Thailand in 3 Wochen – Reiseplanung

Die perfekt Reiseplanung für Thailand in 3 Wochen
Thailand in 3 Wochen

Die erste gemeinsame Reise, wie alles begann…

Mein Freund war damals noch kein großer Fan vom Reisen. Schon gar nicht auf einen anderen Kontinent – oder länger als eine Woche! Doch nach ein wenig Überzeugungsarbeit stand fest: unsere erste gemeinsame Reise wird uns für 3 Wochen nach Thailand führen.


Inhalt:

  • Infos Thailand & Reiseplanung
  • kurze Beschreibung Reiseverlauf
  • detaillierte Reiseberichte

Khao Sok Nationalpark
Chiao-Lan-Stausee, Khao Sok Nationalpark

Infos Thailand & Reiseplanung

Allgemein

  • Währung: Baht (THB)
  • Größe: 513.115 km²
  • Amtssprache: Thai
  • Keine Visumpflicht
    • Mit einem Reisepass (min. 6 Monate bei Einreise gültig) bis zu 30 Tage – danach Visum notwendig
  • Impfungen: Am besten bis spätesten 2 Monate vor der Reise den Hausarzt aufsuchen und über empfohlene Impfungen erkundigen.
  • Das Leitungswasser kann man nicht trinken!
  • Führerschein: Für das Lenken von PKWs ist ein internationaler Führerschein notwendig.
  • Für Drogenhandel gibt es die Todesstrafe, für Besitz sehr strenge Strafen. Für Beleidigungen des Königshauses drohen lange Haftstrafen.

Wann?

Wann ist wohl die beste Reisezeit für Thailand? Naja, eigentlich immer, kommt nur darauf an, welches Wetter du bevorzugst. 😉

Thailand hat nicht 4 Jahreszeiten, so wie wir, sondern nur drei. Die Kühle (November-Februar), die Heiße (März-Mai) und die Regenzeit (Juni-Oktober). Obwohl es im Süden des Landes wohl nur die letzteren beiden gibt.

Wir entscheiden uns dafür im April zu reisen – wohl die heißeste Zeit – uff! Doch somit auch die mit dem geringsten Niederschlagsrisiko im Süden und den wenigsten Touristen. 😉 Außerdem wollen wir unbedingt das Songkran Festival miterleben!

Die optimale Reisezeit hingehen wäre wohl die „kühle“ Jahreszeit – hier liegen die Tagestemperaturen ungefähr bei 30°, nur im Norden kann es (vor allem in der Nacht) mit ca. 15 Grad schon etwas kühler sein.

Warum sind wir nicht im österreichischen Winter verreist? Naja, einerseits eben wegen dem Songkran Festival, andererseits lieben wir den Schnee und das Skifahren – deshalb gibt es für uns keinen besseren Ort um den Winter zu verbringen als Österreich und die Alpen. 😉


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Sirinat Nationalpark, Phuket

Wohin?

Das Ziel: so viele unterschiedliche Eindrücke wie nur möglich in diesen 3 Wochen sammeln. (Städte, Kultur, Natur, Essen, Entspannung…)

Also fing ich gleich an Leute die bereits dort waren zu befragen, das Internet zu durchforsten und einen Reiseführer nach dem anderen zu verschlingen. Als alles (für mich) Interessante zusammengefasst war, begann das „Ausmisten“. Gar nicht einfach – aber man kann ja schließlich in 3 Wochen nicht ALLES machen. Aber das was wir machen, soll sich zu einer stressfreien Rundreise zusammenfassen lassen.

Mein Ergebnis für den perfekten 3-wöchigen „Thailand für Beginner & Entdecker“ Urlaub sieht wie folgt aus:

  • Bangkok (Hauptstadt & Sightseeing)
  • Der Norden Thailands (Kultur & Geschichte)
  • Phuket (Zwischenstopp & Natur)
  • Nationalpark/ Dschungel/ Stausee (Natur & Abenteuer)
  • Insel (Entspannung & Strand)

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Wat Phra Kaeo, Bangkok

Wie?

Buchen?

Preisvergleich, Preisvergleich, Preisvergleich…

So lautet das Motto einer erfolgreichen Buchung. Wann ist eine Buchung erfolgreich? Na wenn sie günstig und trotzdem perfekt ist. 😉

Ich kann dir demnach gar nicht genau sagen wo ich gebucht habe, da das Angebot je nach Hotel auf einer anderen Seite am günstigsten ist. Ich kann dir also bloß meine Seiten zum Preisvergleich verraten. Den Flug habe ich bei swoodoo.at am günstigsten gefunden obwohl ich auch schon auf CheapTickests.de günstigere Flüge gefunden habe – zum Beispiel für meine Reise nach Hong Kong. Super Hotelangebote habe ich zum Beispiel schon auf booking.com, expedia.at, checkfelix.com und trivago.at gefunden.

