Ab durch die Tara Schlucht – der Montenegro Roadtrip geht weiter…

Zwischen unserem Aufenthalt im Durmitor Nationalpark (Zabljak) und jenem nahe des Biogradska Gora Nationalparks (Mojkovac) hat uns unser Montenegro Roadtrip durch die Tara Schlucht geführt.

gereist Mitte Juni


Durch die Tara Schlucht

Durch die Tara Schlucht | Unsere Route

Die gesamte Route könnt ihr euch gerne in meinem Planungs-Beitrag ansehen. Hier möchte ich euch allerdings nochmal einen Screenshot des Teilabschnittes zwischen dem Durmitor und dem Biogradska Gora Nationalpark zeigen:

Zuerst folgen wir der P5 in Richtung Osten, so lange bis wir an die Tara Brücke gelangen. Von hier aus geht’s weiter auf der P4 – Richtung Südosten – immer der Tara entlang bis Mojkovac (gelb markiert – rechts). Hier nun abseits der Tara noch ein kleines Stückchen südwärts über die E65 zu unserer Unterkunft nahe des wunderschönen Biogradska Gora Nationalparks und schon haben wir unser Tagesziel bei der Unterkunft erreicht.


Tagesziel – Unterkunft & Wein

Meiner Meinung nach braucht man keinen extra langen Umweg auf sich zu nehmen um die Tara Schlucht als „Highlight“ zu begutachten. Doch wenn man die Route so legen kann, dass man hier vorbeikommt, sollte man es definitiv so machen.

Es handelt sich nämlich um eine richtig schöne Straße, die uns so einige coole Zwischenstopps geboten hat – vor allem im Abschnitt der Tara Schlucht. Ein kühles Bad inklusive… 😉


Durch die Tara Schlucht | Allgemeines

Die Tara Schlucht

Die Tara Schlucht ist ganze 78 km lang und an manchen Stellen bis zu 1300 Meter tief! Es handelt sich somit sogar um den größten Canyon in ganz Europa, was ganz schön beeindruckend ist, nicht?


Durch die Tara Schlucht

Die Tara Brücke

Die Tara Brücke ist auf dieser Strecke sicherlich einen kleinen Zwischenstopp wert. Hier kann man die Schlucht richtig gut von oben betrachten – uiui da geht’s schon ganz schön tief runter… 😉

Abenteuerlustige können hier übrigens in der Luft mit einer der beiden Zip Lines einmal über die Schlucht düsen. Einen Erfahrungsbericht und mehr Infos dazu findet ihr auf dem Blog Home of Travel.


Durch die Tara Schlucht

Zwischenstopp  – Ein Sprung ins kühle Nass

Ein spontaner Zwischenstopp am Wegesrand an einer leicht zugänglichen Stelle (solche Stellen gibt es immer wieder) hat uns eine „ äußerst erfrischende Pause“ eingebracht. 😉



Rafting auf der Tara

Besonders cool soll auch eine Rafting-Tour entlang der Tara sein. Eine solche kann man übrigens auch sehr leicht vorab im Internet buchen. Doch leider ist es sich bei uns aus Zeitgründen nicht ausgegangen eine solche Tour zu machen… nächstes Mal dann aber sicher…


Durch die Tara Schlucht

Impressionen aus Mojkovac

Mojkovac ist meiner Meinung – gleich wie die meisten (Nicht-Küsten-)Städte in Montenegro – nicht unbedingt sehenswert. Aber wir haben den kleinen Spaziergang durch den Ort durchaus interessant gefunden, wären hier allerdings nicht stehen geblieben, hätten wir nicht ein paar Lebensmittel für die nächsten Tage benötigt.


Mojkovac
Mojkovac
Mojkovac

Durch die Tara Schlucht | Fotos

Dies soll kein Beitrag der vielen Worte sein – so wie all die anderen Beiträge zu unserem Montenegro Roadtrip. 😉

Hier also einfach ein paar Fotos unserer Fahrt durch die Tara Schlucht von Zabljak nach Mojkovac, damit du dir einfach selbst ein Bild davon machen kannst.

Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht
Durch die Tara Schlucht


Tipps & Umgebung

#1 – Für Mutige: Badehose einpacken und an einer leicht zugänglichen Stelle einen Sprung in die eisig-kalte Tara wagen.
#2 – Wenn die Umgebung schön ist – so wie hier – und du als Fahrer gerne schauen möchtest, halte dafür unbedingt an einem sicheren Platz an und riskiere keinen Unfall nur weil du während der Fahrt aus dem Fenster schaust.
#3 – Wir haben am Weg einen super leckeren Stand mit frischen Obst entdeckt wo wir kurz angehalten haben. Ich bezweifle allerdings, dass dieser immer besetzt ist.
#4 – Lass dir Zeit und plane ein paar Stopps auf der Strecke ein.

Lesetipps: Reise- & Wanderführer Montenegro

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Alle bisherigen Beiträge zu unserem Montenegro Roadtrip

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Bist du auch schon mal durch die Tara Schlucht gedüst? Oder gibt es vielleicht eine andere europäische Schlucht die es dir angetan hat? Ich bin schon neugierig, verrate es mit doch in den Kommentaren.

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Stadtspaziergang durch Passau – Dreiflüssestadt mit Hund

Auf unserem Weg in den Bayrischen Wald haben wir Anfang November einen kleinen Zwischenstopp in der wunderschönen Dreiflüssestadt gemacht. Es war übrigens auch unser erster Städtetrip mit Hund. In diesem Beitrag erzähle ich dir von unserem Stadtspaziergang durch Passau.


Stadtspaziergang durch Passau

Stadtspaziergang durch Passau | Anreise, Route & Co

Anreise

Wir sind aus Graz über die A9 und dann über die A8 zur deutschen Grenze gefahren. Von hier ist Passau nur noch einen Katzensprung entfernt. Die Fahrt dauerte mit ein paar kleinen Pausen etwa 3,5 Stunden.

Deine Anreise nach Passau kannst du am besten hier planen: Google Maps Link Passau


Parken

Wir haben ganz gemütlich in einem der Parkhäuser geparkt. Ihr kennt uns ja, wir bezahlen lieber ein paar Euro mehr und haben dafür weder Stress noch Zeitdruck. 😉

Bestens geeignet war für uns das Parkaus „Zentralgarage“ Passau, es liegt fast neben der Fußgängerzone und am Rande der Altstadt – perfekt für einen Rundgang durch Passau!

Hier findest du den Google Maps Link zum Parkhaus.


Unser Stadtspaziergang – Route

Auf diesem Bild, siehst ganz genau wie unser Spaziergang verlaufen ist. 😉


Übernachten

Falls du gerne länger in Passau bleiben möchtest, dann findest du bestimmt hier eine passende Unterkunft: Unterkünfte Passau*

Wir haben ca. 40 Minuten weiter nordöstlich von Passau gewohnt und zwar im Haus Bergland* – ein super günstiges Appartement – in Altreichenau im Bayrischen Wald. Dort haben wir dann nämlich den nächsten Tag verbracht. Chili durfte ohne Probleme mit ins Appartement und es war zweckmäßig & sauber eingerichtet und der Preis war wirklich unschlagbar!


Stadtspaziergang durch Passau | Erster Städtetrip mit Hund

Gassen erkunden

Auto sicher und gut im Parkhaus abgestellt – Hund und Mädels raus aus dem Auto und rein in die Stadt. Gleich mal über die Straße, links, rechts und schon sind wir auf der Ludwigstraße in der Fußgängerzone am Rande der Altstadt angelangt.

Wir schlendern ein kleines Stückchen geradeaus, bis wir beschließen rechts in die Theresienstraße einzubiegen. Schon bald biegen wir aber gleich wieder links ab und spazieren über die Rosengasse zur Grabengasse. Jetzt weiter rechts in Richtung Inn. Doch einen Abstecher machen wir noch – und zwar über das Bankgäßchen.

Kleine Gassen zu entdecken macht uns nämlich immer besonders viel Spaß und irgendwann gelangen wir dann wieder über die Theresienstraße zum Innkai

Stadtspaziergang durch Passau
Ludwigstraße
Stadtspaziergang durch Passau
Theresienstraße
Stadtspaziergang durch Passau

Innkai

Dort angekommen sieht Chili auch schon das Wasser und ist kaum noch zu halten – sie will hinein. Aber nein. Heute ist Städtetrip und nicht spielen im Wasser angesagt – also „Chili, NEIN“. 😉

Es gefällt uns total gut hier, der Ausblick auf die andere Seite ist wirklich schön und irgendwie passt die Stimmung gerade einfach total gut.


