Ab durch die Tara Schlucht – der Montenegro Roadtrip geht weiter…

Zwischen unserem Aufenthalt im Durmitor Nationalpark (Zabljak) und jenem nahe des Biogradska Gora Nationalparks (Mojkovac) hat uns unser Montenegro Roadtrip durch die Tara Schlucht geführt.

gereist Mitte Juni


Durch die Tara Schlucht

Durch die Tara Schlucht | Unsere Route

Die gesamte Route könnt ihr euch gerne in meinem Planungs-Beitrag ansehen. Hier möchte ich euch allerdings nochmal einen Screenshot des Teilabschnittes zwischen dem Durmitor und dem Biogradska Gora Nationalpark zeigen:

Zuerst folgen wir der P5 in Richtung Osten, so lange bis wir an die Tara Brücke gelangen. Von hier aus geht’s weiter auf der P4 – Richtung Südosten – immer der Tara entlang bis Mojkovac (gelb markiert – rechts). Hier nun abseits der Tara noch ein kleines Stückchen südwärts über die E65 zu unserer Unterkunft nahe des wunderschönen Biogradska Gora Nationalparks und schon haben wir unser Tagesziel bei der Unterkunft erreicht.


Tagesziel – Unterkunft & Wein

Meiner Meinung nach braucht man keinen extra langen Umweg auf sich zu nehmen um die Tara Schlucht als „Highlight“ zu begutachten. Doch wenn man die Route so legen kann, dass man hier vorbeikommt, sollte man es definitiv so machen.

Es handelt sich nämlich um eine richtig schöne Straße, die uns so einige coole Zwischenstopps geboten hat – vor allem im Abschnitt der Tara Schlucht. Ein kühles Bad inklusive… 😉


Durch die Tara Schlucht | Allgemeines

Die Tara Schlucht

Die Tara Schlucht ist ganze 78 km lang und an manchen Stellen bis zu 1300 Meter tief! Es handelt sich somit sogar um den größten Canyon in ganz Europa, was ganz schön beeindruckend ist, nicht?


Durch die Tara Schlucht

Die Tara Brücke

Die Tara Brücke ist auf dieser Strecke sicherlich einen kleinen Zwischenstopp wert. Hier kann man die Schlucht richtig gut von oben betrachten – uiui da geht’s schon ganz schön tief runter… 😉

Abenteuerlustige können hier übrigens in der Luft mit einer der beiden Zip Lines einmal über die Schlucht düsen. Einen Erfahrungsbericht und mehr Infos dazu findet ihr auf dem Blog Home of Travel.


Durch die Tara Schlucht

Zwischenstopp  – Ein Sprung ins kühle Nass

Ein spontaner Zwischenstopp am Wegesrand an einer leicht zugänglichen Stelle (solche Stellen gibt es immer wieder) hat uns eine „ äußerst erfrischende Pause“ eingebracht. 😉



Rafting auf der Tara

Besonders cool soll auch eine Rafting-Tour entlang der Tara sein. Eine solche kann man übrigens auch sehr leicht vorab im Internet buchen. Doch leider ist es sich bei uns aus Zeitgründen nicht ausgegangen eine solche Tour zu machen… nächstes Mal dann aber sicher…


Durch die Tara Schlucht

Impressionen aus Mojkovac

Mojkovac ist meiner Meinung – gleich wie die meisten (Nicht-Küsten-)Städte in Montenegro – nicht unbedingt sehenswert. Aber wir haben den kleinen Spaziergang durch den Ort durchaus interessant gefunden, wären hier allerdings nicht stehen geblieben, hätten wir nicht ein paar Lebensmittel für die nächsten Tage benötigt.


Mojkovac
Mojkovac
Mojkovac

Durch die Tara Schlucht | Fotos

Dies soll kein Beitrag der vielen Worte sein – so wie all die anderen Beiträge zu unserem Montenegro Roadtrip. 😉

Hier also einfach ein paar Fotos unserer Fahrt durch die Tara Schlucht von Zabljak nach Mojkovac, damit du dir einfach selbst ein Bild davon machen kannst.

Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht


Tipps & Umgebung

#1 – Für Mutige: Badehose einpacken und an einer leicht zugänglichen Stelle einen Sprung in die eisig-kalte Tara wagen.
#2 – Wenn die Umgebung schön ist – so wie hier – und du als Fahrer gerne schauen möchtest, halte dafür unbedingt an einem sicheren Platz an und riskiere keinen Unfall nur weil du während der Fahrt aus dem Fenster schaust.
#3 – Wir haben am Weg einen super leckeren Stand mit frischen Obst entdeckt wo wir kurz angehalten haben. Ich bezweifle allerdings, dass dieser immer besetzt ist.
#4 – Lass dir Zeit und plane ein paar Stopps auf der Strecke ein.

Lesetipps: Reise- & Wanderführer Montenegro

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Alle bisherigen Beiträge zu unserem Montenegro Roadtrip

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Bist du auch schon mal durch die Tara Schlucht gedüst? Oder gibt es vielleicht eine andere europäische Schlucht die es dir angetan hat? Ich bin schon neugierig, verrate es mit doch in den Kommentaren.

PS: Noch mehr Abenteuer & Roadtrips gefällig? Na dann folge uns doch auf Facebook, Pinterest & Co – so bist du immer live dabei und kannst noch mehr richtig coole Reiseideen und Freizeittipps sammeln!

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Unterwegs am Durmitor Ring in Montenegro – Fahrt durch den Durmitor Nationalpark

Einmal durch die Berge des unfassbar schönen Durmitor Nationalparks fahren – und zwar am Durmitor Ring in Montenegro.

Das ist ein Erlebnis, welches man auf einem Roadtrip durch Montenegro auf keinen Fall verpassen darf – wenn man sich für Berge, Natur und idyllische Landschaften interessiert. Deshalb erzähle ich euch in diesem Beitrag mehr über die Route und unseren Tagesausflug. Dazu gibt’s wie immer jede Menge Fotos – viel Spaß! 🙂


Durmitor Ring in Montenegro

Durmitor Ring in Montenegro | Unsere Route

Dieser Tagesroadtrip auf der Panoramastraße durch den Durmitor Nationalpark ist ungefähr 80 Kilometer lang und dauert, wenn man alles am Stück durchfährt, ca. 3 Stunden.

Da wir jedoch gaaanz oft am Straßenrand angehalten haben um Fotos zu machen oder ein bisschen in dieser wundervollen Landschaft spazieren zu gehen, haben wir insgesamt etwa 5 Stunden dafür gebraucht.

Hier ein Screenshot unserer Route:


Ausgangspunkte

Wir sind bei unserer Unterkunft – Family Farm Apartments* – gestartet. Das war echt total praktisch, denn diese liegt direkt auf der Route, so hatten wir keine Anfahrt und konnten in der Früh einfach sofort losstarten. Noch dazu haben wir uns dort sehr wohl gefühlt und können die kleinen Häuschen gut weiterempfehlen. 😉

Aber prinzipiell ist als Ausgangsort die kleine Stadt Zabljak auch sehr gut geeignet und befindet sich genauso direkt auf der Route – hier der Google Maps Link zum Ort Zabjak. Unterkünfte in Zabljak & Umgebung*

Alternativ kann man auch aus dam Westen – aus Pluzine – hinauf zum Durmitor Ring fahren. Hier der Google Maps Link zu Pluzine.


Allgemeines über den Durmitor Ring | Straßenbeschaffenheit & Co

Überblick Tourdaten

Fahrtzeit: ca. 3 Stunden (wir haben 5 Stunden inkl. sehr vieler Pausen gebraucht)
Länge: ca. 80 km
Höhenmeter↑: ca. 2037 m
Höchster Punkt: ca. 1951 m
Ausgangspunkte: Zabljak, Pluzine
Besonderheit: Vielfältige Landschaft, Ruhe, Herrliche Fotomotive

Brauche ich einen Guide?

Nein natürlich nicht, außer du bist ein unsicherer, sehr ängstlicher Autofahrer und Bergstraßen nicht gewohnt – dann könnte ein routinierter Fahrer sehr wohl von Nutzen sein.

Solltest du dir als Autofahrer nicht sicher sein und keinen eigenen Fahrer engagieren wollen, dann fährst du am besten einfach nur den südlichen Teil der Runde zum Beispiel bis Trsa (Google Maps Link) – hier ist die Straße super gut ausgebaut und in einem top Zustand!

Wir waren zwar zusammen mit unserem Vermieter unterwegs, der uns echt tolle Plätze gezeigt und uns einige interessante Fakten und Geschichten erzählt hat, jedoch als Fahrer hätten wir ihn definitiv nicht gebraucht, denn bei uns in Österreich sind wir in den Bergen sogar viiiiel „schlimmere“ Straßen gewohnt. Das war doch gar nichts! 😉

Durmitor Ring in Montenegro

Wie ist die Straßenbeschaffenheit?

Wie schon erwähnt ist der südliche Teil wunderschön ausgebaut, die Straße weißt keine Schlaglöcher oder sonstige Schäden auf, ist zwar einspurig, aber dafür recht breit und wirkt sogar relativ neu.

Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro

Auch auf der nördlichen Seite des Rings ist die Straße ganz ok, nur an manchen wenigen Stellen gibt es einige Unebenheiten und ziemlich schmale Passagen wo es seitlich schon ein bisschen hinunter geht (weniger cool bei Gegenverkehr)…

Auch Steinschlaggefahr droht an 1-2 kleinen Stellen und es kann durchaus sein, dass einige kleinere Steinbrocken dort auf der Straße liegen. Aber auch dieser Teil ist zum Beispiel für uns – da wir weder ängstliche noch „bergunerfahrene“ Autofahrer sind – kein Problem gewesen.

Tipp: Die Einheimischen Hupen einfach vor unübersichtlichen Kurven, so sei ein möglicher Entgegenkommender gewarnt. 😉

Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro

Was für ein Auto brauche ich dafür?

Wir waren mit unserem Vermieter in einem relativ alten Ford Kombi unterwegs und das war absolut kein Problem! Man braucht also keinen Geländewagen oder Ähnliches um diesen Ausflug zu unternehmen.


Unsere Fahrt am Durmitor Ring in Motenegro

Im Westen | Los gehts’s!

Von unserer Unterkunft aus fahren wir in Richtung Norden – nach Zabljak, wo wir dann zuerst durch das Mini-Stadtzentrum und dann auf eine kleinere Nebenstraße einbiegen und immer weiter den ersten Hügel hinauf fahren.

Vorbei an ein paar Kühen, die genüsslich die Straße entlang schlendern, fahren wir immer weiter in Richtung Durmitor und landen schließlich in einer irgendwie „almartigen“ Landschaft mit Blick hinunter nach Zabljak.

Es handelt sich hier übrigens auch um ein Skigebiet – die Lifte allerdings sind schon von der etwas älteren Sorte – jedenfalls wenn man sie mit jenen in Österreich vergleicht. 😉

Durmitor Ring in Montenegro
Zabljak
Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro

Der nördliche Teil | Schmale Straßen, Wald & Schluchten

Nach 1-2 kleinen Fotostopps am Straßenrand gelangen wir auch schon an den ersten „offiziellen“ Aussichtspunkt. Es gibt nämlich entlang der Straße sogar ein paar markierte Viewpoints („Vidikovac“). 🙂

Der erste bietet eine wirklich tolle Aussicht über den „Kanjon Tare“ der in ca. 200 – 250 Metern Tiefe vor uns liegt.

Durmitor Ring in Montenegro

Weiter geht’s nun durch eine fantastische, grüne Hügellandschaft. Ein paar kleine Häuschen, eine Minikirche oben am Berg und ein paar Hinweisschilder mit der Aufschrift „Organic Food“ und sonst – ausschließlich mega beautiful Landschaft.

Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro

Nach ca. 30 Minuten gelangen wir an ein Haus am Straßenrand (oben im Routen-Screenshot als Planinarski dom markiert), hier kaufen wir unsere Eintrittskarten in den Nationalpark und machen auch gleich noch eine kleine Pause. An diesem Punkt treffen übrigens auch zahlreiche Wanderwege aufeinander…

Bald darauf schon erreichen wir dann den nächsten Viewpoint über den „Kanjon Susice“. Was für ein atemberaubender Ausblick!

Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro

Der (Süd)Westen | Ein buntes Blumenmeer

Im Südwesten der Tour gelangen wir auf einmal mitten in ein Meer aus wundervollen Frühsommerblumen die scheinbar bis in endlose Weiten entlang der Straße in gelb, rot und lila leuchten. Dahinter thronen mächtige Berge – was für eine Kulisse!

Wir können unseren Augen kaum trauen, diese „neue“ Landschaft begeistert und einfach totaaaal! Natürlich halten wir einige Male an um ganz entspannt staunen und fotografieren zu können. Diese Schönheit kann man hier aber nur im Frühling und Frühsommer bewundern – was für ein Glück.

Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro

Süd(öst)licher Ring | Felsen & Schafe

So, nun gelangen wir schließlich auf jenen Teil der Straße, den ich auf einigen Blogs und Bildern im Internet als „den Durmitor Nationalpark“ bereits zuhause auf der Couch kennen gelernt habe. Doch mittlerweile weiß ich ja bereits, dass dieser vielfältige Nationalpark aus ganz viel mehr Landschaftsarten besteht!

Doch am landschaftlich Eindrucksvollsten ist es wohl vielleicht wirklich hier. Das Wetter könnte nämlich gerade nicht besser zur Umgebung passen, denn es ziehen einige dunkle Wolken herauf und hüllen die felsige Landschaft in eine unverwechselbare leicht bedrohliche, doch phänomenale Stimmung!

Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro

Der vorletzte Stopp bevor wir uns auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft machen um später dann auch noch den berühmten Schwarzen See zu besuchen ist der herrliche Gebirgspass Prevoj Sedlo (1907m).

Vom Sattel aus sieht man Berge und Straße fast wie im Einklang miteinander vereint. Es schaut einfach nur toll aus!

Durmitor Ring in Montenegro

Was diesen Tagestrip so schön macht…

1 | Die absolut traumhafte Straße hindurch durch eine – vor allem im Juni – wundervoll grüne almenartige Landschaft im nördlichen Teil des Durmitor Rings. Hier herrscht totale Ruhe und man fühlt sich einfach nur frei.

Durmitor Ring in Montenegro

2 | Die schönen Aussichtspunkte und fotogenen Landschaften überall gleich direkt neben der Straße. Man bracht nur rechts ranzufahren und kann einfach nur stehen und genießen.

Durmitor Ring in Montenegro

3 | Das richtig ursprüngliche Landleben. Vor allem im westlichen & südlichen Teil der Route kommt man an einigen kleinen Höfen, verlassenen Häuschen, endlosen Feldern und Weiden vorbei.

Durmitor Ring in Montenegro

4 | Nicht zu vergessen die unvergesslichen Blumenwiesen. Hier im Juni entlangzufahren hat wohl diesen einen großen Vorteil! Es war ein absoluter Traum – dieses bunte Meer aus Frühsommerblumen gemischt mit dieser herrlich frischen Luft und den eindrucksvollen Bergen im Hintergrund! ❤

Durmitor Ring in Montenegro

5 | Die bizarren Felsen und die entzückenden Schafherden im süd-östlichen Teil des Rings. WOW – neben den Blumen mein absolutes Highlight. Das ist der Durmitor Nationalpark wie man ihn sich vorstellt – wie er leibt und lebt. 😉

Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro

Und weil’s so schön war – Noch mehr Fotos

Und nun – wie so üblich bei unseren Beiträgen noch ein paar meiner Lieblingsfotos zum schmökern… 😉

Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro
Durmitor Ring in Montenegro

Tipps & Umgebung

#1 – Jause und Getränke mitnehmen, es gibt unterwegs keine offensichtlichen Einkehrmöglichkeiten – allerdings gibt es immer wieder Schilder mit der Aufschrift „Organic Food“ dort kann man sicherlich leckere Schmankerl einkaufen.
#2 – Wenn du selbst fährst – fahre unbedingt vorsichtig und langsam. Es könnten sich hinter jeder Kurve freilaufende Tiere oder Steinbrocken auf der Straße befinden…
#3 – Vergiss deine Kamera nicht, es gibt hier so viele tolle Plätze wo man eine Pause und wunderschöne Fotos machen kann.
#4 – Lass dir Zeit und plane in etwa 5 Stunden dafür ein.
#5 – Wir haben diese Tour mit einem Nachmittags-Ausflug an den Schwarzen See im Durmitor Nationalpark kombiniert – das ist nur zu empfehlen.

Lesetipps: Reise- & Wanderführer Montenegro

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Alle bisherigen Beiträge zu unserem Montenegro Roadtrip

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Warst du schon mal im Durmitor Nationalpark? Was war denn dein Highlight dort? Ich bin schon neugierig, verrate es mit doch in den Kommentaren. Oder schreib mir auch gerne ein Mail. 😉 Kontakt

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Kloster Ostrog und Krupac See – Von der Küste ins Hinterland Montenegros

Nachdem wir einige Tage an der Küste Montenegros, genauer gesagt an der Bucht von Kotor verbracht haben, ist es Zeit endlich mal ins Landesinnere zu reisen. Nächster planmäßiger Aufenhalt: Durmitor Nationalpark. Davor haben wir aber noch zwei kleinere Zwischenstopps eingeplant – Kloster Ostrog und Krupac See.

Unser Tagesprogramm lautet also – über den Krupac See und das Kloster Ostrog zum Durmitor Nationalpark zu reisen. Na dann, nichts wie los!


Weg zum Durmitor Nationalpark
Am Weg zum Durmitor Nationalpark


Kloster Ostrog und Krupac See – Route ins Hinterland

Welchen Weg wir von der Bucht von Kotor zum Krupac See und weiter übers Kloster Ostrog zum Durmitor Nationalpark genommen haben, kannst du in meiner finalen Map (bei Tag 5) der Route unseres Montenegro Roadtrips sehen. Die Karte findest du in diesem Beitrag: Montenegro Roadtrip – Route & Reiseverlauf in 29 Bildern

Wir haben uns für diesen Weg einen ganzen Tag Zeit gelassen, sind um ca. 10 Uhr vormittags von unserer Unterkunft in Kotor* weggefahren und um ca. 16 Uhr bei unserer Unterkunft im Durmitor Nationalpark* angekommen.


Von Kotor zum Krupac See

Nachdem wir all unser Gepäck gemütlich im Auto verstaut haben fahren wir immer der Bucht entlang in die selbe Richtung aus der wir vor ein paar Tagen gekommen waren und zwar in Richtung Herceg Novi. Und kurz nach Risan geht’s dann weiter über die P11 ins Landesinnere.

Straße P11 Montenegro


Fotostopps am Straßenrand

Ein Halt am Straßenrand muss einfach sein, denn der Ausblick hinunter auf die Bucht von Kotor ist auch von dieser Straße aus mal wieder herrlich!

Aber das sollte nicht unser einziger Halt am Straßenrand bleiben, denn nach ungefähr 45 Minuten fahren wir erneut rechts ran – diesmal eröffnet sich uns nämlich ein herrlicher Blick über den Slansko See. ❤ Solche Fotostopps dürfen meiner Meinung nach auf einem Roadtrip nicht fehlen! Aber nun wollen wir endlich unser mitgebrachtes Picknick genießen und freuen uns schon bald den Krupac See zu erreichen.

Blick auf die Bucht von Kotor von der P11
Blick auf die Bucht von Kotor

Blick auf die Bucht von Kotor von der P11

Blick auf den Slansko Jezero
Blick auf den Slansko Jezero


Am Parkplatz angelangt

Dass wir genau dort jausnen war eigentlich gar nicht von Anfang an geplant, ich hatte den See auf Google Maps entdeckt und spontan entschieden dort mal vorbei zu schauen. Wir wussten absolut nicht was uns erwartet…

Dank meiner guten Navigationskünste (jajaja – Eigenlob, ich weiß 😉 ) finden wir auch auf Anhieb den Parkplatz. Dieser ist groß, kostenlos, leicht heruntergekommen und liegt nicht mal zwei Gehminuten vom See entfernt.

Deine Anfahrt kannst du zum Beispiel hier planen: Google Maps Link zum Parkplatz

Parkplatz Krupac See


Picknick & Abkühlung

Der Bade-Stausee ist wie geschaffen für unser Picknick und eine schnelle Abkühlung – im doch ziemlich frischen – aber klaren und sauberen Wasser. Ein paar wenige Einheimische sind auch hier, aber diese lassen sich fast auf einer Hand abzählen. 🙂

Nach einer 45 minütigen Pause am See geht’s mit vollen Bäuchen auch schon weiter zu unserem nächsten Ziel – dem Kloster Ostrog. Wir sind gespannt was uns dort erwartet.

Krupac See MontenegroKrupac See Montenegro

Krupac See MontenegroKrupac See Montenegro


Vom Krupac See zum Kloster Ostrog

Wir sind zwar alle eher die „Natur- & Outdoor Liebhaber“ aber ein klein wenig Kulturprogramm kann man schon mal mitmachen. 😉 Vor allem, da dieses Kloster in zahlreichen Berichten und Reiseführern als eines der Highlights von Montenegro beschrieben wird. Nun ja, mal sehen ob es hält was es verspricht!


Anreise & eine Abenteuerliche Straße

Weiter geht’s nun, wie auf unserer Map zu sehen ist, auf schnellstem Weg zum Manastir Ostrog. Die Fahrt vom Krupac See zum Kloster dauert ungefähr 45 Minuten und entpuppt sich als richtiges Abenteuer…

Für unsere liebe Mama war die Straße auf den Berg hinauf zum Kloster, die mit Abstand angsteinflößenste befestigte Straße unseres ganzen Roadtrips.

Kloster Ostrog - Manastir OstrogKloster Ostrog - Manastir OstrogKloster Ostrog - Manastir Ostrog

Und ja, es gibt Gegenverkehr – sogar riiiesige Reisebusse!! (Ohh Gott, ich wäre dort als Busfahrerin definitiv ungeeignet).

…aber diese Straße sollte nicht die abenteuerlichste dieser Reise bleiben… mehr dazu in einem anderen Blogpost. 😉


Parken

Wir parken auf dem erstbesten beschilderten Parkplatz ein paar Kehren unterhalb des Ziels, was sich im Nachhinein als „unschlau“ erwiesen hat, denn ganz oben am Ende der Straße – direkt vor dem Kloster – waren noch jede Menge freie Parkplätze.

Wie marschieren also die letzten paar Meter (ca. 15 Minuten) vom unteren Parkplatz hinauf bis zum Kloster. Dafür gibt es einen eigenen Weg für Fußgänger, der über viele Stufen führt.

Kloster Ostrog - Manastir OstrogKloster Ostrog - Manastir Ostrog


Kleidungsvorschrift

Oben angekommen, realisieren wir erst, dass wir für einen Besuch im Kloster nicht passend gekleidet sind, denn lange Kleidung – unten und oben – ist angesagt. Ach, wir Kulturbanausen!

Gemeinsam mit Papa mache ich mich auf den Weg zurück hinunter zum Auto um dieses dann mit hinauf zum oberen Parkplatz zu nehmen, damit wir uns alle noch schnell was überwerfen können. 😉


Das Kloster

Ich hatte vorher schon einige Berichte von ewig langen Warteschlangen & Co gelesen. Das ist bei uns (Mitte Juni 2017) üüüüüberhaupt nicht der Fall. Es sind nur sehr wenige Besucher hier. Also marschieren wir ohne uns irgendwo anzustellen ganz einfach rein ins Felsenkloster. 😉

Die Aussicht von hier oben ist wirklich super und das schneeweiße Kloster, majestätisch in den Fels hineingebaut, ist auch wirklich ein beachtlicher „Eyecatcher“. Ich bin mir Sicher, dass es ein fantastischer Ort für Pilgerer & Co ist. Uns hat das Kloster an sich aber nicht so richtig vom Hocker gerissen. Stehen eben mehr auf Nationalparks & Natur.

Kloster Ostrog - Manastir OstrogKloster Ostrog - Manastir Ostrog

Wenn du aber gerne mehr über das Kloster erfahren möchtest ließt du am besten hier weiter:

Und ein paar Fotos von uns gibt’s natürlich auch noch!


Vom Kloster zum Durmitor Nationalpark

Nach ungefähr 50 Minuten im und um das Felsenkloster geht’s nun endlich weiter in Richtung Durmitor Nationalpark. Auf diesen Stop freuen wir uns schon ganz besonders!


Einfach mal kurz abgebogen – Nevidio Canyon

Aber HALT – noch ein kleiner, spontaner Abstecher zu einer Schlucht bevor wir dann endgültig an unserem Tagesziel ankommen. In dieser Schlucht finden übrigens einige Canyoning Touren statt, also falls du dich gerne in ein Abenteuer stürzen möchtest, kannst du ja vorab eine Tour buchen…?

Wir bleiben aber bloß bei der Brücke stehen und werfen einen schnellen Blick in die Tiefe, ist ja nur eine 3 minütige Fahrt von der Hauptstraße bis dort hin – und die Straße führt durch eine tolle Landschaft und vorbei an einem hübschen kleinen See.

Info: Hier ist der Google Maps Link zum Canyon.

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Ankunft in der Unterkunft

In unserer kleinen Hütte* direkt neben dem Schigebiet Savin Kuk angekommen, begrüßt uns der Besitzer mit einer Portion selbst gemachtem Frischkäse von seiner eigenen Kuh.  Wir fühlen uns gleich wie zu Hause. Mehr zur Unterkunft kannst du in diesem Blogpost lesen: Montenegro Unterkünfte auf unserem Roadtrip – Lage & Wohlfühlfaktor

Unterkunft Durmitor Nationalpark


Essen gehen & Lebensmittel kaufen in Žabljak

Nachdem wir es uns in der Hütte bequem eingerichtet haben knurren wie auf Kommando auch schon unsere Bäuche, also machen wir uns auf in die kleine Stadt Žabljak um dort zu Abend zu essen. Das Hendl mit Bratkartoffeln im Restaurant Or’O ist wirklich seeehr zu empfehlen! (Link zu Tripadvisor)

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Lecker war’s! Und jetzt ist noch Zeit um für die nächsten Tage ein kleines bisschen einzukaufen. Schließlich brauchen wir wieder ein paar Vorräte für’s Frühstück. Der Einkauf kostet uns nur die Hälfte von dem in Kotor, obwohl wir bestimmt gleich viel – wenn nicht sogar mehr – eingekauft haben. Enorm diese Unterschiede zwischen touristischer Küste und dem Hinterland!

