Großereignissen wie zum Beispiel den Festspielen dabei zu sein. Salzburger Festspiele, die Seefestspiele in Mörbisch, Bregenzer Festspiele und noch viele Mehr. Wer Klassische Musik liebt oder sich gerne von einer typischen Wiener Operette verzaubern lassen möchte, der sollte sich eine Reise in „DAS Land der Musik“ nicht entgehen lasen! Ach ja, nicht zu vergessen, das international hoch angesehene und sogar in 90 Ländern übertragene Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker!

PS: Immer wenn ich in Asien unterwegs war und ich erzählte, dass ich aus Österreich komme, war IMMER die aller erste Reaktion „Ohhhh Sound of Music!!!!!“ Am Flughafen in Singapur, hat mir sogar der Bedienstete dort daraus vorgesungen, als er in meinem Pass „Austria“ gelesen hatte. 🙂

Bibliothek Admont
Bibliothek Admont
Festung Hohensalzburg
Festung Hohensalzburg

#5 Brauchtum & Traditionen

Von der berühmten Wiener Klassik und den bekannten Kunst- und Musikuniversitäten mal abgesehen nimmt auch die Volksmusik in Österreich einen großen Stellenwert ein. Österreich hat so viele Traditionen und Bräuche, dass ich selbst als Österreicherin nur eine kleinen Bruchteil davon wirklich kenne. Aber was dabei auf keinen Fall fehlen darf ist unsere Tracht, der Tanz und die passende Musik. Es gibt „Dorffestln“ ohne Ende und immer wird gefeiert, gesungen und getanzt – oft fließt dabei auch eine Menge Bier und Wein.

Neujahrsspielen MV Markt Gratwein
Neujahrsspielen
Schmankerltag
„Schmankerltag“

#6 Übersichtlichkeit & kurze Wege

Österreich ist kein wirklich großes Land, in ungefähr 8 Stunden kommst du mit dem Auto quer durch das Land von Ost nach West. Und in nur 4 Stunden kannst du das Land von Norden nach Süden durchfahren. Dazwischen liegt ein Land, voller Abenteuer, Wellness und Kultur, ein Naturjuwel jagt das Nächste, eine leckere Köstlichkeit jagt die andere…

Meiner Meinung nach hat Österreich die perfekte Größe und die optimalen Bedingungen für einen intensiven und abenteuerlichen Roadtrip. Höhepunkte sind dabei sicher die grandiosen Bergstraßen, die immer wieder ein unglaubliches Panorama versprechen und noch dazu richtig toll ausgebaut sind.

Arlbergstraße
Von Vorarlberg nach Tirol

#7 Wellness & Abenteuer – Für jeden was dabei!

In Österreich ist also sicherlich für jeden Urlaubs- & Reisetyp was Passendes dabei. Den kulinarischen Genießer zieht es in die Süd(ost)steiermark oder ins Burgenland. Der Abenteurer wird in Salzburg, Tirol und der Obersteiermark auf seine Adrenalinkosten kommen. Die Baderatte findet ihr sonniges und gemütliches Strandbad ganz bestimmt an einem der vielen warmen Seen in Kärnten und der Sprachforscher und Käseliebhaber fühlt sich sicherlich in Vorarlberg oder Tirol auf einer urigen Berghütte wohl. Wer sich gerne mit einem richtigen Wellnessprogramm verwöhnen lassen möchte, der findet tolle SPAs, Thermen und Wellensshotels überall im ganzen Land verteilt – direkt in den Bergen, wie auch im Seen- oder Hügelland. Das Luxusangebot in Österreich ist riesig.

Der Extremwanderer überquert die Alpen und der Genusswanderer schlendert über grüne Almwiesen und kostet sich durch lokale Schmankerl. Der Kulturinteressierte oh, der wird sich bestimmt in die Stadt Wien oder auch in Salzburg über beide Ohren verlieben. Musik bitte! – Opern, Festspiele, Konzerte, Klassik & Co auf aller höchstem Niveau. Ja, das ist Österreich.