Wir verweilen einen Moment, machen einige Fotos und spazieren dann links weiter dem Kai entlang, bis wir dann nach der Brücke die Treppe zurück hinauf in die Altstadt nehmen und uns von dort aus über die Innbrückgasse, die Hofstiege und dann rechts über die Zengergasse auf den Domplatz begeben.

Stadtspaziergang durch Passau
Stadtspaziergang durch Passau
Stadtspaziergang durch Passau
Stadtspaziergang durch Passau

Passauer Stephansdom

Während ich einen kurzen Blick in den Dom werfe, bleibt Helena mit Chili draußen und übt ein paar Tricks. Im Dom hab ich übrigens keine Fotos gemacht, denn ich versuche wirklich „Fotoverbote“ einzuhalten. auch wenn mir das oft schwer fällt. 😉

Wusstest du, dass die Orgel in diesem Dom die größte Domorgel der Welt ist? In Zahlen: 17974 Pfeifen & 233 Register.

Stadtspaziergang durch Passau
Zengergasse

Stadtspaziergang durch Passau
Domplatz

Shoppen & Gustieren

Während wir auf der anderen Seite des Doms mitten durch die Altstadt weiter in Richtung Nordosten marschieren, kaufen wir uns in einer entzückenden kleinen Bäckerei was leckeres zum Naschen und in einem Souveniershop Patches und Anstecker für unsere Reise-Jeansjacken. 🙂

Bald schon erreichen wir das Ende der Altstadt, bevor wir jedoch wieder bei der Inn – bzw. am Dreiflüsseeck landen, biegen wir links ab und nehmen die Brücke über die Donau.

Dann geht’s weiter hinauf zur Festung – dort ist dann übrigens auch Latelunch/Abendessen angesagt.

Stadtspaziergang durch Passau
Stadtspaziergang durch Passau

Veste Oberhaus

Hoch hinaus wollen wir nun. Gleich gegenüber der Brücke, führt eine eher unscheinbarere Steintreppe hinauf zur Veste Oberhaus.

Immer wieder drehen wir uns kurz um und genießen die tolle Aussicht über die Altstadt und die Donau. Nach ungefähr 15 Minuten kommen wir oben an. Mit dem Lift noch einen Stock hoch und schon sind wir beim Restaurant angekommen.

Aber bevor wir essen gehen, werfen wir noch einen kleinen Blick hinunter auf genau diesen Punkt wo die drei Flüsse – Donau, Inn & Ilz aufeinander treffen.

Stadtspaziergang durch Passau
Stadtspaziergang durch Passau
Stadtspaziergang durch Passau
Stadtspaziergang durch Passau
Stadtspaziergang durch Passau

Wundervolle Ausblicke – nicht wahr? ❤


Latelunch/Abendessen im Das Oberhaus

Ufff… keine Reservierung aber trotzdem gerade noch einen freien Platz bekommen – den letzten wohlgemerkt. Gott sei Dank, denn unsere Mägen knurren schon was das Zeug hält.

Steak, Curry Wurst und wir sind einfach nur glücklich und genießen durch das tolle Panoramafenster wie es über der Dreiflüssestadt allmählich dunkler und dunkler wird…

So lässt sich’s leben!

Stadtspaziergang durch Passau

Hier findest du den Tripadvisor Link zum Restaurant: Das Oberhaus bei Tripadvisor.


Höllgasse – Künstlergasse in Passau

Jetzt aber nichts wie runter vom Hügel und zurück zum Auto – fast hätten wir nämlich Zeit & Ort vergessen und dass wir noch vor 18 Uhr bei unserer Unterkunft einchecken sollten…

Das wird sich wohl sowieso nur noch sehr schwer ausgehen.

Nach der Brücke biegen wir gleich direkt an der blauen Donau rechts ab und biegen dann am Rathausplatz in die Höllgasse ein. Hier sind die Pflastersteine so wunderschön bunt bemalt – ohhh hier wären wir gerne schon etwas früher durchgeschlendert als wir noch Zeit hatten und es noch hell war, aber man kann eben nicht immer alles haben. 😉

Stadtspaziergang durch Passau
Stadtspaziergang durch Passau


Ein schöner Tag in Passau geht zu Ende

Am Ende der Höllgasse geht’s über die Schlosserstiege wieder zurück hinauf und dann über den Steinweg, den Rindermarkt und den Heuwinkel zurück zur altbekannten Ludwigstraße.

Nun aber flott ins Auto und ab in den Bayrischen Wald! 😉


Chili & die Dreiflüssestadt

Die Kleine hat sich wirklich gut gemacht und ist richtig brav gewesen auf ihrem ersten Mini-Städtetrip.

Das Einzige, dass Chili total aus der Fassung gebracht hat war die denkende Skulptur in der Fußgängerzone der Ludwigstraße, der wir zu Beginn und auch am Ende unseres Spazierganges begegnet sind. Ihr Blick – starr…. und dann hat sie auch schon begonnen den „komischen Mann“ laut anzuknurren & anzubellen.

Mehr über Chili’s Angst vor Statuen und wie Helena da entgegen wirkt erzählen wir euch aber in einem anderen Beitrag. 😉

Stadtspaziergang durch Passau
Stadtspaziergang durch Passau

Ein anderes Thema sind die vielen Tauben die wir am Innkai entdeckt haben. Chili war ja immer schon neugierig was Vögel angeht und versucht immer wieder ihnen hinterher zu laufen – wir arbeiten dran. 😉

Aber diese Tauben – und so viele davon – die waren das absolute Highlight für sie und es gab (fast) kein Halten mehr…

Stadtspaziergang durch Passau
Stadtspaziergang durch Passau

Tipps & Umgebung

#1 – Den Abstecher hinauf zur Veste Oberhaus darfst du auf keinen Fall verpassen, der Ausblick allein schon am Weg hinauf lohnt sich wirklich.
#2 – Die Höllgasse solltest du unbedingt noch bei Tageslicht und bei geöffneten Läden entlang flanieren!
#3 – Willst du Abends im Restaurant Das Oberhaus essen, solltest du besser einen Tisch reservieren.

Lesetipps – Reiseführer für diese Region

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Und? Warst du auch schon mal in Passau? Was war dein erster Städtetrip mit Hund/Welpen? Ich bin schon neugierig, verrate es mir doch in den Kommentaren! Oder schreib mir auch gerne ein Mail. 😉 Kontakt

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10 Tage West-Österreich – Ein gemütlicher Familien-Roadtrip – inklusive Route

Achtung – so schön kann ein Familien-Roadtrip durch West-Österreich sein!

Als Steirerin bin ich natürlich hauptsächlich in und um mein Bundesland unterwegs. Aber Österreich hat noch so viele andere schöne Fleckchen zu bieten – zum Beispiel Vorarlberg. Ich war noch nie in Vorarlberg – bis zu diesem Roadtrip!

Das Heimatland wieder ein kleines Stückchen besser kennen zu lernen, das war die Motivation hinter dieser Reise, und wisst ihr was? Es war einfach nur toll!


Rüfikopf - Lech
Rüfikopf Bergstation – Lech


Route

Ganz kurz: Von Graz nach Vorarlberg und über Tirol nach Salzburg und zum Schluss noch über die Großglockner Hochalpenstraße nach Kärnten bevor es wieder zurück nach Graz geht. Das war unser Roadtrip durch den Westen Österreichs – die Kurzfassung zumindest 😉

Natürlich hab ich auch eine Karte für dich erstellt, wo du unsere ganz genaue Reinseroute, sowie alle Zwischenstopps sehen kannst:

Mit einem Klick auf den Screenshot wirst du direkt zur von mir erstellten Karte weitergeleitet. Dort kannst du alle Tagesetappen genau einsehen.

West Österreich Roadtrip

ACHTUNG! Tag 4 und Tag 5 sind in der Kartenansicht ein bisschen nach unten gerutscht. Tag 1 ist übrigens „Anreise“ und auf dieser Karte nicht enthalten. 😉


Nächtigungen

  • Laterns, Vorarlberg – 3 Nächte
  • Innsbruck (Weer), Tirol – 3 Nächte
  • Zell am See, Salzburg – 3 Nächte

Tag 1 | Los geht’s!