Danach haben wir noch ein bisschen Zeit ein paar Hinterhöfe in Zabjak zu fotografieren – mehr über Hinterhöfe in Montenegro kannst du hier lesen: Das „andere“ Montenegro – Zerfallene Häuser, Hinterhöfe & Co

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Spaziergang & Gegend erkunden

Zurück in der Unterkunft, können wir einfach nicht anders als noch einen kleinen Spaziergang in der Dämmerung zu machen. Es ist einfach so ruhig und authentisch hier – Wahnsinn! Aber dazu in einem anderen Blogpost mehr. 😉

Update 2018: Mittlerweile habe ich bei Google Maps gesehen, dass die Straße hier teilweise erneuert und auch ein richtiger Parkplatz für das Schigebiet gebaut wurde. Ich selbst habe bloß Bilder und Eindrücke von VOR dem Umbau (2017) und fand es dort wirklich wunderschön! Für mich war es gerade das „unschöne“, das für mich diesen Ort so schön gemacht hat, ich hoffe, dass es dort trotz der neuen Straße immer noch so zauberhaft ist. 🙂

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Tipps & Umgebung

Lesetipps: Reiseführer Montenegro

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Alle bisherigen Beiträge zu unserem Montenegro Roadtrip

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Warst du auch schon mal auf dieser Route unterwegs? Wie waren deine Eindrücke? Speziell zum Kloster würde mich interessieren ob es dich vielleicht vom Hocker gerissen hat? Ich freu mich schon auf deinen Kommentar – oder schick mir auch gern ein E-Mail: Kontakt

PS: Noch mehr Abenteuer & Roadtrips gefällig? Na dann folge uns doch auf Facebook, Instagram, Pinterest & Co – so bist du immer live dabei und kannst noch mehr richtig coole Reiseideen und Freizeittipps sammeln!

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Montenegro: Wanderung um den Crno Jezero – Der Schwarze See im Durmitor Nationalpark

An unserem letzten Nachmittag im Durmitor Nationalpark haben wir beschlossen noch einen Ausflug zum berühmten „Crno Jezero“, den Schwarzen See, zu machen. Wir haben dafür anscheinend den perfekten Zeitpunkt erwischt, der letzte Touristenbus scheint schon weg zu sein und langsam kehrt eine wunderschöne Ruhe beim wahrscheinlich beliebtesten Ausflugsziel im ganzen Nationalpark ein. Optimal für eine erholsame Wanderung um den Crno Jezero, ein Gletschersee der Sonderklasse!


Wanderung um den Crno Jezero, Schwarzer See Montenegro

Übersicht Tourdaten

Schwierigkeitsgrad: leicht
Gehzeit: ca. 1 Stunde 30 Minuten
Länge: ca. 4,4 km
Höhenmeter↑: ca. 40 m
Höchster Punkt: ca. 1420 m
Ausgangspunkt: Parkplatz, ca. 7 Gehminuten vom See entfernt
Einkehrmöglichkeiten: Restaurant am See
Besonderheit: Wunderschöne Spiegelung, tolle Bergkulisse, dunkelgrün-schwarze Farbe
Crno Jezero Tour +

Gelb markiert siehst du den Weg den wir übers „g’hackte“ gegangen sind um näher am See zu sein – sprich wo wir uns ein bisschen „vergangen“ sind. 😉


Wanderung um den Crno Jezero im Durmitor Nationalpark | Anreise

Lage & Anreise

Der Schwarze See befindet sich am Rande des Durmitor Nationalparks, direkt neben Žabljak und ist mit dem Auto auch über Žabljak sehr gut erreichbar. Einfach den Schildern in Richtung „Crno Jezero“ durch den Ort folgen und dann bei der Gabelung rechts halten. Du erreichst den offiziellen Parkplatz, den du nicht übersehen kannst.

Deine Anfahrt kannst du am besten hier planen: Google Maps


Parken

Am Ende der Straße gibt es einen Parkplatz von welchem aus du in ein paar Minuten Fußmarsch (barrierefrei) zum See gelangst. Man kann nicht direkt an den See fahren.


Übernachten

Wir haben ca. 7 Autominuten vom See entfernt gewohnt direkt beim Skigebiet Savin Kuk. Und zwar in einer kleinen Hütte von Family Farm Apartments* Es hat uns dort wahnsinnig gut gefallen und der Besitzer war ausgesprochen nett! Mehr über diese Unterkunft kannst du in diesem Beitrag erfahren: Montenegro Unterkünfte auf unserem Roadtrip – Lage & Wohlfühlfaktor


Wanderung um den Crno Jezero im Durmitor Nationalpark | Rundweg um den Schwarzen See

Vom Parkplatz zum See

Wir parken unser Auto und machen uns entlang eines barrierefreien Weges auf zum Schwarzen See. Neben uns leuchten die Wiesen in einem wundervollen saftigen Grün und auch der Wald sieht so herrlich mystisch aus.

Vorbei an einer Infotafel, auf welcher die verschiedensten Wanderwege aufgelistet sind gelangen wir nun in den Durmitor Nationalpark. Und bald, nach ungefähr 5-10 Minuten, erreichen wir auch schon den See.

Es gibt hier viele Sitzgelegenheiten, ein Restaurant, einen Bootsverleih und sogar einen kleinen Kletterparcours für Kinder. Auch wenn man nicht um den Crno Jezero herum wandern möchte, kann man hier bestimmt einen tollen und aktiven Tag verbringen – oder einfach die Atmosphäre am Ufer genießen.

Wanderung zum Crno Jezero im Durmitor Nationalpark, Schwarzer See Montenegro

Großer See (Veliko Jezero)

Gleich zieht der Veliko Jezero, der größere der beiden Crno Jezero-Seen, unsere Blicke auf sich. Er ist im flachen Teil so klar, dass man jeden einzelnen Stein darin sehen kann. Doch gleich dahinter wird er, wie sein Name schon sagt, so dunkelgrün, dass er beinahe schwarz aussieht!

Hier startet auch der Rundweg. Wir folgen dem kleinen ausgetretenen Weg entlang des Ufers gegen den Uhrzeigersinn. Vorbei an Wasser, Schilf, Steinen und Gras.

Wanderung um den Crno Jezero, Schwarzer See Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro

Wir sind noch keine 15 Minuten unterwegs, da gelangen wir in einen kleinen Wald. Was für ein toller Weg, so kühl und so ruhig!

Ich liebe es auf weichen Waldböden dahin zu spazieren und dabei den Geruch der Nadelbäume zu genießen. Nach wenigen Minuten gelangen wir wieder auf eine Wiese, die uns weiter vorne wieder in den Wald hinein führen sollte….

Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro

….sollte. Aber hier sind wir uns dann wohl ein bisschen „vergangen“ (siehe Routenbild oben – gelb markiert). Anstatt dem „normalen“ Weg wieder in den Wald hinein zu folgen, wollten wir doch so gerne direkt am See weitermarschieren. Zuerst sah es auch aus, als wäre dort ein Weg, aber schon bald waren da nur noch Steine und Kies.

Wir blieben standhaft uns sind einfach ein bisschen „geklettert“ – und das sogar ohne ins Wasser zu fallen. 😉

Es hat sich aber durchaus ausgezahlt, denn schon bald finden wir einen schmalen „geheimen Weg“ der uns wunderschön am großen See entlang weiter bis zum Malo Jezero – den kleinen See – führt.

Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro

Kleiner See (Malo Jezero)

Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich sag‘ dir – dieser kleine See ist sowas von zauberhaft! Noch schöner als der Große, meiner Meinung nach. Viel schöner. Er schimmert in den tollsten Grüntönen und die umliegenden Bäume spiegeln sich zart auf der ruhigen Wasseroberfläche.

Hier machen wir Pause. Für bestimmt 20 Minuten sitzen wir einfach neben dem See, machen Fotos und genießen die Atmosphäre! Dabei ist übrigend eines meiner Lieblingsbilder entstanden. Es sieht so aus als wäre ich so klein wie eine Lego-Figur und würde Helena uns Knie schießen. Dabei mache ich doch bloß weiter unten am See ein Selfie von mir. 😉

Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro

Weiter & zurück zum Parkplatz

Es ist wirklich traumhaft. Wir sind die einzigen Leute hier die Mitte Juni am späteren Nachmittag eine Seeumrundung machen und können die Stille und die Natur uneingeschränkt erleben. Aber jetzt genug relaxed, sonst schlafen wir hier noch ein. 😉

Weiter geht’s wieder gegen den Uhrzeigersinn um den großen See. Man könnte natürlich den kleinen See auch noch zusätzlich umrunden, wir sind aber schon ziemlich müde, denn es war ein langer Tag heute. Also beschließen wir uns auf den Rückweg zu machen – auch wenn es noch so schön ist hier.

Der Veliko Jezero zeigt sich uns nun ebenfalls von seiner schönsten Seite. Das Licht ist so perfekt hier gegen Abend und das Wasser so ruhig, dass es zu einer wahnsinnig tollen Spiegelung kommt! Ein Traum!

Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro

Wieder am Startpunkt beim Seerestaurant angekomen beobachten wir noch ein einsames Boot, welches ganz ruhig über das tiefschwarze Wasser gleitet.

Noch ein letzter Blick zurück auf diese traumhafte Schönheit! Dann drehen wir uns um und machen uns wieder auf den Weg zurück zum Auto.

Wanderung um den Crno Jezero in Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero, Schwarzer See Montenegro

Tipps, Fotos & Umgebung

#1 – Wir starteten unsere Tour um ca. 16 Uhr an einem Donnerstg, da hatten wir den Rundweg und den See quasi ganz für uns alleine. 🙂

#2 – Als wir am Rückweg waren kamen uns einige Fotografen mit Stativ entgegen. Kein wunder bei dem tollen Licht am Abend! Jemand von euch schon dort gewesen zum Sonnenuntergang?

#3 – Man kann sich am Crno Jezero auch Boote bzw. Kajaks ausborgen. Und natürlich im Sommer auch drin schwimmen, doch viel mehr als 20 Grad erreicht das Wasser nicht.

#4 – Nicht weit vom Crno Jezero befindet sich auch der Zmijinje Jezero, ein kleiner See im Wald und ein idealer Ort für ein ruhiges Picknick. Vom Crno Jezero aus führt ein leichter 5,7 Kilometer langer Weg dort hin.

#5 – In knappen 7 Kilometern gelangst du vom Schwarzen See auch zum Jablan Jezero. Dafür muss man aber schon einige Höhenmeter zurück legen – was sich aber bestimmt auszahlt – ich selbst war jedoch nicht dort.

#6 – Der Crno Jezero ist Ausgangspunkt vieler Wanderungen, Bike- & Klettertouren, wie du auf folgendem Bild sehen kannst:

Wanderungen ab Crno Jezero

Wanderungen ab dem Crno Jezero


Und weil’s einfach so schön war – noch mehr Bilder!

Na, wer kann denn von dieser Szenerie schon genug bekommen? Also wir sicherlich nicht, deshalb gibt’s hier noch ein paar unserer Lieblingsfotos. 🙂

Wanderung um den Crno Jezero, Schwarzer See Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero, Schwarzer See Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero, Schwarzer See Montenegro
Wanderung um den Crno Jezero, Schwarzer See Montenegro

Lesetipps: Reise- & Wanderführer Montenegro

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Alle bisherigen Beiträge zu unserem Montenegro Roadtrip

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Warst du schon mal beim Crno Jezero? Vielleicht sogar zum Sonnenuntergang? Ich bin schon neugierig, verrate mir doch in den Kommentaren wie’s war. Oder schreib mir auch gerne ein Mail. 😉 Kontakt

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Tierische Straße durch Kelmend in Nordalbanien – SH20 vom Prokletije Nationalpark zum Skadar-See

Auf unserem Montengro Roadtrip im Juni 2017 sind wir ungefähr 4 Stunden lang „fremdgefahren“ und zwar in Albanien. Denn die SH20 durch Kelmend in Nordalbanien war wie geschaffen als Verbindungsstraße zu unserem nächsten Ziel. Tierische Begegnungen, Strommasten der etwas anderen Art, sowie tolle Ausblicke in die Cem-Schlucht haben diese Fahrt zu etwas ganz Besonderem gemacht. Seid gespannt und begleitet uns auf einer abenteuerlichen Fahrt durch Nordalbanien.


tierische Straße Nordalbanien
Tierische Straße in Nordalbanien – Achtung, die Schafe kommen!!


Vom Prokletije Nationalpark zum Skadar-See

Nach unserem Aufenthalt im „wilden“ und unbekannten Prokletije Nationalpark in Montenegro heißt es für uns nun wieder – „der Sonne entgegen“. Wir fahren an den Skadar-See (Skudarisee), der sich in Küstennähe teilweise in Montenegro und teilweise in Albanien befindet. Vorher wollen wir allerdings noch einen ganz kurzen Zwischenstopp in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica einlegen, aber dazu ein andermal mehr.

Der schnellste Weg von unserer Unterkunft in Gusinje* nach Podgorica führt allerdings nicht durch Montenegro sondern durch den Norden Albaniens.

Die einst sehr schlechte Straße durch die Region Kelmend in Nordalbanien ist vor kurzem komplett erneuert worden und ist somit mittlerweile nicht nur die kürzeste, sondern auch die schnellste und schönste Route zu unserem nächsten Ziel.

Auch von den Vermietern der Unterkunft im Prokletije Nationalpark und einem deutschen Pärchen das wir dort getroffen haben wird uns diese Strecke empfohlen. Also los! 🙂


Die Fahrt auf der SH20 durch Nordalbanien

Start in ein Abenteuer & Grenzüberfahrt

Wir fahren bei unserer Unterkunft im Grebaje Tal in Montenegro los und erreichen schon nach ungefähr 20 Minuten die albanische Grenze. Ein kleines Häuschen und eine Schranke, davor ein Motorradfahrer der die Grenze passiert.