Vielfältiges Österreich
Filzmoos
Vielfältiges Österreich
Gleinalm
Kajak fahren auf der Mur
Kajaken auf der Mur
Vielfältiges Österreich
Fuschlsee
Vielfältiges Österreich
Winterwandern Mariazell
Vielfältiges Österreich
Saalbach Hinterglemm

#8 Zu jeder Jahreszeit

Nicht nur für einen Städtetrip eignet sich der Frühling hervorragend, auch die große Wandersaison beginnt. Angenehme Temperaturen nach einem meist kalten Winter locken nun die Menschen wieder in die Natur hinaus. Es beginnt nun die beste Zeit um einen Ausflug in eine der vielen spektakulären Klammen oder zu einem Wasserfall zu machen.

Zahlreiche warme Badeseen mit Trinkwasserqualität schreien förmlich danach Österreich im Sommer zu erkunden. Auch in den höheren Regionen, kann es im Sommer angenehm kühl sein und somit perfekt für eine mehrtägige Berg- bzw. Alpintour!

Der Herbst ist und bleibt meine liebste Jahreszeit. Im Oktober ist es noch angenehm warm und die Wälder leuchten in den kräftigsten Farben. Es ist die perfekte Zeit für gemütliche Wanderungen um einen der vielen Seen oder durch den Wald. Aber auch für Genussreisende ist die Südsteirische Weinstraße und der Wienerwald in Niederösterreich im Herbst ein Reiseziel wie es im Bilderbuch steht.

Österreich ist auch ein Paradies für Wintersportler, ganz egal ob Langlaufen, Schifahren, Eislaufen, Eisklettern, Rodeln, Winterwandern, Pferdeschlitten fahren, und, und, und… Einige der besten Schigebiete weltweit befinden sich in den österreichischen Alpen.

Österreich im Frühling
Frohleiten im Frühling
Österreich im Sommer
Fuschlsee im Sommer
Österreich im Herbst
Leopoldsteinersee im Herbst
Österreich im Winter
Montafon im Winter

Und? Lust auf Österreich bekommen? Wie wäre es vielleicht mit einem Roadtrip durch West-Österreich? – 10 Tage West-Österreich – Ein gemütlicher Familien-Roadtrip – inklusive Route


Na? Würdest du gerne mal nach Österreich reisen? Oder, was ist deine Lieblingsregion in Österreich? Verrate mir doch deine persönlichen Highlights in den Kommentaren, ich freu mich schon drauf! Oder schick mir auch gerne jederzeit ein E-Mail, falls du fragen hast – oder einfach nur so. 😉 Kontakt

PS: Noch mehr Reiseinspirationen von Reisebloggern findest du bei Tini von Choices of life, schau am besten gleich mal vorbei und sammle tolle Reiseziele für deine Bucketlist. 🙂

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Die kleinen Dinge am Wegesrand – mit offenen Augen durch die Welt

Kleine Dinge - Outdoor Tipps

Wenn ich Eines liebe, dann ist es Zeit in der Natur zu verbringen. Nur ich, meine Schwester, eine Kamera und viel zu entdecken! Während Eva es liebt weitläufige Landschaften zu fotografieren bin ich mehr von den vielen kleinen Dingen fasziniert an denen leider die meisten immer und immer wieder vorbeilaufen, ohne sie überhaupt zu bemerken. Die Blogparade die Carolin vom Blog „Berg und Flachlandabenteuer“ ins Leben gerufen hat widmet sich genau diesem Thema. Kein Wunder das ich sofort Feuer und Flamme war bei dieser großartigen Sache mitzumachen. Blumen, Tiere, Pilze und andere Besonderheiten. „Die kleinen Dinge am Wegesrand“ sind es, die sogar den selben Spaziergang beim 100. Mal immer noch aufregend machen.