Anreise

Damit der Urlaub ganz gemütlich beginnen kann, steht am ersten Tag bloß die Anreise nach Vorarlberg – ganz ohne Stress – am Programm. Natürlich mit der ein oder anderen „Klopause“ – die braucht mal wohl mit drei Mädels im Auto. 😉

Gebucht haben wir im Voraus diesmal gar nichts, wir werden dort einfach nach einem Schild „Zimmer frei“ die Augen offen halten. Am liebsten wäre uns eine Unterkunft in der Natur, wo wir uns noch mit einem kleinen Spaziergang nach der 6 1/2 Stunden-Fahrt die Beine vertreten können. Perfekt, in Laterns finden wir gleich unsere Bleibe für die nächsten 3 Nächte.

Laterns in Vorarlberg

Aussicht Ferienwohnung
Aussicht Ferienwohnung Laterns

Laterns in Vorarlberg


Tag 2 | Vaduz & Lindau

Laterns – Vaduz – Lindau – Laterns

 

Wo starten wir den ersten „richtigen“ Tag unseres Österreich Roadtrip? Klar, in Liechtenstein und in Deutschland, wo denn sonst? Hahaha. Schließlich wollen wir auch die im Westen Österreichs angrenzenden Gebiete etwas kennen lernen. 😉


Vaduz

Unser erster Ausflug geht nun also in das nahe liegende Fürstentum Liechtenstein, wenn wir schon mal in der Nähe sind, dann müssen wir einfach einen Abstecher dort hin machen! Wir beginnen unsere Erkundungstour beim Schloss Vaduz. Es ist das Wahrzeichen der Stadt und Sitz des Fürstenhauses und ist nicht öffentlich zugänglich. Man kann entweder mit dem Auto hinauf fahren oder von der Stadt aus einen Spaziergang hinauf machen – die Aussicht lohnt sich!

Schloss VaduzSchloss Vaduz

Schloss Vaduz Ausblick
Aussicht vom Schloss Vaduz

Jetzt geht’s weiter mit einem Spaziergang durch das Zentrum, das sogenannte Städtle. Und zwar marschieren wir die Fußgängerzone vom Rathaus hinunter, halten immer wieder Mal an, knipsen das ein oder andere Foto und besuchen dann zu guter Letzt noch die eindrucksvolle Kathedrale St. Florin. Wer sich übrigens für Museen und Sammlungen interessiert, der ist hier in Liechtenstein an der richtigen Adresse, gleich mehrere befinden sich in diesem Zentrum gleich nebeneinander.

Kirche in Vaduz
Kathedrale

Spaziergang durch Vaduz


Lindau

Am Vormittag war das Wetter ja noch ganz ok, hoffentlich hält es bis zum Abend an und bleibt soweit trocken. Unter bedecktem Himmel machen wir uns nun auf nach Deutschland, genauer gesagt auf die Insel Lindau am Bodensee, dort wo sich die Altstadt und der Hafen befinden. Was für eine tolle bayrische Stadt!

Hier gefällt es uns richtig gut, deshalb hab ich unserem Spaziergang durch Lindau einen eigenen Blogpost gewidmet: Ein kleiner Spaziergang durch Lindau am Bodensee – Altstadt & Hafen

 

Wir hatten Glück, dicke Wolken haben uns zwar den ganzen Tag begleitet, aber zu regnen beginnt es erst als wir schon wieder im Auto zurück nach Laterns sitzen. Glück gehabt!

Hafen Insel Lindau


Tag 3 | Mainau & Bregenz

Laterns – Insel Mainau – Bregenz Altstadt – Laterns

Insel Mainau

Heute regnet es noch immer, zwar nicht viel, aber es regnet. Schade, denn wir wollen doch noch so gerne die Blumeninsel Mainau besuchen. Naja, egal, schlechtes Wetter gibt’s nicht, wir fahren trotzdem hin. Nur ca. 1 1/2 Stunden von Laterns entfernt, befindet sich in Deutschland die wunderschöne kleine Insel mit ihren tausenden Blumen. Trotz mäßigen Wetter und Regen loht sich der Ausflug dorthin wirklich, denn die vielen verschiedenen bunten Blumen mit schimmernden Wassertropfen auf den Blütenblättern sind ein absolutes Gedicht – und so stark regnet es auch wieder nicht.

Alles zum Besuch auf Mainau kannst du in meinem Blogpost darüber lesen: Insel Mainau im Regen – Ein Tagesausflug an den Bodensee

 

PS: Dort findest du übrigens noch viiiiiiel mehr schöne Fotos zum Thema „Blüten im Regen“. 😉

Blume im Regen auf der Insel Mainau


Bregenz

Mittlerweile ist das Wetter auch schon wieder ein bisschen besser geworden, hin und wieder ein paar kleine Tröpfchen, aber nichts Aufregendes. Deshalb fahren wir kurzerhand auch noch in die Landeshauptstadt – Bregenz. Liegt doch quasi am Weg und wenn man schon mal in Vorarlberg ist, darf der Besuch in der Hauptstadt doch nicht fehlen. Beim bummeln durch die Altstadt versorgen wir uns noch mit einem leckeren Eis und lassen den Tag ganz ruhig ausklingen. Denn schon morgen geht es weiter ins nächste Bundesland – nach Tirol!

Bregenz VorarlbergBregenz Vorarlberg


Tag 4|Über den Adelberg

Laterns – Arlbergpass – Lech, Rüfikopf – Innsbruck

Arlbergstraße nach Lech

Ganz früh geht es heute, diesmal endlich bei Schönwetter, entlang gut ausgebauter und spektakulärer Bergstraßen nach Tirol. Zuerst über die Arlberg Schnellstraße nach Langen am Arlberg, wo wir uns dann über die alte Arlbergstraße bei Stuben über zahlreiche Kehren den Berg hinauf schrauben. Jetzt geht’s weiter durch die legendäre Flexengalerie und über die Lechtal Straße über Zürs nach Lech.

Was für eine Aussicht, was für eine Straße!

Arlbergstraße ÖsterreichArlbergstraße ÖsterreichFlexengalerie Arlberg / LechArlbergstraße & Lechtal Straße Österreich


Lech – Rüfikopf

In Lech machen wir eine Pause und beschließen ganz spontan hier einen kleinen Ausflug mit der Seilbahn auf den Rüfikopf zu machen. Die Rüfikopf Bergstation befindet sich auf 2350 Metern und bietet ein wundervolles Panorama. Eins kann ich dir sagen, dort oben geht es gar nicht anders – sie packt dich einfach – die Lust zu wandern! Ich wollte einfach nur losgehen, weit, weit über die Berge… aber wir mussten uns mit einem kleinen Spaziergang, ein paar Fotos und einem leckeren Snack im Gasthaus zufrieden geben. Naja, auch nicht so schlecht – die Aussicht ist nämlich wirklich grandios hier oben. 🙂

Rüfikopf Seilbahn LechRüfikopf Seilbahn LechRüfikopf Bergstation LechRüfikopf Bergstation LechRüfikopf Bergstation LechRüfikopf Bergstation LechRüfikopf Bergstation LechRüfikopf Bergstation Lech


Innsbruck

Wir haben Bekannte in der Gemeinde Weer (nur etwa 20 Minuten von Innsbruck entfernt) bei welchen wir die nächsten 3 Nächte verbringen werden. Also nichts wie hin. Nach einem gemeinsamen Abendessen freuen wir uns schon auf den nächsten Tag – eine kleine Wanderung ist nämlich geplant. 🙂

Wir kennen die Stadt Innsbruck bereits und verzichten deshalb auf diesem Roadtrip auf einen Besuch dort. Du jedoch, solltest diese wunderschöne kleine Stadt definitiv nicht auslassen!!

Tipp: Ich empfehle dir direkt in Innsbruck zu übernachten und falls du noch motiviert bist, ein bisschen die Altstadt inklusive goldenem Dachl & Co zu erkunden bevor du schlafen gehst. 🙂

Tag 5 | Achensee & Innsbruck

Innsbruck – Achensee – Innsbruck

Achensee Wanderung & Schifffahrt

Heute haben wir auch Glück mit dem Wetter, deshalb beschließen wir an den Achensee zu fahren. Dort wollen wir den ganzen Tag verbringen, eine Wanderung entlang des Ufers und natürlich auch eine Schifffahrt machen.