Jetzt sind wir an der Reihe. Ein Beamter deutet wir mögen sitzen bleiben, er kommt zu uns, nimmt unsere Pässe durch das Fenster entgegen und verschwindet im Häuschen. Nach einiger Zeit – ungefähr 15 Minuten, dann Stress haben die hier definitiv keinen – kann die Reise dann auch schon weitergehen.

Ohha! Die gerade noch wunderschöne Straße wir auf einmal zur „Schotterpiste“ und auch die ein oder andere Brücke über die wir fahren ist uns ein wenig suspekt – ob die uns wohl aushalten?

Aber keine Sorge, denn schon bald beginnt die gut ausgebaute neue Straße!

Fahrt durch NordalbanienFahrt durch NordalbanienFahrt durch NordalbanienFahrt durch Nordalbanien

Wir sind jetzt schon begeistert von der Entscheidung diesen Weg nach Podgorica gewählt zu haben, es bieten sich uns wirklich tolle Ausblicke. Was für eine unglaublich schöne Gegend das hier dich ist.

Schon bald entscheiden wir einen kleinen Abstecher in ein Tal zu machen – nach Lepushe genauer gesagt.


Abstecher ins „Nirgendwo“

Der kleine Talkessel Lepusha sieht von der Straße aus echt hammermäßig aus, wie traumhaft schön das Licht ihn erleuchtet. Da müssen wir einfach kurz mal einbiegen, das geht einfach nicht anders! Also auf geht’s ins Lapusha-Tal hinein:

Lepushe Albanien - KelmendLepushe Albanien - KelmendLepushe Albanien - KelmendLepushe Albanien - KelmendLepushe Albanien - Kelmend

Doch schon nach ein paar Minuten entscheiden wir uns umzukehren, lediglich aus Angst dass die Schotterpiste unsere Autoreifen zerstört. 😉

Aber das Tal selbst ist durchaus sehenswert, es zeigt das albanische Hinterland von seiner aller schönsten Seite. Ich kann mir echt gut vorstellen hier einen Spaziergang oder eine kleine Wandertour zu machen, es ist so ruhig und unberührt!

Auch die nächsten „richtigen“ Gipfel sind nicht weit. Gleich auf der anderen Seite dieser schroffen Berge befindet sich übrigens das Grebaje-Tal wo wir die letzte Nacht verbracht haben.


Geile Straße – mit herrlicher Aussicht

Weiter geht die Fahrt auf der SH20 in Richtung des „etwas größeren“ Ortes Tamara wo sich auch das Verwaltungszentrum der Region Kelmend befindet. Wir sind hier übrigens in den Albanischen Alpen – im Tal des Flusses Cem. In Tamare bleiben wir kurz neben der Hauptstraße stehen und spazieren ein bisschen über die kleine Fußgängerzone im „Zentrum“, dann geht’s auch schon weiter.

Tipp: Für alle die etwas mehr Zeit mitbringen und die Region ein bisschen näher kennen lernen wollen, die finden bestimmt einige Ideen für Ausflugsziele & Wanderungen hier in Tamara im Touristenzentrum.

Und schon bald liegen die eindrucksvollen Rrapsh Serpentinen vor uns – gleich mal rauf fahren! 🙂

Cem-Schlucht Kelmend NordalbanienCem-Schlucht Kelmend Nordalbanien

Gleich nachdem wir die Serpentinen erklommen haben, befindet sich auf der linken Seite ein richtig cooler Viewpoint mit einer Glasfront. Von hier hat man einen herrlichen Blick über die Straße und die Cem-Schlucht. Sehr eindrucksvoll!

Hier bleiben wir erstmal ein Weilchen stehen und knipsen einige Fotos – natürlich darf auch ein Familienfoto aus Albanien in unserem zukünftigen Fotobuch nicht fehlen – und das hier ist einfach der perfekte Platz dafür. 😉

Cem-Schlucht Kelmend NordalbanienCem-Schlucht Kelmend NordalbanienCem-Schlucht Kelmend Nordalbanien

Jetzt fahren wir durch den etwas „größeren“ Ort Rrapsh und kommen dann auch schon bald in den Genuss den Skadar-See von oben betrachten zu können. Über ein paar Serpentinen geht es nun bergab in Richtung der montenegrinischen Grenze.

Eine echt coole Landschaft hier in Albanien, findest du nicht?

Nach ungefähr 20 Minuten vom Viewpoint an der Cem-Schlucht aus erreichen wir auch schon die Grenzüberfahrt. Heir geht’s ruck-zuck, Stempel drauf, und schon sind wir wieder in Montenegro. Auf nach Karuc! Aber davor noch ein keiner Abstecher in die Hauptstadt Podgorica. 🙂

Nordalbanien - Blick auf Skadar See
Albanien – Blick auf den Skadar-See


Von zerfallenen Häusern, Plastik, Flaggen & Bunker

Nicht überall sieht es hier in Albanien wunderschön aus, immer wieder kommen wir auch an richtigen „Plastik-Sackerl-Feldern“ vorbei. (Sackerl ist österreichisch für Tüte 😉 ) Vom Umweltbewusstsein wie wir es in Österreich bereits seit Jahren haben sind Montenegro und Albanien leider noch etliche Jahre entfernt.

Müll in Albanien

Aber nicht nur Müll kann man zur Genüge entdecken, auch die Spuren des Krieges sind noch eindeutig hinter jeder Ecke zu erkennen. Zerfallene Häuser, Ruinen und Bunker soweit das Auge reicht – die perfekte Fotokulisse für Helena, die solche Motive liebt. Total begeistert fotografiert sie aus dem Autofenster hinaus.

Auch das Nationalbewusstsein der Albaner ist kein Geringes. Das erkennt man schon ganz eindeutig im Grenzgebiet in Montenegro rund um den Prokletije Nationalpark an den zahlreichen Flaggen. Und auch hier entlang der Straße dürfen natürlich die roten Flaggen mit dem schwarzen zweiköpfigen Adler nicht im Landschaftsbild fehlen.

Fahrt durch Kelmend in Nordalbanien SH20Fahrt durch Kelmend in Nordalbanien SH20Fahrt durch Kelmend in Nordalbanien SH20Fahrt durch Kelmend in Nordalbanien SH20Fahrt durch Kelmend in Nordalbanien SH20Fahrt durch Kelmend in Nordalbanien


Tierische Begegnungen neben auf der Straße

Tiere sind in Albanien anscheinend ganz normale Verkehrsteilnehmer. 😉 Denn auf unserer Fahrt durch Nordalbanien auf der SH20 haben wir so einige tierische Begegnungen auf und neben der Straße gehabt.

Ich bin mir gar nicht sicher was mein persönliches Highlight war, die zwei Schweine in der Kurve oder die Schafherde die ganz gemütlich an unserem Auto vorbei gezogen ist?

Schafe

Auf einem Forstweg, einer kleinen Nebenstraße – ok, da kann man schon mal mit einer Herde Schafe rechnen. Aber hier mitten auf der toll ausgebauten Hauptstraße haben wir eher weniger mit solchem Gegenverkehr gerechnet. 😉

Fahrt durch Nordalbanien

Fahrt durch Nordalbanien


Schweine

Man sollte definitiv nicht zu schnell fahren, denn hinter jeder Kurve könnten zwei große Schweine mitten auf der Straße lauern. Diesen Motorradfahrer haben die beiden wirklich ziiiiemlich erschreckt.

Fahrt durch Nordalbanien


Esel & Pferde

Auch Pferde und Esel gehören hier einfach dazu zum ganz normalen Straßenverkehr.

Fahrt durch Nordalbanien


Kühe

Halli Hallo liebe Kuh! Schön dass du da bist. 🙂

Fahrt durch Nordalbanien


Ziegen

Ganz schön brav diese Ziegen, die bleiben vorbildhaft NEBEN der Straße. Aber keine Sorge, ungefähr 20 Minuten später haben wir ihre Freunde dann AUF der Straße getroffen. 😉

Fahrt durch Nordalbanien


Hühner, Katzen & Hunde

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die vielen Hühner, Katzen und Hunde die wir immer wieder mal getroffen haben. Es war richtig lustig die verschiedensten Tiere zu zählen. In Summe sind wir also auf ganze 9 verschiedene Tierarten gekommen – cool nicht?


Faszination Strommasten

Neben den vielen tierischen Begegnungen auf der Straße, sind uns gegen Mitte der Fahrt noch die Stommasten aufgefallen. Sofern man die überhaupt noch „Masten“ nennen kann, es waren wohl eher Strom“stecken“.

Vor allem unser Herr Elektrotechniker, konnte seinen Augen kaum trauen als wir durch das Tal der „Stomstecken“ fuhren. Auch so manche Trafos haben immer und immer wieder seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. 😉

Strommasten AlbanienStrommasten AlbanienStrommasten Albanien


Übersicht Route durch Albanien

Wir fahren vom Grebaje Tal über Gusinje und halten uns dann auf der P9 links. Nach ungefähr 15 Minuten erreichen wir die albanische Grenze – Vermosh – Guci. Die Kontrolle verläuft schnell und ohne Probleme – dann sind wir auch schon in Albanien. Es gibt hier ein paar kleine Straßen die in die umliegenden Dörfer führen, aber nur eine Hauptstraße, dieser folgen wir nun die nächsten 60 Kilometer bis wir an einen Kreisverkehr kommen, dort fahren wir rechts und kommen erneut an eine Grenze. Beim Grenzübergang Hani i Hotit – Bozhaj am nördlichsten Zipfel vom Skadar-See reisen wir wieder nach Montenegro ein. Nun geht die Reise für uns nach Podgorica und dann weiter zu unserer Unterkunft am Skadar-See.

Fahrt durch Nordalbanien


Fazit

Was für eine abgefahrene, coole Straße! 😉

Es hat wirklich total Spaß gemacht hier entlang zu düsen und die verschiedensten Tiere zu zählen. Mal abgesehen davon, dass die SH20 sicherlich die beste und schnellste Verbindung zwischen dem Prokletije Nationalpark und der Küste ist, gibt es auch noch tolle Aussichten sowie kleine Dörfer und jede Menge Hinterland zu entdecken. Und als ob das noch nicht genug Positives wäre, ist die Straße auch noch brandneu und wunderschön ausgebaut.

Fazit also: Ich würde diese Straße auf der Stelle wieder fahren und mir dann sogar noch mehr Zeit lassen um den ein oder anderen Abstecher in eines der Dörfer oder vielleicht auch einen kleinen Spaziergang zu machen.

Days Weekends & More in Nordalbanien
Days Weekends & More in Nordalbanien


Lesetipps: Reiseführer Montenegro & Wanderkarte Nordalbanien

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Alle bisherigen Beiträge zu unserem Montenegro Roadtrip

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Das war ja mal ein toller Einblick in den Norden Albaniens. Warst du auch schon mal in Albanien? Welche „tierischen“ Erfahrungen hast du denn gemacht? Schreib doch einfach einen Kommentar und erzähl mir von deinem Albanien-(Straßen)-Abenteuer, ich freu mich schon drauf!

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Montenegro: Wanderung auf die Festung von Kotor

Der Küstenabschnitt rund um Kotor ist einfach nur magisch. Die Mischung aus felsigen Bergen, schimmerndem Meer und einer Art „Fjord des Südens“ ist einfach atemberaubend und hat uns alle sofort total begeistert. Ganz besonders schön ist es, diese Bucht von oben zu betrachten und dafür macht man am besten von Kotors Altstadt eine Wanderung auf die Festung von Kotor.


Blick von der Festung von Kotor


Überblick Tourdaten

Schwierigkeitsgrad: mittel
Gehzeit: ca. 1,5 Stunden (mit Fotos & Pause eher 2 – 2,5 Stunden)
Länge: ca. 3 km (insgesamt)
Stufen: ca. 1350
Höhenmeter↑: ca. 215 m
Ausgangspunkt: Direkt in der Altstadt von Kotor, Parkplätze vor der Altstadt vorhanden
Einkehrmöglichkeiten: Diverse Restaurants in Kotor, am Weg keine Möglichkeit einzukehren
Besonderheit: Der Blick über die Bucht ist grandios!

Hier ein Screenshot der Karte bei Outdooractive:

A – Platz in der Altstadt; B – Tor & Startpunkt der Wanderung; C – kleine Kirche; D – Festung von Kotor

Wanderung auf die Festung von Kotor

Der Abstieg erfolgt dann auf dem selben Weg wie der Aufstieg.


Wanderung auf die Festung von Kotor | Anreise & Co

Anreise & Parken

Die Wanderung beginnt direkt in der sehenswerten Altstadt von Kotor. Nach Kotor gelangt man am besten mit dem Auto über die wunderschöne Küstenstraße Montenegros. Du kannst deine Anfahrt zum Beispiel hier planen: Google Maps Link zum Parkplatz

Der relativ große Parkplatz liegt direkt vor den Stadtmauern.

Mit dem Segelboot oder der Yacht kann man direkt vor der Altstadt am kleinen Hafen anlegen. Sehr viele Touristen kommen auch mit dem Kreuzfahrtschiff. Wer also auf seiner Reise in Kotor vorbei kommt, der sollte auch eine kleine Wanderung zur Festung hinauf machen, der Ausblick über die Bucht ist die Anstrengung definitiv wert!