Wir waren ja nicht nur auf eigene Faust unterwegs sondern haben uns für den Norden und das Dschungelabenteuer eine Tour – auch im Internet – gebucht. Und zwar bei thailand-tours.net – mit beiden waren wir mehr als zufrieden, alles Tippi Toppi. 😉

Auch von dem Service dort waren wir begeistern, auf Anfragen meinerseits ob sie uns für ein Hotel und einen Inlandsflug den wir im Internet gefunden haben einen noch besseren Preis machen können, bekamen wir eine positive Rückmeldung. Super, so ersparten wir uns so sogar noch ein paar Euro gegenüber dem günstigsten Angebot im Internet. Toll nicht?


Koffer oder Rucksack?

Da wir zum Teil auf eigene Faust unterwegs sind, aber eben auch geführte Touren machen, haben wir uns dazu entschlossen mit dem Koffer und nicht mit dem Rucksack zu reisen. Der Grund dafür – auf den Touren wird uns das Gepäck immer auf’s Zimmer, zum Bungalow oder Zelt gebracht und auch von dort wieder abgeholt. Und wenn wir alleine unterwegs sind, wechseln wir unser Hotel sowieso nicht.

Da ein Koffer meiner Meinung nach einfach übersichtlicher ist, war es für uns auch im Nachhinein gesehen die beste Lösung.

Wären wir natürlich so richtig mit Zug, Bus und ständigem Hotelwechsel – eben als richtige Backpacker – unterwegs gewesen, dann wäre ein Rucksack definitiv besser gewesen. 😉


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Die alte Hauptstadt, Sukhothai

Reiseverlauf (kurz)

Nachdem wir 2 1/2 Tage auf eigene Faust Bangkok erkundet haben, reisen wir 6 Tage mit Bus und 6-köpfiger Reisegruppe in den Norden, bis zur Grenze nach Myanmar und wieder zurück nach Chiang Mai. Ein Inlandsflug, Chiang Mai – Phuket, bringt uns dann unserem Dschungelerlebnis näher. Davor aber noch eine Nacht Zwischenstopp in Phuket. Dann geht’s zum Khao Sok Nationalpark und zum Chiao-Lan-See. Letzter Stopp unserer Reise ist dann die Insel Koh Phangan, wo wir es uns noch mal so riiiiichtig gut gehen lassen bevor uns ein letzter Inlandsflug von Koh Samui zu unserem Rückflug nach Bangkok bringt.


Alle Reiseberichte & Infos zu unserer Thailand Rundreise

Hier findest du alle Reiseberichte über unseren Thailandurlaub:



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Hochlantsch Wanderung: Steinböcke, Gipfelkreuz & Mehr

Hochlantsch Wanderung

Ein richtig abwechslungsreiches Abenteuer!

Tierische Bekanntschaften, Regenmantel on Tour, Speckjausn, idyllische Bergkapelle und Sonnenstrahlen am Gipfelkreuz.


Inhalt:

  • Abenteuer Hochlantsch
  • Nachwandern (Route & Daten zur Tour)
  • sonstige Tipps

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Der höchste Berg des Grazer Berglands ist der Hochlantsch auf der Teichalm. Man kann ihn auf den verschiedensten Wegen erklimmen:

Von Mixnitz über die Bärenschützklamm oder den Prügelweg. Über den Franz-Scheikl-Steig (Klettersteig C) von der Breitenau (Gh. Zirbisegger). Oder von der Teichalm aus.

Da ich lange noch keine richtige Bergsteigerin bin, aber aussichtsreiche, leichte bis mittel-schwere Wanderungen liebe, mache ich mich von der Teichalmseite auf zum Gipfel – der leichteste Weg auf den Hochlantsch.

Nachtrag 20.09.2017: Ich wurde im letzten Sommer doch noch ein klein wenig zur Bergsteigerin, deshalb hab ich auch den Weg über den Klettersteig mal für euch ausprobiert: Hochlantsch über den Franz-Scheikl-Klettersteig


Abenteuer Hochlantsch

Die Tour startet beim großen Parkplatz am Teichalmsee, der Einstieg in den Wanderweg befindet sich gleich hinter dem Teichwirt.