Am AAm Achensee in Tirolchensee in Tirol

Von Pertisau aus wandern wir entlang der Westseite des Sees bis zur Gaisalm. Dort machen wir eine Pause und genießen nach einigen verregneten Tagen endlich mal das sonnige Wetter.  Hier gefällt es uns, also bleiben wir auch noch ein Weilchen sitzen und essen eine Kleinigkeit. Während die „Kinder“ sich am Spielplatz und am Wasser austoben, können die Erwachsenen ein bisschen relaxen. 😉

Nun kann man sich entscheiden ob man weiter dem Weg bis nach Achenkirch folgt und dann mit dem Schiff zurück zum Ausgangspunkt fährt, oder ob man doch lieber gleich von der Gaisalm aus mit dem Schiff zurück nach Pertisau fahren möchte.

Achensee in TirolAchensee in Tirol

Achensee in Tirol
Achensee in Tirol – Der Weg entlang der Westseite

Der Weg entlang des Ufers ist übrigens nichts für Leute mit sehr schwachen Nerven. Er ist zwar meiner Meinung nach richtig cool und sicherlich nicht gefährlich wenn man trittsicher ist aber für meine Mama war es wohl trotzdem ein bisschen zu viel des Guten. 😉 Wir entscheiden uns daher für den gemütlicheren Weg und nehmen gleich ein Schiff zurück zum Ausgangspunkt wo wir dann anschließend in Seespitz noch die alte Dampflok der Achenseebahn beim Vorbeifahren bewundern. Diese Lok zählt übrigens zu den ältersten noch fahrplanmäßig fahrenden der Welt.

Achensee in Tirol


Übersicht Tourdaten

Pertisau – Gaisalm – Achenkirch (gesamter Weg)

Schwierigkeitsgrad: mittel
Gehzeit: ca. 2,5 Stunden (ohne Pause)
Länge: 8,7 km
Höhenmeter↑: 765 m
Ausgangspunkt: Pertisau oder Achenkirch (Rückfahrt mit dem Schiff)
Einkehrmöglichkeiten: Gaisalm

 

Tipp:

Die Gaisalm befindet sich zwar ein kleines Stücken näher an Achenkirch aber grob gesagt uuuungefähr auf halber Strecke.

Eine interaktive Karte mit Aktivitäten, Parkplätzen & Co rund um den Achensee findest du hier: IVV-Wanderwege

Achensee in Tirol
Achensee in Tirol


Innsbruck

Falls du in Innsbruck nächtigst (oder noch Zeit für einen Abstecher dort hin hast) und noch Lust hast etwas richtig Cooles zu unternehmen, empfehle ich dir mit den Nordkettenbahnen direkt von der Stadt hinauf auf in die Berge zu fahren. Oder… wie wäre es vielleicht mit einem Besuch bei der berühmten Bergiselschanze?


Tag 6 | Stubaier Gletscher & Wasserfall

Innsbruck – Stubaier Gletscher – Mischbach Wasserfall – Europabrücke – Innsbruck

Stubaier Gletscher – Schaufeljochbahn

Tag 6 ist angebrochen und heute führt uns unsere Reise auf den Stubaier Gletscher. Die Anfahrt zur Talstation dauert von Weer aus ungefähr eine Stunde, von Innsbruck braucht man ca. 50 Minuten. Das Wetter ist heute wieder mal wunderschön! 🙂

Mit der Schaufeljochbahn geht es also nun hinauf bis auf 3165 Meter. Je weiter wir mit der Gondel nach oben kommen, desto mehr offenbart sich uns eine immer winterlicher werdende Landschaft.

Stubaier Gletscher mit der GondelStubaier Gletscher mit der GondelStubaier Gletscher mit der Gondel

Ein bisschen im Schnee spielen – und das Mitten im August – ist schon etwas ganz Besonderes. Nachdem wir uns ausgetobt haben und einen kleinen Rundgang – on Top of Tyrol – gemacht haben, beschließen wir bis zur Mittelstation (Eisgrat – 2900 m) hinunter zu wandern und erst dort wieder in die Gondel ins Tal zu steigen.

WOW – es ist einfach so wunderschön hier! ❤

Stubaier Gletscher


Mischbach Wasserfall

Auf dem Rückweg durch das Stubaital nach Innsbruck kommt man an einigen Wasserfällen vorbei. An Großen, Kleinen, Bekannteren und Unbekannteren. Wir beschließen dem Mischbach Wasserfall noch einen Besuch abzustatten. Er ist zwar etwas unbekannter als der nahe gelegene Grawa Wasserfall, aber trotzdem wunderschön.

Von der Straße aus geht man ungefähr 40 Minuten und 200 Höhenmeter bis zum Mischbach Wasserfall. Hier eine Tour auf Bergfex  zum Nachwandern.

Mischbach WasserfallMischbach Wasserfall


Europabrücke

Ein weiteres Highlight, das direkt am Rückweg liegt – die Europabrücke. Kurz bleiben wir stehen, steigen aus und werfen einen Blick von der höchsten Brücke Österreichs.

Hier kann man übrigens auch Bungee-Jumping machen – wer’s mag. 😉

Europabrücke


Tag 7 | Rafting & Zell am See

Innsbruck (Weer) – Rafting Tiroler Großache -Walchsee – Zell am See

Rafting

Ganz früh starten wir bereits los um gemeinsam mit unseren tiroler Bekannten eine gemütliche Familien-Erlebnis-Raftingtour auf der Tiroler Großache zu machen. Vom Kaiserwinkl durch die wunderschöne Entenlochklamm bis nach Bayern…

Es war damals übrigens mein aller erstes Raftingabenteuer, umso aufgeregter war ich natürlich als wir durch das Wasser paddelten. Aber gleich stand fest – das wird nicht die letzte Tour gewesen sein und nächstes Mal wird’s gleich mal ein bisschen wilder. 🙂

Rafting Tiroler Großache


Walchsee

Nach dieser einfach aber trotzdem abenteuerlichen Rafting-Tour auf der Ache, geht’s zum Relaxen noch ein bisschen an den Walchsee. Wir legen uns direkt neben dem See in die Wiese, packen unsere Jause aus und machen ein kleines Picknick. Hier nehmen wir anschließend auch Abschied von unseren Bekannten, denn nun steht das nächste Bundesland am Programm – Salzburg.


Zell am See

Gegen Abend kommen wir in Zell am See an und suchen uns erstmal eine passende Unterkunft. Glück gehabt, ein klein wenig außerhalb des Zentrums finden wir eine tolle Ferienwohnung zu einem super Preis. Hier werden wir die nächsten 3 Nächte verbringen bevor es wieder in Richtung Heimat geht.

Um den Tag gebührend ausklingen zu lassen fahren wir noch nach Zell am See hinein um einen Spaziergang und eine kleine Shopping tour zu machen bevor die Geschäfte schließen

Ein Abendspaziergang durch Zell am See ist wirklich schön, es findet dort auch an gewissen Tagen der kostenlose Zeller Seezauber statt, eine Licht- und Wassershow am Zeller See. Man kann dieses kleine Spektakel von Mitte Mai bis Mitte Oktober jeweils dienstags, donnerstags und sonntags erleben. (Stand 2017) Wenn du schon dort bist, solltest du also einfach mal vorbeischauen. 😉

Zeller Seezauber


Tag 8 | Krimmler Wasserfälle & Zell am See

Zell am See – Krimmler Wasserfälle – Zell am See

Krimmler Wasserfälle

Gleich in der Früh fahren wir in den Nationalpark Hohe Tauern – genauer gesagt, zu den berühmten Krimmler Wasserfällen. Fast 400 Meter tief stürzt die Krimmler Ache hier in 4 Wasserfällen hinab. Ein spektakuläres Naturdenkmal der Sonderklasse.