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In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf meine Entdeckungstouren und werde dir Schritt für Schritt verraten auf was es sich auf jeden Fall lohnt zu achten.


Blumen und andere Pflanzen

Gehst du gerade durch den Wald, über eine Wiese oder schlenderst die Straße entlang? Ganz egal, Blumen und Pflanzen findest du überall! Wo auch immer du gerade bist schau für einen Moment mal nicht nur geradeaus oder vielleicht sogar auf dein Handy. Schau auf den Boden, dreh deinen Kopf nach links und nach rechts. Ich bin mir ziemlich sicher du wirst die ein oder andere Schönheit entdecken. Am Wegesrand, in einem Garten, in einem Blumenkästchen am Fenster und, und, und…

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Früchte

Ja, ich weiß, Früchte sind ja auch irgendwie Pflanzen aber trotzdem sind sie es wert ihnen einen eigenen Punkt zu widmen. Denn je nach Jahreszeit und Ort sind auch die Früchte die du entdecken kannst ganz unterschiedlich. Schau dir die Bäume und Sträucher an denen du vorbei gehst einmal genauer an. Kannst du darauf vielleicht Früchte entdecken? Vielleicht kannst du sie sogar essen, Äpfel, Brombeeren, Walderdbeeren, Kastanien?

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Pilze

Pilze sind für mich etwas ganz Besonderes! Ich weiß nicht wie’s bei dir ist, aber ich bin eine leidenschaftliche Schwammerlsucherin. Wenn ich während eines Spaziergangs oder einer Wanderung ein essbares Schwammerl oder einen Pilz sehe ist der Spaziergang oder eben die Wanderung für mich sofort beendet. Dann packt mich das „Sammelfieber“ und ich bin nicht mehr aus dem Wald zu bekommen. (Zugegeben meine Begeisterung für die Schwammerl hat schon so manche Wanderbegleitung genervt, aber ich kann einfach nicht widerstehen) Und mindestens so gern wie ich die Pilze suche esse ich sie auch. 🙂 Allerdings sind nicht nur die Speisepilze interessant, sondern auch die unbekannten und giftigen Pilze bieten unglaublich tolle Fotomotive und sind einfach wunderschön anzusehen.

Tipp: Nimm dir ein Pilzbuch, verbringe einige Stunden im Wald und versuche jedes Schwammerl und jeden Pilz an dem du vorbeikommst zu bestimmen. Ich verspreche dir, da warten ein paar Überraschungen auf dich!

PilzPilzPilzFliegenpilzPilz


Tiere

Meine absolute Nummer 1 – die Tiere. Jeder der mich kennt weiß, bei Tieren werde ich schwach. Egal ob ein Hund um die Ecke kommt ein Eichhörnchen auf einen Baum klettert, meine Katze mich mit ihrem treuen Blick ansieht oder zwei Rehe auf dem Feld stehen. Ihr könnt euch sicher sein meine Reaktion ist: OOOOOHHH – schau schau schau – ist der/ die/ das nicht süüüüß??
Vor allem wilde Tiere sind für mich etwas ganz Besonderes, weil man sie einfach nicht oft sieht, und es gar nicht so einfach ist, ein tolles Foto von einem Eichhörnchen, einem Reh oder Vogel zu bekommen.
Nicht zu vergessen ist die riesige Vielfalt an faszinierenden Insekten die sich vor allem im Frühling und im Sommer zeigen. Schmetterlinge, bunte Käfer oder die Biene die sich gerade über eine Blume hermacht.