Wanderung auf die Festung von Kotor
Parkplatz und Hafen vor der Altstadt


Übernachten

Falls du vor hast in Kotor zu übernachten, kann ich dir das Apartments Darija* sehr empfehlen. Es ist sehr schön, sauber und auch vor allem günstig und befindet sich nur eine 2 minütige Autofahrt von der Altstadt entfernt auf der anderen Seite der Bucht – mit herrlichem Ausblick auf die Altstadt und die Festung! Mehr dazu in diesem Beitrag: Montenegro Unterkünfte auf unserem Roadtrip – Lage & Wohlfühlfaktor


Startpunkt

Wenn du durch das Stadttor hindurch in die Altstadt gehst, befindest du dich sofort auf einem relativ großen Platz. Von hier aus folgst du einfach den kleinen Gassen bis du ans linke hintere Ende der Stadt kommst. Dort gibt es ein kleines Tor und gleich dahinter beginnt der Aufstieg auf die Festung:

Startpunkt Wanderung Kotor Festung

Hinter diesem Tor beginnt der Aufstieg


Wanderung auf die Festung von Kotor

Beste Tageszeit

Der beste Zeitpunkt für eine Wanderung auf die Festung ist bestimmt der frühe Morgen – oder der schon etwas kühlere Abend. Noch bevor das erste Kreuzfahrtschiff anlegt und die heiße Sonne den Aufstieg beschwerlich macht, brechen wir also um ca. 07:30 Uhr auf um die Festung Sveti Ivan zu erklimmen. Vor 8 Uhr und nach 20 Uhr ist der Aufstieg übrigens kostenlos. (Stand 2018) Es ist richtig angenehm zu dieser Zeit, wir können die ersten Stufen noch im vollständigen Schatten bewältigen und noch dazu sind wir ganz alleine.

Wanderung auf die Festung von KotorSAMSUNG CSC


1350 Stufen

Wir steigen nun also die ca. 1350 Stufen hinauf  – 1350 – ufff – ganz schön viele oder? Die Stufen sind zwar etwas unregelmäßig, aber die Wanderung an sich ist nicht wirklich schwer – vorausgesetzt man hat das richtige Schuhwerk an. Vor allem das anschließende Bergabgehen stelle ich mit mit Flip Flops besonders schwer vor. Ein klein wenig Grundkondition sollte man allerdings auch mitbringen wenn man ganz hinauf möchte.

SAMSUNG CSCSAMSUNG CSCFestung von Kotor - Wanderung


Umwerfende Ausblicke

Hin und wieder bleiben wir stehen, drehen uns um und genießen die Aussicht über die Altstadt, den Hafen und das Meer, während wir ein bisschen verschnaufen. Was für ein tolles Training, das Stufensteigen! Auf ungefähr halben Weg kommen wir dann an einer kleinen Kirche vorbei, schon hier hat man einen wahnsinnig tollen Blick über die Bucht.

Ich kann mit durchaus vorstellen, dass so mancher Tourist sich mit diesem Blick zufrieden gibt und wieder umkehrt, doch ist sag dir eins: es wird noch besser je weiter du nach oben kommst. 😉 Die kleine Kirche ist von oben übrigens auch sehr fotogen, finde ich. Mir gefällt es auch, dass gerade ein paar bunte Blumen am Wegesrand blühen, ein Grund mehr für mich Montenegro im Frühling oder im Frühsommer zu bereisen.

Wanderung auf die Festung von KotorWanderung auf die Festung von KotorWanderung auf die Festung von KotorWanderung auf die Festung von Kotor

Schon bald kommen wir an der Stelle vorbei, wo man über einen anderen Weg, durch ein kleines Tor und über eine Wiese, weiter nach oben zum Lovcen Nationalpark wandern kann. Wir erkunden hier ein bisschen die Umgebung und die alten Stadtmauern und machen uns dann aber bald wieder auf um nun endlich ganz hinauf zur Festung zu steigen um dort ein kleines Picknick zu machen. Hunger haben wir ja bereits schon wieder. 😉

Wanderung auf die Festung von Kotor

Wanderung auf die Festung von Kotor
Wanderweg weiter in Richtung Lovcen Nationalpark

Wanderung auf die Festung von Kotor


Oben ankommen

Uiii… um ganz nach oben zu kommen, muss man durch ein paar kleine Ruinen durchmarschieren, hier richt es schon ein bisschen streng – schnell durch und wieder hinaus an die frische Luft. Wenn ich doch bloß nicht so empfindlich wäre was Gerüche angeht! Doch endlich ganz oben angekommen entschädigt die Aussicht über die Bucht nicht nur für die Gerüche von vorhin, sondern auch für den etwas anstrengenden Aufstieg.

20170612_082945Festung von Kotor - WanderungFestung von Kotor - WanderungFestung von Kotor - WanderungFestung von Kotor - Wanderung


Der Abstieg

Jetzt wird mal gejausnet, dann noch ein bisschen fotografiert und anschließend machen wir uns wieder auf dem selben Weg nach unten. Wir wollen heute nämlich noch einen kleinen Ausflug nach Tivat machen und anschließend relaxen. Aber bevor es erstmal zurück ins Appartement geht, gönnen wir uns noch eine Erfrischung im Jazz Club Evergreen in der Altstadt von Kotor, diese Bar hat uns nämlich ganz spontan mit ihrer guten Musik angelockt.

Festung von Kotor - Wanderung
Blick über die Altstadt am Rückweg

Festung von Kotor - Wanderung


Tipps

#1 – Vor 8 Uhr und nach 20 Uhr ist die Kassa nicht besetzt und man kann gratis auf die Festung wandern. (Sonst kostet der Aufstieg 3€ pro Person, Stand 2017)

#2 – Ein weiterer Vorteil wenn du die Wanderung in den frühen Morgenstunden machst – du kannst die Stufen im Schatten hinaufsteigen und hast dabei noch dazu absolute Ruhe, denn die Kreuzfahrtschiffe haben noch nicht in Kotor angelegt.

#3 – Einige Touristen unterschätzen wie angenehm passendes Schuhwerk doch sein kann! Finger weg von Flip Flops und Badeschlapfen! Ich musste doch ein bisschen schmunzeln als wir am Rückweg ein paar Kreuzfahrttouristen mit Schlapfen und sogar Stöckelschuhen!!! hier hochkommen sahen. 😉

#4 – Nimm unbedingt genug Trinkwasser mit, sobald die Sonne scheint wird es hier sehr schnell, sehr heiß! Es gibt keine „richtigen“ Möglichkeiten hier Wasser zu kaufen. Außer ein paar Einheimische, die ab und zu hier hochkommen um privat sündhaft teure Wasserflaschen an die Touristen zu verkaufen.

#5 – Man kann die Wanderung auf die Festung auch noch erweitern, indem man – noch bevor man zur Festung kommt – durch ein kleines Tor weiter zu eine Kapelle und dann den Berg hinauf in Richtung Lovcen Nationalpark wandert. (siehe Screenshot – der rote Weg führt dann weiter nach oben)

#6 – Ein Frühstücks-Picknick oder eine kleine Jause schmeckt bei der Aussicht auf der Festung besonders lecker!

#7 – Noch mehr tolle Ausflugsziele und Highlights an der Bucht von Kotor findest du hier: Die Bucht von Kotor – Meine 10 Highlights


Lesetipps: Reiseführer & Wanderführer Montenegro

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Alle bisherigen Beiträge zu unserem Montenegro Roadtrip

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PS: Ist dir schon aufgefallen, dass das Logo von unserem Blog durch das Titelbild dieses Beitrags entstanden ist?

Toller Ausblick nicht wahr? Wie gefällt dir denn die Wanderung auf die Festung, warst du auch schon mal oben? Ich freu mich schon auf deine Rückmeldung in den Kommentaren! Oder ein E-Mail von dir in meinem Posteingang: Kontakt

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Montenegro Unterkünfte auf unserem Roadtrip – Lage & Wohlfühlfaktor

Wie versprochen, verrate ich euch in diesem Beitrag endlich unsere Montenegro Unterkünfte. Alle Details und eine Menge Fotos aller Appartements unseres 2-wöchigen Familien-Roadtrip zu viert… los geht’s!

Ohhh ja… gleich zu Beginn dieses Blogposts möchte ich noch klar stellen, dass wir von keiner der Unterkünfte/Restaurants eingeladen oder bezahlt wurden, wir haben ganz normal im Internet auf Booking.com* gebucht und vor Ort bezahlt. Es ist also bloß eine Auflistung und unsere persönliche Meinung zu den einzelnen Unterkünften. 😉

Deshalb ist dieser Artikel auch keine Werbung, sondern nur eine Hilfe um dich bei deiner Reiseplanung zu unterstützen. Denn eventuell ist ja auch für dich ein heißer Tipp dabei!


Unterkunft Durmitor Nationalpark
Unterkunft Durmitor Nationalpark


Unterkünfte

Gewohnt haben wir fast ausschließlich in Appartements, außer ein einziges Mal, da haben wir „geglampt“. Dazu aber später mehr. 😉

Wir lieben es einfach gemütlich im Pyjama zu frühstücken, dabei den Tagesablauf zu besprechen und den Tag ganz langsam zu starten. Dafür eignet sich einfach ein eigenes Appartement am aller, aller besten.

Außerdem verfügen unsere Appartements in Montenegro alle über einen kostenfreien privaten Parkplatz (sowie freies Wifi). Das war uns sehr wichtig bei der Auswahl, da wir ja einen Roadtrip machen und unser Auto immer dabei ist. Unsere Unterkünfte in Kroatien hatten allerdings keinen eigenen Parkplatz dabei.


Dubrovnik

Apartment Bonbon (1 Nacht)

Lage: 

Das schnuckelige Apartment Bonbon* befindet sich direkt in der Altstadt von Dubrovnik, da wir ja bloß einen Abend dort verbracht haben, wollten wir schon gerne mitten im Geschehen nächtigen und alles schnell zu Fuß erreichen können. 😉 Dafür war diese Wohnung wirklich ideal – so zentral und trotzdem ruhig!

Der Weg mit dem Gepäck vom Parkplatz vor der Altstadt zur Unterkunft war jedoch schon ein wenig beschwerlich. Zum Glück sind wir ja alle ganz schön fit und haben bloß das Nötigste für eine Nacht dabei. Kann mir aber vorstellen, dass wenn man einen riiiiiesigen Koffer schleppen muss, es wohl nicht so angenehm ist – bei all den Stufen und engen Gassen der Stadt. (Das betrifft aber so gut wie alle Unterkünfte in der verwinkelten Altstadt)

Blick aus dem Fenster über die Dächer der Altstadt
Blick aus dem Fenster

Blick seitlich aus dem Fenster über die Altstadt
Blick seitlich aus dem Fenster


Wohlfühlfaktor:

Nach einem langen Tag im Auto, haben wir uns hier sofort pudelwohl gefühlt. Ein leckerer Wein stand schon für uns bereit und wir wurden sehr herzlich in Empfang genommen. Das kleine, aber feine, dreistöckige Appartement war sehr liebevoll eingerichtet und die Besitzerin war unglaublich hilfsbereit und nett. Noch dazu sprach sie ein hervorragendes Englisch!

Besonders toll fand ich, dass jedes unserer 2 Schlafzimmer ein eigenes, sehr sauberes, Badezimmer hatte. Ganz kommod bei drei Frauen. 😉 Die Küchenzeile war relativ klein, hat uns aber nichtgestört, da wir sie ohnehin nicht benutzt haben.


Kotor

Apartments Darija (3 Nächte)

Lage: 

Eine Lage die Spaß macht. Du fragst dich bestimmt, wie kann eine Lage denn Spaß machen? Apartments Darija* befindet sich an der Bucht genau gegenüber der Altstadt von Kotor. So konnten wir gemütlich auf unserem Balkon relaxen und gleichzeitig die Kreuzfahrtschiffe beobachten und mit dem Ferngucker den Weg zur Festung inspizieren.  Bei Nacht ist dieser übrigens richtig schön beleuchtet! 😉

Zu Fuß gelangt man in ca. 15 Minuten in die Altstadt, wer es sich ganz bequem machen will und mit dem Auto hinfahren möchte, den erwartet vor der Altstadt ein relativ großer und nicht all zu teurer Parkplatz.

Ausblick vom Balkon auf Kotor
Ausblick vom Balkon auf Kotor

Ausblick vom Balkon auf Kotor
Kreuzfahrtschiffe beobachten

Ausblick vom Balkon auf Kotor
Ausblick vom Balkon bei Nacht


Wohlfühlfaktor:

Sehr schön, modern, sauber und super gut ausgestattet! Auch die Waschmaschine im Bad war total praktisch. Alles top, bis auf den Duschvorhang, ich hasse nämlich Duschvorhänge – aber das ist natürlich Geschmackssache. Zum Glück war die Dusche groß genug, dass ich nicht angestoßen bin. 😉

Auch um unsere Sicherheit brauchten wir keine Angst zu haben, die zwei hauseigenen Wachhunde haben gut dafür gesorgt. Am ersten Blick mögen sie zwar etwas einschüchternd sein, aber sie sind zwei ganz liebe, ich bin sogar mal rein zu ihnen – zum kuscheln – und ich lebe noch immer. (Natürlich laufen die nicht frei herum und man kommt wenn man nicht möchte auch niemals mit ihnen in Kontakt, keine Sorge)

Richtig cool war natürlich der Balkon! Wir sind, wenn wir nicht grade unterwegs waren, ständig dort gesessen und haben einfach genossen! Am letzten Abend brachte uns die Mama von Darija selbst gemachten Kuchen für unser letztes Frühstück – als kleines Abschiedsgeschenk. Der war lecker!!