Wir wandern den ungefähr 4 km langen Weg entlang der Wasserfälle hinauf – wie gut, dass wir unsere Regenjacken dabei haben, denn an manchen Stellen wird man durch den feinen Wasser-Nebel wirklich schnell nass…

Tipp: Nimm dir eine Wasserdichte Jacke mit. 😉

Krimmler WasserfälleKrimmler Wasserfälle


Zell am See aktiv

Tipp1: Einen Nachmittagsausflug mit der Seilbahn auf die Schmittenhöhe kann ich aus eigener Erfahrung nur wärmstens empfehlen. Haben wir bei genau diesem Roadtrip zwar nicht gemacht, sondern ein andermal, aber falls du Lust und noch ein Zeitfenster übrig hast?! Es ist wunderschön dort oben! 😉

Auf der Schmittenhöhe
Schmittenhöhe

Tipp2: Eine zweite Möglichkeit wäre zum Beispiel eine Fahrradtour um den Zeller See. Man kann sich hier sehr leicht Bikes ausleihen. Alternativ kann man den See auch zu Fuß umrunden – das hab ich übrigens gemeinsam mit Mama und Helena während eines anderen Familienurlaubs mal gemacht.

Zeller See
Zeller See


Tag 9 | Goldwaschen & Schwammerl suchen

Zell am See – Rauris – Zell am See

Goldwaschen

Heute ist es wieder da, das regnerische und kalte Wetter. Nach einigen Sonnentagen ist nun wieder „Regenjacke“ angesagt. Das hält uns aber nicht davon ab nach Rauris zu fahren um dort Gold zu waschen.

Rauris befindet sich im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern und bietet sehr viele Wandermöglichkeiten. Wir wollen aber nicht wandern sondern Gold waschen, denn diese Gegend hier im SalzburgerLand war im 15. und 16. Jahrhundert eine Hochburg des Goldbergbaus. Auch wenn man natürlich nicht damit rechen kann, dass man dadurch jetzt blitzschnell reich wird, freut man sich trotzdem über jeden noch so kleinen Goldflitter den man findet. Insgesamt gibt es 3 verschiedene Goldwaschplätze im Rauristal.

Rauris, Nationalpark Hohe TauernGoldwaschen in Rauris


Hochalm Schwammerl suchen

Das Schwammerlsuchen – eine Passion meiner Familie würde ich sagen.

Jedes unsere Familienmitglieder kann keinen einzigen Spaziergang, keine einzige Wanderung in der Schwammerlzeit unternehmen ohne dass es damit endet im Wald nach den verschiedensten Pilzen zu suchen. Somit gehen wir so gut wie keine geplante Tour zu Ende, sondern kehren schon nach einiger Zeit mit den Zutaten für ein leckeres Mittagessen wieder zurück zum Auto. So auch hier im Rauristal auf der Hochalm.

Mich jedoch ausgenommen!! Ich mag Schwammerl essen, aber will sie nicht suchen. Woran das liegt? Ich finde nie welche! Während alle anderen um mich herum mir die Pilze vor den Augen „wegsammeln“ suche und stehe ich anscheinend immer zur falschen Zeit am falschen Fleckchen des Waldes. 😦

Am Weg zurück nach Zell am See werden noch ein paar Lebensmittel besorgt… Denn in der Ferienwohnung angekommen wird gleich ein super g’schmackiges Abendmahl aus den Pilzen zubereitet und dann natürlich ratzfatz aufgegessen. 😉

Goldwaschen in Rauris

Hochalm Rauris, Schammerl
Hochalm Rauris, Schammerlausbeute


Tag 10 | Großglockner Hochalpenstraße

Zell am See – Großglockner Hochalpenstraße – Wanderung oder eventuell Heimreise

Großglockner Hochalpenstraße

Sollte mich jemand fragen:

Ich mache demnächst Urlaub in Österreich, was darf ich auf keinen Fall verpassen?

Dann würde ich ganz bestimmt die Großglockner Hochalpenstraße empfehlen.

Schon ganz früh brechen wir am 10. Tag die Heimreise an, auch wenn das Wetter nicht besonders schön ist, wollen wir nichts desto trotz über die Hochalpenstraße fahren. Gesagt getan. Und hoppala – auf einmal MINUS 1 Grad und Schneefall – mit einem derartigen Wintereinbruch hätten wir Mitte August eher weniger gerechnet, finden es aber trotzdem ziemlich cool. 😉

Großglockner HochalpenstraßeGroßglockner HochalpenstraßeGroßglockner Hochalpenstraße

Natürlich wollen wir auch ein paar Mal aussteigen, die kalten Schneeflocken auf der Haut spüren und ein paar Fotos knipsen. Aber der nächste größere Stop ist natürlich die Pasterze. Also biegen wir in Richtung Glocknerhaus und Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ein und folgen der Straße bis zum Panorama Restaurant. Hier parken wir unser Auto und spazieren etwas vor und wieder zurück um einen Überblick über den Gletscher zu bekommen. Es gibt hier so viele Wanderwege, Restaurants, Aussichtspunkte und Highlights wie zum Beispiel die Gletscherbahn… ach, ich muss unbedingt bei schönerem Wetter hier her zurückkehren und so viel wie möglich ausprobieren. 🙂

Kaiser-Franz-Josefs-HöheKaiser-Franz-Josefs-HöheKaiser-Franz-Josefs-Höhe


Wanderung oder Heimreise

Da wir von Heiligenblut bloß 3,5 Stunden nach Graz fahren und das Wetter ohnehin nicht wirklich gut ist, beschließen wir bereits am selben Tag noch nach Hause zu fahren.

Wohnst du aber weiter weg oder willst einfach noch gerne einen Tag dranhängen, empfehle ich dir unbedingt eine Wanderung an der Hochalpenstraße zu machen.

 

Zum Beispiel zur Pasterze!! Veronika vom Blog smile, snap, travel hat diese Wanderung super in einem Blogpost beschreiben.

Schlafmöglichkeiten sind zum Beispiel in Heiligenblut gegeben, und auch Lienz – die nächste größere Stadt – ist nur etwa eine halbe Autostunde von Heiligenblut entfernt. Lienz befindet sich in Osttirol.

Heiligenblut am Großglockner
Heiligenblut am Großglockner


Zusatz: Tag 11

Heimreise

Entscheidest du dich für eine weitere Nacht in Kärnten oder vielleicht sogar in Osttirol, steht nun am 11. Tag die Heimreise an. (Oder vielleicht doch noch nicht?)

Gute Fahrt!

PS: Natürlich gibt es sooooo viel mehr zu sehen und so viel mehr zu erleben in dieser Gegend – keine Zeit der Welt würde dafür jedoch ausreichen. 😉

Stubaier Gletscher
Stubaier Gletscher



Hast du Lust auf West-Österreich bekommen? Welche dieser Stationen würdest du auf deinem Roadtrip auch mit einplanen? Verrate es mir doch in den Kommentaren, ich freu mich schon total drauf von deinen Erfahrungen zu lesen!

PS: Noch mehr Abenteuer gefällig? Na dann folge uns auch auf Facebook, Instagram, Pinterest & Co – so bist du immer live dabei und kannst noch mehr richtig coole Reiseideen und Freizeittipps sammeln!

Kurztrip nach Bratislava & Schifffahrt nach Wien

Der Frühling ist endlich da und bringt jede Menge Sonnenschein mit sich – und somit beginnt die wahrscheinlich beliebteste Zeit für kleine Städtetrips. Da denkt man doch sofort an London, Paris, Barcelona oder Berlin… Aber wie wäre es denn mit einem knackigen Kurztrip nach Bratislava?

Noch nicht so überzeugt? Macht nichts, ich verrate dir gerne warum ich einen Kurztip in die Mini-Metropole an der Donau nur zu gut empfehlen kann und was du an einem gemütlichen Tage in der slowakischen Hauptstadt so alles erleben kannst. Außerdem empfehle ich dir auch eine Weiterreise nach Wien mit dem Schiff. Also aufgepasst! 🙂


Altstadt Bratislava


Auf nach Bratislava

Anreise

Eine gute Art und wahrscheinlich auch die billigste, ist es, mit dem Flixbus anzureisen. Von Wien kostet die Fahrt nach Bratislava nur 5€ und dauert nicht viel länger als eine Stunde. Von Graz aus kostet die Fahrt wenn du sie früh genug buchst um die 15€ und dauert ca. 3,5 Stunden – direkt. Alternativ gibt es auch eine Zugverbindung, oder man kann sogar nach Bratislava fliegen.