RaupeLipelleMarienkäferWelpeEntenpaarVogelKatzeVogelbabysMöwe


Stacheldraht

Stacheldraht? Ja Stacheldraht! Ich weiß nicht warum, aber ich finde Stacheldraht gemeinsam mit einer schönen Blume oder einem anderen besonderen Motiv im Hintergrund schaut einfach unglaublich cool aus.
Aber schau einfach selbst:

StacheldrahtStacheldrahtStacheldrahtStacheldraht


Sonstiges

Ich könnte hier eine eeeewig lange Liste mit noch mehr Dingen schreiben die es wert sind gesehen zu werden. Süß dekorierte Fenster, schöne Gärten, lustige Schilder, alte Fahrräder, Liebesschlösser an Brücken, versteckte Hinterhöfe und so weiter und so fort. Allerdings wäre ich damit morgen noch immer nicht fertig. 🙂
Hier ein paar Bilder:

Fenster mit Blumenalte HütteGoofieZwergendorfInnenhof


Wie du dir nach all den Fotos wahrscheinlich schon denken kannst, habe ich eine wahnsinnige Leidenschaft für das Fotografieren. Wenn du diese Leidenschaft mit mir teilst wirst du wissen, dass es Motive gibt die man ganz besonders gerne hat und an denen man einfach nicht vorbeigehen kann ohne sie zu fotografieren. 🙂 Bei mir ist das wenn die Pflanze im Vordergrund und das „Hauptmotiv“ bzw. die Landschaft im Hintergrund ist. ich hab geschätzt 10.000 solcher Bilder und jedes mal wenn ich außer Haus geh kommen neue dazu.

Blumen und EvaBlumen und KuhBlumen und LandschaftBlumen und GipfelkreuzBlumen und Landschaft


Ich hoffe dir hat unser keiner Ausflug in die Welt der „kleinen Dinge am Wegesrand“ gefallen und du bist jetzt genauso motiviert wie ich die Welt auch manchmal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Zu guter Letzt möchte ich mich nochmal ganz, ganz herzlich bei Carolin von Blog Berg und Flachlandabenteuer für die wunderbare Idee bedanken. Unglaublich spannendes und kreatives Thema das mir irrsinnig viel Freude bereitet hat. 🙂


Was sind die „kleinen Dinge“ die dich glücklich machen? Lass doch einfach mal ein Kommentar hier oder schreib mir ein E-Mail. Ich freue mich schon auf deine Nachricht in meinem Posteingang: Kontakt

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5 Gründe warum ich am liebsten mit meiner Schwester verreise!

Verreisen mit der Schwester

Reisen ist für mich einfach eines der wunderbarsten Dinge auf der Welt. Es ist schön alleine zu Reisen, mit Freunden, dem Freund oder den Eltern. Aber NICHTS schlägt eine Reise mit meiner großen Schwester an meiner Seite. Im folgenden Artikel findet ihr also 5 Gründe, warum ich am allerliebsten mit meiner Schwester verreise.


Roadtrip


1 Keine/r kennt mich länger & besser als sie

Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht… Tja, das ist wohl wahr, dennoch ist das nicht immer schlecht, denn eine Familie mit der man sich gut versteht ist ein Segen für die Ewigkeit. Seitdem ich auf der Welt bin ist meine Schwester an meiner Seite und das wird auch für immer so bleiben. In den letzten 20 Jahren hatte sie genügend Zeit ALLE Seiten und Eigenschaften von mir kennen zu lernen.
Sowohl die positiven, als auch die negativen. Es wird sie also kaum überraschen wenn ich auf Reisen mal etwas ungeduldig oder nervig bin, sie wird es gekonnt mit einem Lächeln ignorieren oder mich mit einem lustigen Spruch darauf aufmerksam machen. Natürlich ist das umgekehrt genauso. 🙂


Kroatien


2 Die selben Hobbys

Wir kennen uns nicht nur in und auswendig, nein, wir teilen uns zudem auch die gleichen Hobbys und Freizeitbeschäftigungen. Wir beide machen Judo, lieben das Schifahren, spielen im örtlichen Musikverein mit, lieben es gemeinsam zu Wandern zu Reisen und die Welt kennen zu lernen. Ich kann mir keinen Menschen vorstellen dessen Interessen sich dermaßen mit meinen decken. Wir lieben es Städte zu besichtigen doch abenteuerliche und aktive Reise sind uns beiden lieber. Kulturen kennenlernen, das Hinterland besichtigen, Facetten von Ländern kennenlernen die den meisten Touristen verborgen bleiben stehen bei uns an oberster Stelle. Zudem sammeln wir beide Hard Rock Café T-Shirts sowie Anstecker und Patches für unsere Reise-Jeans Jacken.