Der Weg ist durchgehend gut beschildert und markiert. Zuerst wandere ich über eine Wiese, doch schon bald gelange ich in den Wald, wo es dann relativ steil bergauf geht.

Ufff, endlich ein kurzes flaches Stück zum ausrasten und dann geht es noch ein letztes Mal bergauf bevor ich endlich den ersten traumhaften Ausblick genießen kann. Erstmal eine kleine Pause zum relaxen und fotografieren.

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Der Weg wird nun immer flacher und aussichtsreicher. Der anstrengende Aufstieg hat sich jetzt schon gelohnt, doch dann – was für ein Highlight – eine Herde wilder Steinböcke direkt neben dem Weg!

Das Gipfelkreuz schon in Sichtweite, gehe ich langsam an den Böcken vorbei und komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, was für eindrucksvolle Tiere!

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Das Gipfelkreuz muss über einige kleine Felsen erklommen werden. Die Aussicht ist traumhaft – auf der einen Seite kann man bis zum Ausgangspunkt am Teichalmsee sehen, auf der anderen genießt man Blicke über das Grazer Bergland.

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Ein paar Wolken ziehen auf und Hüllen den Gipfel langsam ein, weiter geht meine Tour zum Steirischen Jockl und zur Kapelle Schüsserlbrunn. Der Weg dort hin führt recht steil bergab über Stock und Stein. Achtung Rutschgefahr bei feuchtem Wetter!


Am nächsten Ziel angelangt gibt’s ein rotes Kracherl zur Belohnung. Bevor es weiter geht mache ich noch ein kurzer lohnenden Abstecher über die 198 Stufen zur Wallfahrtskapelle.

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Am gemütlicheren Rückweg mache ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Picknickplatz um endlich meine wohlverdiente Speckjause zu essen. Schon bald werde ich fündig – gleich mal die neue beschichtete Picknickdecke ausprobieren.

Keine 10 Minuten wieder zurück auf dem Weg beginnt es zu regnen, Gott sei dank ist mein oranger Regenmantel immer mit dabei. Kaum habe ich den Mantel übergeworfen geht es so richtig los.

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Es macht Spaß im Regen zu wandern – wenn man einen Regenmantel an hat. Aber selbst dieser schützt natürlich nicht komplett, platschnass vom Knie abwärts und mit 1000 Bildern im Kopf komme ich wieder beim Auto an.

Das war der Tag an dem ich entschied mir endlich eine Regenhose zu kaufen!

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Nachwandern

Route

Parkmöglichkeiten beim Teichalmsee. Zuerst über den Weg 740 vom Teichwirt zum Gipfelkreuz, dann weiter zum Gh. Steirischer Jockl. (Wer möchte kann von hier aus über 198 Stufen einen Abstecher zur Wallfahrtskapelle Schüsserlbrunn machen) Über den Verbindungsweg Nr. 3 kommt man direkt auf den Weg 745 und entlang des Mixnitzbachs zurück zum Ausgangspunkt. Wer möchte kann statt dem Verbindungsweg, die Variante über das GH. zum Guten Hirten wählen.

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Daten zur Tour

  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Gehzeit: 4 – 4,5 Stunden
  • Länge: 10,7 km
  • Höhenmeter: 638 m
  • Höchster Punkt: 1720 m
  • Ausgangspunkt:
    • Parkplatz am Teichalmsee, Einstieg hinter dem Teichwirt
  • Einkehrmöglichkeiten:
    • Teichwirt, Steirischer Jockl, Gasthaus zum Guten Hirten (mit kleinem Umweg)

Tipps

Tipp: Eine leckere Jause macht das Wandern gleich dreifach so toll! 🙂 Damit du deine Jause auch überall genießen kannst, empfehle ich dir, so wie wir, eine beschichtete Picknickdecke in den Rucksack zu packen.

Tipp: Was uns dieser Ausflug wieder mal gezeigt hat – wie wichtig es ist stets eine gute Regenkleidung mit dabei zu haben.

Tipp: Doch lieber den Klettersteig ausprobieren? Die Beschreibung und alle Infos dafür findest du hier: Hochlantsch über den Franz-Scheikl-Klettersteig



Welche Wege auf den Hochlantsch hast du schon ausprobiert? Noch keinen? Na dann rauf mit dir, worauf wartest du noch?! Ich freu mich schon auf dein Kommentar – oder schick mir ein E-Mail: Kontakt

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