Ich empfehle dir schon ganz früh los zu fahren, damit du den Tag in Bratislava optimal nutzen kannst. Zur Zeit gibt es sowieso nur eine direkte Flixbusverbindung von Graz nach Bratislava – um 06:25 Uhr – perfekt, dann bist du schon um 10 Uhr dort und kannst mit deiner Erkundungstour beginnen. Dieser Bus fährt übrigens von Graz Hbf nach Bratislava (ZOB). (Stand Februar 2018)


Unterkunft in Bratislava

Endlich angekommen, fahren wir erstmal ins Hotel um unsere Sachen dort abzulegen und uns ein bisschen für den Altstadtbummel frisch zu machen.

Wir schlafen für diese eine Nacht im Austria Trend Hotel Bratislava*. Es zählt weder zu den ganz teuren, noch zu den billigen Hotels hier und ist ein gute und saubere Unterkunft in top Lage für eine Stadtbesichtigung. Kann ich also nur weiterempfehlen.

Austria Trend Hotel BratislavaAustria Trend Hotel Bratislava


Altstadtbummel & Sightseeing

Für den Stadtrundgang hast du natürlich verschiedene Möglichkeiten. Entweder du entdeckst die Ecken der Altstadt ganz gemütlich auf eigene Faust. Das mag ich persönlich besonders gerne, weil ich mich dann einfach treiben lassen kann, die Geschäfte erkunden und mir so viel Zeit lassen kann wie ich möchte.

Oder…viele bevorzugen auch eine Führung, wo sie bessere Einblicke in die Geschichte und die Kultur der Stadt bekommen können. Diese Führungen kosten um die 50€ pro Person.

Es gibt aber auch, wie in jeder Stadt, die Free Walking Touren – wo man einfach kostenlos mitgehen kann – im Gegenzug für ein angemessenes Trinkgeld. Diese sind jedoch meistens auf Englisch. Erkundige dich am besten immer vorher, ob eine geführte Tour alle Flecken abdeckt, die du gerne sehen möchtest.

Hier mein Vorschlag für einen Spaziergang durch die Altstadt:


Michaelertor

Wusstest du, dass eines der schmalsten Häuser Europas in Bratislava zu finden ist? (Fotos unten rechts) Dieses findest du gleich neben dem Michaelertor beim nördlichen Eingang in die Altstadt. Hier starten wir auch unseren Spaziergang.

Im Turm befindet sich übrigens ein Waffenmuseum, der Eintritt kostet ein paar Euro (ca. 5€) und bietet nicht nur Geschichte sondern auch ein tollen Ausblick über die Altstadt.


Martinsdom

Weiter geht’s nun ganz gemütlich durch die Gassen der Altstadt, bis zum Martinsdom. Dies ist übrigens die größte Kirche der Stadt und liegt direkt am Fuße des Burghügels. Perfekt also um gleich danach einen Abstecher zur Burg hinauf zu machen.

Kurztrip nach Bratislava


Burg Bratislava

Nun also rauf zur Burg Bratislava – es dauert ungefähr 10 Minuten und wir sind auch schon oben. Neben der Burg gibt es einen großen Innenhof, mit einem Restaurant, hier setzten wir uns erstmal in die Sonne und genießen ein kühles Getränk. Jeder braucht mal eine kleine Pause. Erst dann spazieren wir die letzten Schritte direkt vor die Burg – das imposante Wahrzeichen der Stadt. Von hier aus hat man einen wirklich tollen Ausblick über die Stadt, die Donau und die Brücken von Bratislava.

Wir beschließen, die Burg von innen und das sich darin befindliche Historische Museum und die Schatzkammer diesmal nicht zu besichtigen. Sind ja sowieso keine großen Museumsgänger. Aber ich finde alleine schon wegen der Aussicht lohnt sich der Abstecher hier hinauf. 😉

Burg BratislavaBurg BratislavaBurg Bratislava Aussicht


UFO – Aussichtsplattform

Auf dem Bild oberhalb kannst du das „Ufo“ bereits sehen, gleich auf der anderen Seite der Brücke „Most SNP“ befindet sich dieser stylische Aussichtsturm. Wer also gerne Städte, Landschaften & Co von oben betrachten, der kann nun einen kleinen Spaziergang (ca. 15 Minuten) dort hin unternehmen. Die Fahrt auf den Turm kostet ungefähr 8€ und es gibt oben übrigens auch ein Restaurant, das hab ich jedoch selbst nicht getestet.

Tipp: Du kannst deinen Besuch hier auch am Abend zum Sonnenuntergang einplanen, angeblich soll zu dieser Zeit die Stimmung hier oben am schönsten sein.


Slowakisches Nationaltheater

Wieder zurück auf der Altstadt-Seite der Donau, geht der Rundgang weiter. Gleich mal rechts in Richtung Nationaltheater. Die „Promenade“ hier ist wirklich schön und lädt zum Verweilen ein.

Vor dem Theater angekommen, biegen wir wieder in eine der Gassen links in die Altstadt ein. Und kommen dann auch schon ganz bald am Hauptplatz vorbei.

Kurztrip nach Bratislava


Hauptplatz & Altes Rathaus

Der Hauptplatz strahlt eine total gemütliche Atmosphäre aus, auf irgendeine Art und Weise so wie die Stadt Graz, finde ich.

Es gibt jede Menge zu entdecken und einige versteckte Innenhöfe warten nur darauf erkundet zu werden.

Kurztrip nach Bratislava


Durch die Gassen schlendern

Zu guter Letzt, schlendern wir noch gemütlich durch die kleinen Gässchen der Altstadt. Groß ist diese ja nicht und schon nach kurzer Zeit kommt man wieder am selben Punkt vorbei. Ich liebe es soooo sehr mich einfach treiben zu lassen und shoppe gleich mal durch die verschiedensten Souvenirshops.

Überall in der Stadt kann man übrigens die lustigen „Man at Work“ Skupturen entdecken, also Augen offen halten. 😉


Zusätzlicher Ausflugstipp

Wer den Stadtbummel ganz kurz hält, oder noch einen (halben) Tag in Bratislava verbringt, dem empfehle ich unbedingt einen Ausflug zur Burg Devín zu unternehmen.

Wie du deine Stadtbesichtigung am besten mit diesem Ausflug kombinieren kannst, sprich wie du dort genau hin kommst, sowie weitere wichtige Details, Kombi-Tipps und Fotos findest du in meinem Beitrag über die Burg DevínAusflugstipp Burg Devín – Burgruine zwischen Wien und Bratislava

Burg Devín Slowakei


Heimreise – Oder auf nach Wien

Direkte Heimreise

Entweder du machst dich auf und davon und nimmst wieder den Flixbus, das Auto, das Flugzeug oder den Zug nach Hause. Oder du planst eventuell noch einen Tag oder ein paar Nächte in Wien dazu ein. Du kannst nämlich von Bratislava aus ganz bequem eine kleine Schifffahrt über die Donau nach Wien machen.


Schifffahrt nach Wien

Die Fahrt über die Donau von Bratislava nach Wien ist schon ein tolles Erlebnis, es ist mal was ganz anderes, mit dem Boot zu „reisen“. Es gibt verschiedene Anbieter, am bekanntesten ist hier wohl der Twin City Liner, der mehrmals täglich zwischen den beiden Städten hin und her fährt. Die Fahrt kostet ungefähr zwischen 20€ und 35€, je nach Tag und Uhrzeit.


Kleiner Stadtbummel Wien

In Wien kommst du mit dem Schiff direkt am Schwedenplatz an, hier befindet sich gleich in einer Seitengasse das Hard Rock Café, hier hab ich mir natürlich (wie immer) auch ein Leiberl (T-Shirt) gekauft. Von hier aus kannst du außerdem in nur wenigen Minuten zum Stephansplatz spazieren und die Altstadt erkunden.

Stephansdom in Wien
Stephansdom in Wien


Warum eigentlich Bratislava?

Kurze Anreise

Vor allem von Wien ist die Anreise nach Bratislava ein Kinderspiel und dauert überhaupt nicht lange. Mit Bus, Bahn oder Schiff kommt man in nur kürzester Zeit und vor allem sehr kostengünstig in die slowakische Hauptstadt. Aber auch von Graz & Co ist die Anreise sehr unkompliziert. Wien und Bratislava sind übrigens (Vatikan mal ausgenommen) sogar die am engsten aneinander liegenden Hauptstädte von ganz Europa.