Durmitor Nationalpark

Family Farm Apartments (2 Nächte)

Lage: 

Was für eine TOP Lage! Meine Familie und ich wir sind ja leidenschaftliche Schifahrer und nächtigten wirklich in einem kleinen Schigebiet in Montenegro direkt neben dem Durmitor Nationalpark in den Family Farm Apartments*! Wie cool ist das denn?!?

Ok ja, ich muss ehrlicherweise sagen, dass sich diese Unterkunft schon ein „bisschen“ in der Pampa befindet. Beziehungsweise wie Carolin vom Blog Berg und Flachlandabenteuer sagen würde: „dort wo die Hobbits wohl ihr Zwergendorf gebaut haben“. Aber genau DAS ist es, was diese Hütte für mich irgendwie ganz besonders gemacht hat. Die Straße hier ist nicht perfekt, Touristen gibt es hier im Sommer sowieso nicht und man kann direkt von der Haustüre aus eine Wanderung zum berühmten Schwarzen See starten. Na? Was will man mehr? Ach ja – und es ist auch ein perfekter Ausgangspunkt für sonstige Ausflüge in den Nationalpark aller Art.

Update 2018: Ich habe auf Google Maps entdeckt, dass im vergangenen Jahr die Straßen hier teilweise erneuert wurden und ein großzügiger Parkplatz beim Schigebiet errichtet wurde.

Unterkunft Durmitor Nationalpark
Tolle Lage!


Wohlfühlfaktor:

Ratko hat uns schon mal so nett empfangen, bei so einer Begrüßung steigt der Wohlfühlfaktor schon mal enorm. Gleich nachdem wir es uns in der urigen Hütte gemütlich gemacht haben, hat uns Ratko frischen, selbst gemachten Käse vorbei gebracht – jede Menge davon! Obwohl ich keinen Käse mag – dieser hat mir trotzdem gut geschmeckt, er war nämlich ganz mild und hat gar nicht mal wie „richtiger“ Käse geschmeckt! 😉

Das Häuschen selbst war perfekt, alles da und einfach entzückend! Irgendwie eine typische „Hütte in den Bergen“, so wie ich sie mag und noch dazu war sie sehr sauber und gut ausgestattet. Auch der Ausblick von der kleinen Terrasse ist übrigens herrlich und die Umgebung ist super interessant… ach, ich will einfach wieder zurück!


Biogradska Gora Nationalpark

Country House Eco Village Coric (3 Nächte)

Lage: 

Mit Auto und für Ruhesuchende ist die Lage TOP! Ohne Auto – wie die meisten Unterkünfte im „Hinterland“ Montenegros – nicht wirklich empfehlenswert. Aber wir hatten ja ein Auto, deshalb war das Country House Eco Village Coric* spitze! 😉

Erst beim zweiten Versuch ist es uns gelungen die Unterkunft zu finden und selbst da waren wir uns zwischenzeitlich nicht so sicher, ob wir HIER wohl richtig sind. Zum Häuschen geht’s nämlich den Hügel hinauf… hinauf… und da… auf einmal steht es dann! Mitten in die Hügellandschaft eingebettet mit tollem Garten und einer hammermäßigen Terrasse!!

Unterkunft nahe Biogradska Gora Nationalpark
Genießen mit einem leckeren Wein


Wohlfühlfaktor:

Wie viel Gastfreundschaft es in diesem Land gibt, hat uns mal wieder diese super nette Familie bewiesen, die uns hier in Empfang genommen hat. Gleich gab’s Wein aufs Haus als Willkommensgechenk und am letzten Morgen hat uns die Mutter auch noch selbst gemachte Schokopalatschinken vorbei gebracht – mhhhh lecker! Sie kann übrigens super kochen, haben auch gleich zwei Mal das Abendessen vor Ort dazu gebucht – sie hat für uns mit gekocht und uns dann das Essen vorbei gebracht. Wirklich sehr zu empfehlen diese montenegrinische Hausmannskost.

Auch die Hütte selbst hat uns super gut gefallen und vor allem die Terrasse ist wirklich ein Highlight. Der Garten bietet sich hervorragend für ein gemütliches Sonnenbad an und für Kinder gibt es hier eine Menge Platz um zu spielen. Super also auch für Familien mit kleineren Kindern.


Prokletije Nationalpark

Bungalows Katun Maja Karanfil (1 Nacht)

Lage: 

Für Naturliebhaber und Wanderer perfekt! Die Bungalows Katun Maja Karanfil* befinden sich in der ultimativsten Sackgasse Montenegros – behaupte ich. Dort wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Wer genau hinhört, der kann in der Nacht hier sogar die Wölfe heulen hören – kein Scherz. 😉

Ganz an der östlichsten Grenze zu Albanien liegt der sehr unbekannte, aber wunderschöne Prokletije Nationalpark. Hier im Grebaje Tal befinden sich diese kleinen Bungalows direkt neben einem eindrucksvollen Felsmassiv. Ein toller Ausgangspunkt für einen Spaziergang ins Tal, aber auch unzählige größere Wandertouren.

Unterkunft Prokletije Nationalpark
Ausblick vom Bungalow (am ersten Tag leider Nebel)

Unterkunft Prokletije Nationalpark
Eva erkundet die Umgebung


Wohlfühlfaktor:

Wer sich in der Natur wohl fühlt und keine zu hohen Luxusansprüche stellt, der wird hier bestimmt sehr glücklich sein. Wir hatten zwei Mini-Bungalows direkt nebeneinander, yeah – glamping again! Nur leider hatten wir mit dem Wetter kein Glück, selbst Mitte Juni, war es hier – vor allem in der Nacht – wirklich noch sehr kalt. Eine der ursprünglichen und einfachen kleinen Hütten hatte gar keine Heizung, die andere bloß einen Ofen. Dank der dicken Wolldecken war es aber trotzdem zum aushalten. Nur würde ich empfehlen hier eventuell seinen eigenen Deckenbezug für diese Wolldecke mitzubringen – sie kratzt nämlich und ich mag es nicht so gerne, mich mit einer fremden Decke ohne Bezug zuzudecken.

Warmwasser und ein verhältnismäßig tolles Badezimmer ist in jedem der Bungalows enthalten. Auch das kleine Restaurant, wo man sehr gut essen kann hat uns wirklich gut gefallen. Wir haben auch den urigen Essbereich als Gemeinschaftsraum nutzen können, da es leider zu kalt für den Garten und die Terrassen war und die Häuschen doch zu klein für 4 Personen sind. Wir wurden von den Vermietern sehr gut über Wanderungen und Ausflugsziele in der Umgebung beraten und haben auch eine seeeehr süße albanische Nachspeise auf’s Haus bekommen – gleich an beiden Tagen. 😉

Unterkunft Prokletije Nationalpark
Unsere 2 Bungalows


Skadar-See Nationalpark

Karuc Apartment (3 Nächte)

Lage: 

Die BESTE Lage am schönsten Teil des Sees, würde ich mal einfach so behaupten. Wir haben es hier alle vier geliebt! Karuc Apartment* – direkt am See, in der Natur, unter der Ruine, in einer Sackgasse am A**** der Welt. Gelegen im wahnsinnig authentischen, kleinen und beinahe unbewohnten Fischerdorf Karuc.

Wer also, so wie wir, „das einfache Leben“ hier in Montenegro live miterleben möchte und die Natur in vollsten Zügen genießen kann, der ist in diesem Apartment definitiv goldrichtig. Wir haben einfach soooo viele Fotos von der Umgebung gemacht, dass es so schwer ist „nur ein paar“ auszuwählen. Es war einfach unglaublich dort! 😉

Unterkunft am Skadar-See
Blick auf die Unterkunft vom See aus


Wohlfühlfaktor:

Hier sind wir auf einem ereignisreichen und abenteuerlichen Roadtrip mal so richtig zur Ruhe gekommen. Wir haben die Unterkunft – außer für die Bootsfahrt mit unserem „Gast-Papi“ und die Paddeltour mit dem hauseigenen Ruderboot – nie verlassen. Hier kann man ungestört lesen, essen, trinken, genießen, sowie Vögel und andere Tiere beobachten. Die „Gast-Mami“ hat uns von hinten bis vorne bekocht mit leckeren Fisch-Spezialitäten und Snacks für zwischendurch – bis zum Umfallen. Selbst gemachten Wein und Traubensaft, sowie jede Menge andere traditionelle Schmankerl, haben uns das Genießen – auf der super Terrasse mit fantastischem Blick auf den See – gar nicht schwer gemacht. Und der zuckersüße Welpe der Familie hat uns auf Schritt und Tritt verfolgt – Helena hätte ihn am liebsten SOFORT mit nach Hause genommen!

Das Appartement war in Ordnung – nur die Betten waren leider ein wenig zu weich für meinen Geschmack, aber das Badezimmer war groß und sehr sauber. Wir hatten ein gemeinsames Wohn-Schlafzimmer mit zwei Doppelbetten. Die Küche haben wir gar nicht benutzt, da ja „die Mami“ für uns gekocht hat. Die Einrichtung war schon ein wenig älter, aber das war uns egal, weil wir ja eh nur zum schlafen drinnen waren, da die Terrasse und die Umgebung einfach zuuuu geil sind!


Ulcinj

Apart Hotel Mediterraneo (1 Nacht)

Lage: 

Die Lage vom Apart Hotel Mediterraneo, ist an sich für Leute die sich die Stadt ansehen möchten ganz gut, man kommt zu Fuß in nur 3 Minuten in die wunderschöne Altstadt von Ulcinj. Was Besonderes hat die Lage aber sonst nicht wirklich zu bieten. Der Strand vor der Unterkunft war nämlich überhaupt nicht schön. Wer gerne schönere und vor allem Sandstrände hätte, der muss an den Velika Plaza fahren, der rund 15 Minuten (mit dem Auto) entfernt ist. Aber wie gesagt, für jemanden wie uns, der einfach nur eine Nacht hier verbringt und am Abend durch die mittelalterlichen Gassen schlendern möchte, für den ist die Lage super.

Ulcinj Unterkunft
Ausblick Balkon


Wohlfühlfaktor:

Auch wenn wir mehr auf familiäre Unterkünfte und kleine Hütten stehen, muss ich ganz ehrlich sagen, dass das Hotelpersonal wirklich außerordentlich bemüht war! Erste Saison hatte diese Unterkunft übrigens und wir waren eine der ersten Gäste hier. Alles roch noch ganz neu, noch nicht mal alle Zimmern waren fertig. Ich bin neugierig wie sich dieses Aparthotel entwickeln wird. 😉


Herceg Novi

Nikic Apartments (1 Nacht)

Lage: 

Klasse! In ungefähr 10 Schritten ist man von Nikic Apartments* an der Promenade und am Strand. Das Appartement befindet sich in der zweiten Reihe zum Meer, dadurch ist es auch sehr ruhig und niemand sieht dir zu wenn du auf deiner Terrasse sitzt. 😉

Herceg Novi Unterkunft
Ausblick vom Balkon

Herceg Novi Unterkunft
Weg vom Apartment zum Strand


Wohlfühlfaktor:

Hier haben wir uns sofort pudelwohl gefühlt, vor allem die super tolle Terrasse hat es uns schon wieder angetan. Gar nicht mal richtig angekommen, haben wir uns schon mit einem Gläschen Wein, Weißbrot und Njeguši Schinken hinaus gesetzt um den Abendhimmel und das letzte Kreuzfahrtschiff zu beobachtet. Das Bett war bequem, alles war sauber und die Küche wirklich ziemlich gut ausgestattet. Bloß das Wifi wäre noch etwas verbesserungswürdig – aber wer braucht das denn schon im Urlaub? 😉

Hier hätten wir es gut noch länger ausgehalten, aber leider war es bereits unsere letzte Nacht in Montenegro.


Split

Guest House Kuseta (1 Nacht)

Lage: 

Die Lage des Guest House Kuseta ist für einen Städtetrip nach Split perfekt geeignet, denn es liegt nicht mitten in der lebendigen Altstadt, sondern daneben. Es ist also sehr ruhig und man ist trotzdem in nur 3 Gehminuten in der Altstadt. Es gab nur ein Problem – und zwar das Parken. Wir hatten zwar Glück und konnten einen der öffentlichen Stellplätze nahe der Unterkunft ergattern, mussten aber etwas schwitzen, wegen der sehr engen Straßen/Gassen hier.

Split Unterkunft
Sehr enge Straßen, nahe der Unterkunft


Wohlfühlfaktor:

Zum Wohlfühlfaktor kann ich wirklich nicht viel sagen, wir sind hier eingetroffen, haben den restlichen Tag in der Altstadt von Split verbracht und haben dann sofort eingeschlafen. In der Früh sind wir zeitig nach Hause gefahren. Waren also so gut wie nie in der Unterkunft. Wir hatten zwei getrennte Eingänge, ein Apartment war relativ klein mit zwei getrennten Betten – das Kinderzimmer eben. 😉 Das andere war größer und es gab ein Doppelbett. Alles in allem waren die Zimmer klein, aber sauber – es gab also echt n1ichts zu meckern.


Kosten & Fazit

Insgesamt waren wir 16 Nächte zu viert unterwegs.