Bucht von Kotor


3 Gemeinsame Reiseerinnerungen

Von klein auf Reisen wir gemeinsam. Zuerst mit unseren Eltern und der gesamten Familie und als wir alt genug wurden begannen wir zu zweit zu reisen. Uns verbinden so viele gemeinsame Reiseerinnerungen, sei es ein abenteuerlicher Urlaub in Paris & im Disneyland als wir 5 und 10 Jahre alt waren oder ein Road Trip durch Montenegro mit 19 und 24 Jahren. Alles haben wir gemeinsam erlebt und oft blättern wir zusammen durch unsere Fotoalben und denken zurück an alles was wir gemeinsam erlebt haben. Es fühlt sich dann für einen Moment so an als wären wir wieder mitten drin in einem unserer gemeinsamen Urlaube.


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4 Immer ein Stück Familie dabei

Auch wenn wir uns alles erzählen und herumalbern wie die besten Freundinnen sind wir doch Schwestern und in der gleichen Familie aufgewachsen. Wenn wir gemeinsam auf Reisen sind schicken wir die albernsten Fotos von uns in unsere Familien Whats-App Gruppe und wenn wir wieder zu Hause sind starten wir eine Familien Diashow. Natürlich gibt’s zum Fotos schauen auch eine anständige Jause und genug zu trinken. Zusätzlich entführen wir auf diese Weise unsere Eltern, Großeltern und Freunde für einen Moment an einen anderen Ort.


Montenegro


5 Gleicher Humor, gleiche Abenteuerbereitschaft, unterschiedlicher Geschmack

Wir beide lachen über die selben, oft nicht mal lustigen, Dinge. Wir beide haben wohl den Humor von unserem Papa übernommen, der wiederum hat diesen von seinem Vater geerbt und teilt ihn mit seinen Brüdern die ihn wiederum an ihre Kinder weitergegeben haben. Kurz und knapp Onkels, Tanten, Großeltern, Cousins, Cousinen, Väter, Mütter und wir… Wir alle haben den gleichen Humor und so verbinden Eva und mich tausende von Familien-Insider Witzen. Jedoch nicht nur der Humor sondern unsere Abenteuerbereitschaft und der Drang neues zu Erleben und zu entdecken schweißt uns fest zusammen und sorgt dafür, dass wir keine Gelegenheit auslassen etwas zu unternehmen. Wohl das Einzige, dass uns unterscheidet ist unser Geschmack wenn’s ums Essen geht. Während Eva es liebt die verschiedensten Dinge auszuprobieren und offen für jede Art von kulinarischen Experimenten ist bleibe ich lieber beim altbewehrten Schnitzel, Pizza (allerdings ohne Tomatenmark) aber auch ich sage zu der ein oder anderen Spezialität nicht nein.


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Mit wem verreist du denn am allerliebsten? Verrate es mir doch in einem Kommentar – oder schreib mir ein E-Mail. Ich freue mich schon sehr auf deine Nachricht: Kontakt

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Reiseplanung Städtetrip – einfach & schnell

Städtetrip Planung leicht gemacht

Wer kennt ihn nicht? Den Moment in dem einem Bewusst wird, dass der geplante Städtetrip nun schon bald vor der Tür steht, aber das Einzige was man bis jetzt geplant hat der Flug und das Hotel sind. Aber keine Panik – die perfekte Planung geht viel schneller und einfacher als man denkt.

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