Kombination mit Wien

Wer nicht schon aus Wien anreist, der kann auch einen Abstecher oder eine Weiterreise nach Wien unternehmen und dort eine zweite Stadt an der Donau erkunden. Die Fahrt nach Wien kann ich von Bratislava aus mit dem Schiff empfehlen.


Kostengünstig

Nicht nur die Anreise, sondern auch die Unterkunft und das Essen in der Stadt fällt im Allgemeinen relativ kostengünstig aus. Vor allem verglichen mit Wien.


Klein aber Fein

Ich persönlich bin ja eher ein Fan kleiner Städte wie zum Beispiel Graz oder Salzburg. Da passt Bratislava natürlich auch perfekt in’s „Beuteschema“ und kann hervorragend zu Fuß erkundet werden! Die Altstadt ist übersichtlich und meiner Meinung nach wirklich entzückend.


Party & Co

Immer beliebter wird Bratislava, nicht nur wegen der günstigeren Preise, sondern auch wegen der großen Vielfalt an Bars und Lokalen, bei Poltergruppen. Aber auch zu Silvester zieht es mittlerweile schon viele Leute in die charmante Stadt an der Donau.



Warst du auch schon mal in Bratislava? Hast du deinen Besuch auch mit einem Abstecher nach Wien verbunden? Verrate mir doch deine Highlights in den Kommentaren, ich freu mich schon drauf! Oder schick mir auch gerne jederzeit ein E-Mail. 🙂 Kontakt

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Ausflugstipp Burg Devín – Burgruine zwischen Wien und Bratislava

Ganz egal ob von Wien oder von Bratislava – ein Ausflug zur Burg Devín (Burg Theben) zahlt sich definitiv aus! Nicht nur die Ruine an sich ist eindrucksvoll, sondern auch der Ort an dem sie sich befindet ist einfach toll. Ich liebe ja Ruinen und alte Burgen sehr, vor allem wenn man dort noch dazu einen so tollen Ausblick hat wie hier…


Burg Devín Ausblick Donau


Über die Burg Devín

Die Burg Devín befindet sich in der Slowakei, direkt vor der Grenze zu Österreich. Dort wo die Donau und die March aufeinander treffen, am Ende des Nationalparks Donau-Auen.

Die Lage der Ruine ist nicht nur strategisch, sondern auch landschaftlich spitze, ich liebe es hier herumzuschlendern, Fotos zu machen und einfach die Umgebung zu genießen. Du solltest unbedingt auch ein bisschen unter der Burg herum spazieren, zumindest vom Parkplatz bis zum Ufer der Donau, von dort hast du nämlich einen super Blick hinauf zur Festung.

Auch für die Museumsfreunde unter uns gibt es direkt in der Ruine eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Burg. Wenn du also alles über die Burgruine Devín und ihre Vergangenheit erfahren willst – nichts wie hin! 😉

Burg Devín bei BratislavaBurg Devín bei Bratislava AusblickBurgruine DevínBurgruine DevínBurgruine Devín


Anreise – Wie komme ich hin?

Mit dem Bus

Von Wien nach Bratislava kommt man am besten mit dem Flixbus, das kostet bloß 5€ und dauert nicht mal eine Stunde. Von Bratislava fährt dann zum Beispiel direkt bei der Haltestelle Most SNP der Bus 29 zur Burg Devín. Diese Haltestelle befindet sich gleich unter der Burg Bratislava bei der neuen Brücke. Vor Ort gibt es auch einen Fahrscheinautomaten (Zone 2 für Devín). Beachte: man kann im Bus kein Ticket kaufen. Die Fahrt mit dem Bus zur Burg Devín dauert ungefähr 20 Minuten. Es gibt die Busstation „Štrbská, Hrad Devín“, aber ich würde empfehlen eine Station weiter zu fahren „Devín, Svätopluk“ und von dort entlang der Donau zur Burg zu spazieren.  Die Busse fahren übrigens fast alle 20 Minuten. 🙂 (Stand 2017)


Mit dem Fahrrad

Die Burg Devín liegt direkt an der Donau und neben dem Nationalpark Donau Auen. In dieser Gegend gibt es eine Menge Radwege, demnach ist es überhaupt nicht schwer die Burg mit dem Rad zu erreichen.

Hier gibt’s eine der vielen Radtouren die du in Kombination mit einem Aufenthalt in Bratislava machen kannst. Diese Tour führt übrigens auch an Hainburg an der Donau vorbei – solltest du also noch nicht genug von Burgen haben – dort kannst du eine zweite Ruine besichtigen. 😉


Mit dem Boot

Von Bratislava, sowie auch von Hainburg an der Donau kannst du mit dem Boot direkt unter die Burgruine Devín fahren. Von Wien gibt es meiner Recherche nach keine direkte Verbindung mit dem Boot – da müsste man, denke ich, über Hainburg fahren. Das könnte man dann eventuell auch mit einem Besuch bei der Burg in Hainburg verbinden.

Beliebt sind jedoch vor allem die Bootsfahrten Bratislava – Devín – Bratislava. Es gibt, wie überall, unterschiedliche Anbieter und viele davon kannst du im Internet finden und buchen.

Weißt du vielleicht eine direkte Verbindung mit dem Schiff von Wien nach Devín? Dann lass doch gerne ein Kommentar hier! 🙂


Mit dem Auto

Aufgepasst – auf den Autobahnen in der Slowakei ist, wie bei uns in Österreich, Vignettenpflicht. Wer sich das Geld und die Mühen sparen möchte, der kann von Wien aus auch über Hainburg an der Donau über die Bundesstraße anreisen. Das dauert auch bloß 10 Minuten länger und ist somit sicherlich die bessere Wahl.

Von Bratislava aus fährt man unter der Burg von Bratislava auf der nördlichen Donauseite unter der Autobahn durch, am Botanischen Garten vorbei und biegt dann in einer Rechtskurve nach links auf die Straße Devínska cesta ab. Dieser dann bis nach Devín folgen. Achtung: Wenn du keine Vignette hast musst du acht geben, dass dich dein Routenplaner nicht über die Autobahn schickt.

Parken

Wer mit dem Auto anreist, der muss natürlich auch parken – logisch. Vor Ort gibt es einen relativ großen Parkplatz, der jedoch gebührenpflichtig ist – alternativ kann man auch beim Friedhof parken, naher der Bushaltestelle „Devín, Svätopluk“. Von dort aus kannst du dann auf einem schönen Weg entlang der Donau zur Burg spazieren. Das dauert übrigens keine 10 Minuten.

Burg Devín


Kombi-Ausflugstipps

Zu guter Letzt folgen noch ein paar Anregungen, welche Aktivitäten oder Ausflüge du mit deinem Besuch bei der Burg Devín kombinieren könntest.

Tipp1: Ein Besuch in Bratislava. Natürlich – wann ist ein Ausflug zur Burg passender als in Kombination mit einen Städtetrip in die slowakische Hauptstadt die quasi gleich daneben lieg? Hier geht’s zu meinem Blogpost über Bratislava.

Tipp2: Ein kleiner Spaziergang unter der Burg entlang der Donau in Richtung Westen führt dich an zwei kleinen Teichen vorbei. Du kannst diesen Spaziergang zu einer kleinen Rundtour machen, indem du auf der anderen Seite der Teiche wieder zur Burg zurück spazierst. Hier ein kleiner Screenshot der Runde, sie dauert übrigens nicht länger als 20 Minuten:

Kleiner Spaziergang

PS: Wenn du übrigens wie oben – im Punkt Anreise – beschreiben an der Bushaltestelle „Devín, Svätopluk“ aussteigst oder beim Friedhof parkst, machst du einfach am Hinweg die erste Hälfte dieser Runde und am Rückweg die Zweite. 😉

Tipp3: Der Devínska kobyla ist ein Berg bzw. Hügel gleich neben der Burg Devín und sehr beliebt bei Wanderern und Spaziergängern. Das Gebiet rund um den Berg ist ein Nationales Naturreservat und steht unter Naturschutz. Hier befindet sich auch der „Sandberg“ und vom Gipfel des Devínska kobyla hat man angeblich einen tollen Ausblick. Einen Wanderbericht, ausgehend direkt von der Burg Devín findest du hier bei Comedian Traveller.