Alle 4 zusammen haben wir für diese Unterkünfte + Ortstaxe ungefähr 1300€ ausgegeben, das macht also ca. 20,30€ pro Nacht/Person. Was meiner Meinung nach sehr günstig ist, wenn man bedenkt was für tolle Unterkünfte wir dabei hatten.

Natürlich muss man über das ein oder andere „nicht perfekt verlegte“ Kabel oder das fehlende Käsemesser hinwegsehen, aber wer nicht überkritisch und pingelig ist, der ist mit diesem Preis-Leistungs Verhältnissen in Montenegro ganz bestimmt mehr als zufrieden!

Wenn ich ganz ehrlich bin, hätte ich gar nicht in schicke Hotels gewollt, auch wenn diese genauso leistbar gewesen wären. Die Gastfreundschaft und Lebensfreude, sowie die herzlichen Gespräche mit den Familien – das schlägt einfach jeden noch so kompetenten Hotelangestellten um längen. Finde ich halt. 🙂

Ganz besonders tolle Momente hatten wir mit den Familien im Durmitor NP, am Skadar-See und im Biogradska Gora NP, die uns wirklich wie richtige Gäste behandelt haben – also wirklich nach dem Motto, mein Haus ist dein Haus. Solche Gastfreundschaft findet man wirklich nur selten!


Tipps

Tipp1: Buche deine Unterkünfte früh genug!! Aber wirklich! Das heißt, ein halbes Jahr vor Reiseantritt, oder besser noch früher, denn die Auswahl ist begrenzt und schnell weg, denn Montenegro wird ein immer beliebteres Urlaubsziel. Und vor allem das „Hinterland“ bietet nur sehr wenige Unterkünfte mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis an.

Tipp2: Frag doch deine Vermieter nach einem tollen Restaurant, wir haben immer super Empfehlungen bekommen und einmal wurden wir sogar von ihnen selbst bekocht – super lecker!

Tipp3: Wir hatten immer „kleine Gastgeschenke“ dabei. Die Familien bei denen wir gewohnt haben, haben sich über die Mannerschnitten aus Österreich immer sehr gefreut. 😉

Tipp4: Manche Vermieter bieten auch andere Leistungen an, wie zum Beispiel eine Rundfahrt durch den Nationalpark, Reiten, Wanderungen oder eine Ausfahrt mit dem eigenen Boot… Einfach mal nachfragen. Falls nicht, können sie dir vielleicht jemanden empfehlen.


Alle bisherigen Beiträge zu unserem Montenegro Roadtrip



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Roadtrip Zwischenstopps an der Adriaküste in Montenegro – 7 Highlights & ein Sandstrand

Montenegro – ein Land welches mich schlichtweg verzaubert hat mit seinen unzähligen landschaftlichen Facetten, seinen kleinen Straßen und Gassen und seinen überaus gastfreundlichen Bewohnern.

Schon beinahe am Ende unseres Familien-Roadtrips angelangt heißt es für uns nun – entlang der Küste nordwärts. Der Weg führt uns vorbei an einigen wunderschönen Zwischenstopps. Altstädte, Olivenbäume, Sandstrand, Meer und Felsen…


Alter Olivenbaum Bar Montenegro


Ulcinj Sandstrand

Zwischen der albanischen Grenze und der Altstadt von Ulcinj gibt es einen kilometerlangen, super breiten Sandstrand, den Velika Plaža – der für manche Leute wahrscheinlich sogar DAS Highlight schlechthin ist. Nicht aber für mich!

Ich bin nicht unbedingt ein großer Strand-Fan. Schon gar nicht Sandstrand. Und überhaupt schon gar nicht mit so vielen Liegestühlen wie hier! Ich mag es nicht wenn der Sand überall an mir pickt und ich mag es nicht wenn der Wind mir die Körner in die Augen bläst. Außerdem wird mir mit der Zeit das Herumliegen einfach zu langweilig. Und ich gehe auch nicht gerne ins Wasser – das hab ich wohl alles von meinem Papa. Während meine Mama und Helena ihre Handtücher ausbreiten und die Sonne genießen, verschwinde ich mit Papa in die Beach Bar. 😉

Jetzt, in der Vorsaison (es ist Mitte Juni) sind hier kaum Menschen, doch die unzähligen Liegestühle und Schirme die sich kilometerlang aneinander Reihen deuten darauf hin, dass es hier in der Hauptsaison bestimmt richtig voll sein muss. Der Strand an sich wirkt aber sehr sauber und gepflegt.

Ulcinj StrandUlcinj StrandUlcinj Strand


Ulcinj Altstadt

Die südlichste Stadt des Landes und eine sehr sehenswerte Altstadt. Gemütlich, ruhig und gut erhalten mit einem wahnsinnig lässigen Flair. Wir schlendern durch die Gassen, genießen ein leckeres Abendessen und machen ein kleines Fotoshooting an der Stadtmauer. Die meisten Menschen die hier wohnen haben ihre Wurzeln in Albanien, das merkt man sehr stark an der Sprache und den vielen albanischen Flaggen.

Zusammen mit Kotor ist Ulcinj  definitiv meine Lieblingsstadt an der Küste. Ich nehme jedoch an, dass es hier in der Hauptsaison relativ voll sein dürfte auf Grund der zahlreichen Strandurlauber.

Ulcinj Blick auf die Altstadt
Blick auf die Altstadt

Ulcinj Blick von der Stadtmauer
Blick von der Stadtmauer

Ulcinj Altstadt


Olivenbäume & Valdanos Beach

Wir beschließen den Stränden noch eine letzte Chance zu geben und stoppen auf unserem Weg beim Valdanos Beach. Ich hab gelesen, dass es dort einen tollen Olivenhain gibt – und wirklich. Die Anfahrt hinunter zum Strand ist ein Hochgenuss – wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus, vor lauter alten und super schönen Olivenbäumen.

Der Strand selbst ist abgelegen, ursprünglich und trifft schon eher meinen Geschmack als der lange Sandstrand bei Ulcinj. Hier können die Sonnenanbeter von uns noch ein wenig relaxen während Papa und ich die Gegend erkunden und wieder mal die kleine Beach Bar unsicher machen. 😉

Balg geht’s aber auch schon wieder weiter in Richtung Norden – noch ein letzter Blick von der Straße zurück über die Bucht vom Valdanos Beach bevor es nun endgültig zu unserem nächsten Stopp – Bar – geht.

Olivenbäume Valdanos Beach MontenegroOlivenbäume Valdanos Beach MontenegroOlivenbäume Valdanos Beach MontenegroValdanos Beach MontenegroValdanos Beach MontenegroValdanos Beach MontenegroValdanos Beach Montenegro


Alter Olivenbaum in Bar

Für mich ein absolutes Highlight! Für so manchen Touristen wahrscheinlich „nur“ ein Baum.

Etwas abseits von Bars Küste befindet sich ein Baum. Und zwar nicht irgendein Baum – sondern ein Olivenbaum der bereits über 2000 Jahre alt ist. Wir sind nicht die einzigen Leute am kleinen Parkplatz. Jedoch die einzigen denen die 1-2€ Eintritt es auch wert sind den Baum aus der Nähe zu betrachten. Da man den Baum ja auch von außen ein bisschen sehen kann wollen die anderen kein Geld dafür ausgeben, knipsen ein schnelles Foto und sind auch schon wieder weg. Das finde ich schade, denn das Geld kommt ja dem Baum und der Pflege der Anlage zugute. Die sehr freundliche ältere Dame die sich hier um alles wunderbar kümmert zeigt uns gerne auch das Zertifikat – Wahnsinn das Alter des Baumes wird auf ungefähr 2240 Jahre geschätzt!

Während ich den Baum genau und von allen Seiten betrachte, versuche ich mir vorzustellen was dieser Baum wohl schon alles gesehen und erlebt haben muss während dieser langen Zeit. Menschen, Tiere, Kulturen, Kriege, Traditionen, Liebe, Hass… Irgendwie kann ich es mir gar nicht so richtig vorstellen. – Und er trägt noch immer Früchte!

Alter Olivenbaum BarAlter Olivenbaum BarAlter Olivenbaum Bar


Bar Altstadt

Richtig Stari, dieses Stari Bar – es wurde bereits vor über 2000 Jahren gegründet und war einst sehr prunkvoll. Von der einstigen Schönheit ist auf Grund von Kriegen und Erdbeben heute jedoch nur noch eine Ruinenstadt übrig geblieben. Ganz anders als die anderen Altstädte befindet sich diese nicht direkt an der Küste, sondern einen kleinen Sprung im Inneren. Ich liebe Ruinen! Dementsprechend gut hat es mir auch gefallen diese zu erkunden, die Mauern hoch zu steigen, das Aquädukt zu bestaunen und ein paar richtig tolle Fotos zu schießen! Für 2-3 Euro kann man diese für Montenegro kulturhistorisch wertvolle Stätte besichtigen – es zahlt sich 100 prozentig aus. 🙂

Wahrscheinlich mein Lieblings-Abstecher zwischen Ulcinj und Kotor!

Altstadt Bar20170622_125645Altstadt Bar20170622_133129Altstadt BarAltstadt Bar


Sveti Stefan

Kurzbesuch. Ein minifutzi Abstecher von der Küstenstraße der sich sicherlich für schöne Fotos lohnt!

Diese überaus fotogene kleine Insel, auf der sich im 15. Jahrhundert ein Fischerdorf befand, ist mittlerweile zu einer Luxushotelinsel ausgebaut worden, die Fassaden haben jedoch den ursprünglichen Charakter bewahrt. Wer auf dem Strand rechts der Insel baden möchte, muss Gast in einem der teuren Hotels sein, für Tagesgäste steht nur der Teil auf der linken Seite zur Verfügung. Auch die Insel selbst kann nur von Hotelgästen „kostenlos“ betreten werden. Wer hier vorbei fährt sollte sicherlich einen kleinen Fotostop einlegen und sich ein bisschen die Beine vertreten. 🙂

Sveti Stefan MontenegroSveti Stefan Montenegro


Bucht von Kotor

Das Beste kommt zu Schluss! Die Bucht von Kotor ist, der – für mich – absolut schönste Abschnitt der montenegrinischen Küste. Deshalb habe ich ihm auch einen eigenen Beitrag gewidmet und dort meine 10 schönsten Aktivitäten an der Bucht für dich beschrieben. Was du dort auf keinen Fall verpassen solltest liest du also hier: Die Bucht von Kotor – Meine 10 Highlights

Bucht von Kotor



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Viel Spaß ❤

Roadtrip Zwischenstopps an der Adriaküste in Montenegro – 7 Highlights & ein Sandstrand

Montenegro – ein Land welches mich schlichtweg verzaubert hat mit seinen unzähligen landschaftlichen Facetten, seinen kleinen Straßen und Gassen und seinen überaus gastfreundlichen Bewohnern. Schon beinahe am Ende unseres Familien-Roadtrips angelangt heißt es für uns nun – entlang der Adriaküste in Montenegro nordwärts. Der Weg führt uns vorbei an einigen wunderschönen Zwischenstopps.

Altstädte, Olivenbäume, Sandstrände, Meer und Felsen…


Alter Olivenbaum Bar Montenegro


Ulcinj Sandstrand

Zwischen der albanischen Grenze und der Altstadt von Ulcinj gibt es einen kilometerlangen, super breiten Sandstrand, den Velika Plaža – der für manche Leute wahrscheinlich sogar DAS Highlight schlechthin ist. Nicht aber für mich!

Ich bin nicht unbedingt ein großer Strand-Fan. Schon gar nicht Sandstrand. Und überhaupt schon gar nicht mit so vielen Liegestühlen wie hier! Ich mag es nicht wenn der Sand überall an mir pickt und ich mag es nicht wenn der Wind mir die Körner in die Augen bläst. Außerdem wird mir mit der Zeit das Herumliegen einfach zu langweilig. Und ich gehe auch nicht gerne ins Wasser – das hab ich wohl alles von meinem Papa. Während meine Mama und Helena ihre Handtücher ausbreiten und die Sonne genießen, verschwinde ich mit Papa in die Beach Bar. 😉

Jetzt, in der Vorsaison (es ist Mitte Juni) sind hier kaum Menschen, doch die unzähligen Liegestühle und Schirme die sich kilometerlang aneinander Reihen deuten darauf hin, dass es hier in der Hauptsaison bestimmt richtig voll sein muss. Der Strand an sich wirkt aber sehr sauber und gepflegt.

Ulcinj StrandUlcinj StrandUlcinj Strand


Ulcinj Altstadt

Die südlichste Stadt des Landes und eine sehr sehenswerte Altstadt. Gemütlich, ruhig und gut erhalten mit einem wahnsinnig lässigen Flair. Wir schlendern durch die Gassen, genießen ein leckeres Abendessen und machen ein kleines Fotoshooting an der Stadtmauer. Die meisten Menschen die hier wohnen haben ihre Wurzeln in Albanien, das merkt man sehr stark an der Sprache und den vielen albanischen Flaggen.

Zusammen mit Kotor ist Ulcinj  definitiv meine Lieblingsstadt an der Küste. Ich nehme jedoch an, dass es hier in der Hauptsaison relativ voll sein dürfte auf Grund der zahlreichen Strandurlauber.

Ulcinj Blick auf die Altstadt
Blick auf die Altstadt

Ulcinj Blick von der Stadtmauer
Blick von der Stadtmauer

Ulcinj Altstadt


Olivenbäume & Valdanos Beach

Wir beschließen den Stränden noch eine letzte Chance zu geben und stoppen auf unserem Weg beim Valdanos Beach. Ich hab gelesen, dass es dort einen tollen Olivenhain gibt – und wirklich. Die Anfahrt hinunter zum Strand ist ein Hochgenuss – wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus, vor lauter alten und super schönen Olivenbäumen.

Der Strand selbst ist abgelegen, ursprünglich und trifft schon eher meinen Geschmack als der lange Sandstrand bei Ulcinj. Hier können die Sonnenanbeter von uns noch ein wenig relaxen während Papa und ich die Gegend erkunden und wieder mal die kleine Beach Bar unsicher machen. 😉

Balg geht’s aber auch schon wieder weiter in Richtung Norden – noch ein letzter Blick von der Straße zurück über die Bucht vom Valdanos Beach bevor es nun endgültig zu unserem nächsten Stopp – Bar – geht.

Olivenbäume Valdanos Beach MontenegroOlivenbäume Valdanos Beach MontenegroOlivenbäume Valdanos Beach MontenegroValdanos Beach MontenegroValdanos Beach MontenegroValdanos Beach MontenegroValdanos Beach Montenegro


Alter Olivenbaum in Bar

Für mich ein absolutes Highlight! Für so manchen Touristen wahrscheinlich „nur“ ein Baum.

Etwas abseits von Bars Küste befindet sich ein Baum. Und zwar nicht irgendein Baum – sondern ein Olivenbaum der bereits über 2000 Jahre alt ist. Wir sind nicht die einzigen Leute am kleinen Parkplatz. Jedoch die einzigen denen die 1-2€ Eintritt es auch wert sind den Baum aus der Nähe zu betrachten. Da man den Baum ja auch von außen ein bisschen sehen kann wollen die anderen kein Geld dafür ausgeben, knipsen ein schnelles Foto und sind auch schon wieder weg. Das finde ich schade, denn das Geld kommt ja dem Baum und der Pflege der Anlage zugute. Die sehr freundliche ältere Dame die sich hier um alles wunderbar kümmert zeigt uns gerne auch das Zertifikat – Wahnsinn das Alter des Baumes wird auf ungefähr 2240 Jahre geschätzt!

Während ich den Baum genau und von allen Seiten betrachte, versuche ich mir vorzustellen was dieser Baum wohl schon alles gesehen und erlebt haben muss während dieser langen Zeit. Menschen, Tiere, Kulturen, Kriege, Traditionen, Liebe, Hass… Irgendwie kann ich es mir gar nicht so richtig vorstellen. – Und er trägt noch immer Früchte!

Alter Olivenbaum BarAlter Olivenbaum BarAlter Olivenbaum Bar


Bar Altstadt

Richtig Stari, dieses Stari Bar – es wurde bereits vor über 2000 Jahren gegründet und war einst sehr prunkvoll. Von der einstigen Schönheit ist auf Grund von Kriegen und Erdbeben heute jedoch nur noch eine Ruinenstadt übrig geblieben. Ganz anders als die anderen Altstädte befindet sich diese nicht direkt an der Küste, sondern einen kleinen Sprung im Inneren. Ich liebe Ruinen! Dementsprechend gut hat es mir auch gefallen diese zu erkunden, die Mauern hoch zu steigen, das Aquädukt zu bestaunen und ein paar richtig tolle Fotos zu schießen! Für 2-3 Euro kann man diese für Montenegro kulturhistorisch wertvolle Stätte besichtigen – es zahlt sich 100 prozentig aus. 🙂

Wahrscheinlich mein Lieblings-Abstecher zwischen Ulcinj und Kotor!

Altstadt Bar20170622_125645Altstadt Bar20170622_133129Altstadt BarAltstadt Bar


Sveti Stefan

Kurzbesuch. Ein minifutzi Abstecher von der Küstenstraße der sich sicherlich für schöne Fotos lohnt!

Diese überaus fotogene kleine Insel, auf der sich im 15. Jahrhundert ein Fischerdorf befand, ist mittlerweile zu einer Luxushotelinsel ausgebaut worden, die Fassaden haben jedoch den ursprünglichen Charakter bewahrt. Wer auf dem Strand rechts der Insel baden möchte, muss Gast in einem der teuren Hotels sein, für Tagesgäste steht nur der Teil auf der linken Seite zur Verfügung. Auch die Insel selbst kann nur von Hotelgästen „kostenlos“ betreten werden. Wer hier vorbei fährt sollte sicherlich einen kleinen Fotostop einlegen und sich ein bisschen die Beine vertreten. 🙂

Sveti Stefan MontenegroSveti Stefan Montenegro


Bucht von Kotor

Das Beste kommt zu Schluss! Die Bucht von Kotor ist, der – für mich – absolut schönste Abschnitt der montenegrinischen Küste. Deshalb habe ich ihm auch einen eigenen Beitrag gewidmet und dort meine 10 schönsten Aktivitäten an der Bucht für dich beschrieben. Was du dort auf keinen Fall verpassen solltest liest du also hier: Die Bucht von Kotor – Meine 10 Highlights

Bucht von Kotor


Alle bisherigen Beiträge zu unserem Montenegro Roadtrip



Warst du schon mal an der Küste Montenegros unterwegs? Wenn ja, was sind deine Lieblingsplätze? Verrate sie mir doch in den Kommentaren, ich freu mich schon drauf! Oder schreib mir auch gerne ein Mail: Kontakt

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Die Bucht von Kotor – Meine 10 Highlights

Die Bucht von Kotor

Die Bucht von Kotor ist sowohl der erste, als auch der letzte Stopp unserer Rundreise durch Montenegro. Direkt nach der Einreise, aus Kroatien kommend, gelangt man zur Bucht – ein Traum aus mittelalterlichen Orten, felsigen Bergen und glitzerndem Meer beginnt.

Natürlich möchte ich dir meine persönlichen Eindrücke nicht vorenthalten und habe sie in 10 Punkten – und natürlich mit einigen Fotos – für dich zusammengefasst:


1 Die Atmosphäre & Die Küstenstraße

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Einfach überwältigend ist das Gefühl als ich zum ersten Mal entlang der Küste um die Bucht von Herceg Novi nach Kotor fahre. Nein, die „Abkürzung“ mit der Fähre von Kamenari in Richtung Tivat nehmen wir nicht, die Küstenstraße ist einfach viiiiel zu schön! (Außerdem spart man sich dadurch kaum Zeit)

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Das glitzernde Wasser in der fyordartigen Bucht, umringt von hohen Felswänden ist so eindrucksvoll, dass wir gar nicht oft genug stehen bleiben können um Fotos zu machen und die Atmosphäre zu genießen!

Der vermutlich schönste Abschnitt der Bucht ist der innere Teil bei Risan und Kotor, welcher auch ein UNESCO-Welterbe ist.


2 Früh morgens von Kotor auf die Festung

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Noch bevor das erste Kreuzfahrtschiff anlegt und die heiße Sonne den Aufstieg beschwerlich macht, brechen wir auf um die Festung Sveti Ivan zu erklimmen.

Tipp: Vor 8 Uhr ist die Kassa noch nicht besetzt und man kann gratis auf die Festung wandern. (Sonst kostet der Aufstieg 3€ pro Person)

Die Wanderung ist nicht besonders schwer, kann aber durchaus etwas anstrengend werden, vor allem weil es nicht all zu viel Schatten gibt und man doch ca. 1350 (unregelmäßige) Stufen überwinden muss um den herrlichen Ausblick über die Bucht genießen zu können.

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Reine Aufstiegszeit beträgt ungefähr 45 Minuten, inklusive Fotostopps und Pausen sollte man aber schon mindestens 2,5 Stunden für den Auf- und Abstieg (auf dem selben Weg) einplanen. Der Weg auf die Festung beginnt direkt in der Altstadt.

Auf ca. halben Weg kommt man zu einer kleinen Kirche, schon hier hat man einen wahnsinnig tollen Blick über die Bucht – aber es wird noch besser je weiter man nach oben kommt.

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Tipp: Einige Touristen unterschätzen wie angenehm passendes Schuhwerk doch sein kann! Finger weg von Flip Flops und Badeschlapfen!

Tipp: Nimm unbedingt genug Trinkwasser mit, sobald die Sonne scheint wird es hier sehr heiß!


3 Die Serpentinenstraße von Kotor fahren

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Aussicht, Aussicht, Aussicht – ist das Motto dieser Straße!

Google Maps kann dich – warum weiß ich nicht – leider nicht über diese Straße leiten. Egal, trotzdem fahren, es zahlt sich aus!

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Die Straßen in Montenegro sind allgemein sehr schmal und kurvenreich, aber für diejenigen, die so wie wir, das Autofahren in den Alpen und auf Bergstraßen gewohnt sind, stellen die Straßen hier absolut kein Problem dar.

Am Ende dieser Straße gelangt man zum Lovćen Nationalpark (Punkt 4) und nach Njeguši, hier kommt der berühmte montenegrinische Schinken her – unbedingt probieren, sehr lecker!!

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4 Ein Ausflug in den Lovćen Nationalpark

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Wer einen Urlab in der Bucht von Kotor plant MUSS UNBEDINGT einen Tagesausflug in den Lovćen Nationalpark und zum Mausoleum machen, deshalb gehört er definitiv zu meinen Highlights an der Bucht von Kotor dazu!

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Dieser Nationalpark ist so wunderschön, dass ich ihm demnächst einen eigenen Beitrag widmen werde. 🙂


5 Die Altstadt Kotor

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Diese Altstadt ist UNESCO- Weltkulturerbe und für mich die schönste Stadt unseres Urlaubs. Ja, sogar schöner als Dubrovnik. Mir gefällt, wie sauber es hier ist und wie einsam und verlassen man hier umher schlendern kann – vorausgesetzt man kommt vor Ankunft oder nach Abfahrt der Kreuzfahrtschiffe her.

Einfach durch die Gassen treiben lassen – ganz ohne Ziel – dies ist die beste Methode um die entzückende Altstadt kennen zu lernen. Sich in einem der zahlreichen Cafes niederlassen und das Treiben beobachten, oder sich am Abend ein leckeres Abendessen gönnen uns ganz einfach das Ambiente genießen.

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Egal ob bei Tag oder bei Nacht, Kotor bezaubert mit seinem sympathischen mittelalterlichen Charme einfach total!

Natürlich darf ein Ausflug auf die Festung (Punkt 2) bei einem Besuch in dieser Stadt nicht fehlen.


6 Der Hafen in Tivat

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Die Straße entlang der Küste von Kotor nach Tivat ist relativ abenteuerlich, da sie ziemlich schmal und aber auch recht stark befahren ist. Sie punktet jedoch mit einer tollen Aussicht auf die Bucht.

Der Weg durch den Tunnel geht dafür um einiges schneller. Wir entscheiden und über die Küstenstraße hin und durch den Tunnel wieder zurück zu fahren.

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Tivat ist ein kleiner Ort, sehr gepflegt mit einem schönen Yachthafen, einem netten Park und zahlreichen Restaurants an der Promenade. In der Vorsaison ist es in Tivat anscheinend äußerst ruhig, wir treffen kaum auf andere Touristen.

Wie ich es liebe Boote zu fotografieren! 😉


7 Ein Spaziergang durch Perast

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Zwei Mal sind wir an Perast einfach vorbei gefahren, beim dritten mal sind wir dann aber doch stehen geblieben um einen kurzen Nachmittagsspaziergang durch den Ort zu machen.

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Und Gott sei Dank sind wir kein drittes Mal vorbei gefahren, denn Perast ist wahrscheinlich der malerischste Ort in der Bucht von Kotor – nicht groß, aber dafür umso niedlicher.


8 Loslassen in Herceg Novi

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Unser letzter Stopp in Montenegro ist Herceg Novi, ein toller Platz um nach einer aufregenden Reise die unzähligen neuen Eindrücken im Kopf zu ordnen.

Ein kleiner Spaziergang entlang der Promenade, ein letztes mal ins Meer hüpfen oder noch ein paar Souvenirs kaufen. Gemütlich auf der Terrasse sitzen und Wein trinken, dazu Njeguši Schinken und Weißbrot naschen.

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In der Vorsaison ist hier noch relativ wenig los, ich kann mir aber gut vorstellen, dass es hier in der Haupturlaubszeit sehr voll ist.


9 Das schönste Restaurant

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Essen im Paradies? Kein Problem hier in der Bucht von Kotor.

Das Restaurant Ćatovića Mlini in Morinj ist wirklich ein Highlight. Zwar ist es verhältnismäßig zu den Standardpreisen in Montenegro teuer, aber das Essen und die Atmosphäre sind den Preis allemal wert.

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Nach dem Essen vertreten wir uns vor der Weiterfahrt noch ein bisschen die Beine und machen einen kleinen Spaziergang durch den wunderschönen Garten der Taverne.


10 Kreuzfahrtschiffe beobachten

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Wir nächtigen in der Bucht von Kotor direkt gegenüber von der Altstadt. Die Lage unseres Apartments ist wirklich perfekt um vom Balkon aus Ankunft und Abfahrt der Kreuzfahrtschiffe zu beobachten. Große, Kleine, Lange, Kurze, Alte, Neue… es macht richtig Spaß!

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Wir sehen sogar eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, es scheint fast so lang wie die Bucht zu sein, spannend wie es am Platz wendet. 😉


Noch mehr zum ultimativen Montenegro-Roadtrip?



Bist du schon mal die Bucht von Kotor entlang gefahren? Was ist denn deine Lieblings-Küstenstraße in Europa? Ich freu mich auf dein Kommentar oder ein Mail von dir: Kontakt

 

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