Ausblick Burg Devín
Ausblick Burg Devín

Tipp4: Deinen Besuch bei der Burg Devín kannst du super mit einer Radtour in der Umgebung Kombinieren. Ein super Beispiel dafür habe ich ja bereits oben – im Punkt Anreise – erwähnt und die Tour dort auch für dich verlinkt. Oder wenn du zum Beispiel am Donau Radweg unterwegs bist, kannst du auch einen Abstecher auf die andere Flussseite zur Burg machen.



Kannst du auch nicht genug von Ruinen und Burgen bekommen? Hast du noch weitere Kombi-Tipps für einen Besuch bei der Burg Devín? Verrate sie mir doch in den Kommentaren, ich freu mich schon drauf! Oder schick mir auch gerne jederzeit ein E-Mail: Kontakt

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Warum du unbedingt nach Österreich reisen solltest – Reisetipp

Österreich ist ein Land voller wilder Natur, entzückender Städte und ziemlich sicher auch das Land mit der g’schmackigsten „Hausmannskost“. Jeder sollte mindestens einmal nach Österreich reisen. Wenn mich also jemand fragen würde: „Wo soll ich dieses Jahr Urlaub machen?“ – ich würde mit Sicherheit antworten „Na hier, in Österreich!“.

Da denkt man sich wohl – das gibt’s doch nicht! Da ruft Tini von Choices of life dazu auf unsere besten Reisetipps zu verraten und mir fällt nichts „besseres“ ein, als mein Heimatland! Wirklich?

Ja wirklich! Es gab eine Zeit da war für mich Urlaub „Zuhause“ einfach sowas von uncool, ich wollte weg – weiter und weiter! Doch je weiter ich weg kam, umso mehr wurde mir klar, wie schön es doch dahoam is!


Vielfältiges Österreich
Filzmoos

Eine Reise nach Österreich machen?? Warum gerade Österreich mein Reisetipp für dich ist und warum jeder mal ganz bewusst nach Österreich reisen sollte, verrate ich dir in folgenden 8 Punkten:

#1 Die Natur & ihre Vielfalt

Klasklare Bergseen und wilde Flüsse, schroffe Berggipfel und sanfte Hügellandschaften, eisige Gletscher und sonnige Obstplantagen, dichte Wälder und weite Felder. Bunte Almwiesen und grauer Stein. Österreich mag zwar relativ klein sein, aber an landschaftlicher Vielfalt mangelt es definitiv nicht. Es gibt übrigens mittlerweile auch schon 6 Nationalparks in diesem Land.

Vielfältiges Österreich
Der Grüne See
Vielfältiges Österreich
Dachstein/ Gjaidstein
Grazer Umland Weg
Südweststeiermark
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Die Enns
Vielfältiges Österreich
Schifahren in den Alpen

#2 Das beste Essen

Ja das BESTE Essen! Na klar mag ich Sushi oder Curry total gerne, aber mit der richtigen österreichischen „Hausmannskost“, kann schlichtweg gar nichts mithalten. Sei es die traditionelle Brettljausn‘ und der Wein aus dem sonnigen Süden, oder die deftigen Hüttenschmankerl wie Käsespätzle, Blunzengröstl, Kaiserschmarrn & Co aus den urigen Berghütten der Alpen. Darf’s vielleicht ein echtes, knuspriges Wienerschnitzel oder Backhendl sein? Oder vielleicht doch lieber ein würziger Schweinsbraten mit Knödel? Ohhh – ich liebe es! Das ist ganz bestimmt der Grund, warum ich niemals ganz dünn sein werde – es schmeckt einfach alles zuuu gut. 😉

Und wisst ihr was ich aus unserer Küche am aller meisten vermisse wenn ich auf Reisen bin? Das knusprige Schwarzbrot und das umfangreiche, vielfältige FRÜHSTÜCK mit leckerem Kaffee. Außerdem ist es für mich ein absolutes No-Go über Ostern wegzufahren, denn die „steirische Osterjausn“, mit Geselchtem und süßer Pinze, würde ich niemals verpassen wollen!

Gselchtes & Osterjause
Geselchtes – Osterjause
Filzmoos, Hütte
Essen in den Alpen

#3 Kleine entzückende Städte

Ich persönlich bin ja ein großer Fan kleiner, übersichtlicher Städte mit Charme. Ich weiß nicht wie es dir geht – aber falls du es auch so siehst wie ich, dann verliebst du dich bestimmt auf dem ersten Blick in Salzburg und Graz. Wenn du jedoch mehr auf Megabauten und hektische Großstädte stehst, dann wird es dir wahrscheinlich nicht mal in der Hauptstadt Wien sonderlich gut gefallen. Denn das Motto aller österreichischen Städte ist wohl, gleich wie das vieler Menschen hier am Lande, die Gemütlichkeit.

Kaffeehäuser, Prunkvolle Bauten, viele Gärten und Parks teure Designergeschäfte und eine Menge Geschichte und Kultur. Kulturell muss sich Österreich sicherlich nicht verstecken. Man könnte wohl sagen, ein gewisses Maß an Luxus trifft auf Bodenständigkeit und „Schmäh“.

Aber nicht nur die Städte sondern auch die idyllischen Ortschaften laden zum Wohlfühlen und Verweilen ein. Wie zum Beispiel das berühmte Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut.

Salzburg
Salzburg
Graz
Graz
Schloss Belvedere Wien
Wien
Hallstatt
Hallstatt

#4 Jede Menge Kultur & Klassik

Vielfältige Museen, sowie gut erhaltene mittelalterliche Burgen, stilvolle Schlösser und Prunksäle. Ein Land für Kulturliebhaber.

Jedes Jahr kommen unzählige Menschen nach Österreich um an den kulturellen Großereignissen wie zum Beispiel den Festspielen dabei zu sein. Salzburger Festspiele, die Seefestspiele in Mörbisch, Bregenzer Festspiele und noch viele Mehr. Wer Klassische Musik liebt oder sich gerne von einer typischen Wiener Operette verzaubern lassen möchte, der sollte sich eine Reise in „DAS Land der Musik“ nicht entgehen lasen! Ach ja, nicht zu vergessen, das international hoch angesehene und sogar in 90 Ländern übertragene Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker!

PS: Immer wenn ich in Asien unterwegs war und ich erzählte, dass ich aus Österreich komme, war IMMER die aller erste Reaktion „Ohhhh Sound of Music!!!!!“ Am Flughafen in Singapur, hat mir sogar der Bedienstete dort daraus vorgesungen, als er in meinem Pass „Austria“ gelesen hatte. 🙂

Bibliothek Admont
Bibliothek Admont
Festung Hohensalzburg
Festung Hohensalzburg

#5 Brauchtum & Traditionen

Von der berühmten Wiener Klassik und den bekannten Kunst- und Musikuniversitäten mal abgesehen nimmt auch die Volksmusik in Österreich einen großen Stellenwert ein. Österreich hat so viele Traditionen und Bräuche, dass ich selbst als Österreicherin nur eine kleinen Bruchteil davon wirklich kenne. Aber was dabei auf keinen Fall fehlen darf ist unsere Tracht, der Tanz und die passende Musik. Es gibt „Dorffestln“ ohne Ende und immer wird gefeiert, gesungen und getanzt – oft fließt dabei auch eine Menge Bier und Wein.

Neujahrsspielen MV Markt Gratwein
Neujahrsspielen
Schmankerltag
„Schmankerltag“

#6 Übersichtlichkeit & kurze Wege

Österreich ist kein wirklich großes Land, in ungefähr 8 Stunden kommst du mit dem Auto quer durch das Land von Ost nach West. Und in nur 4 Stunden kannst du das Land von Norden nach Süden durchfahren. Dazwischen liegt ein Land, voller Abenteuer, Wellness und Kultur, ein Naturjuwel jagt das Nächste, eine leckere Köstlichkeit jagt die andere…

Meiner Meinung nach hat Österreich die perfekte Größe und die optimalen Bedingungen für einen intensiven und abenteuerlichen Roadtrip. Höhepunkte sind dabei sicher die grandiosen Bergstraßen, die immer wieder ein unglaubliches Panorama versprechen und noch dazu richtig toll ausgebaut sind.

Arlbergstraße
Von Vorarlberg nach Tirol

#7 Wellness & Abenteuer – Für jeden was dabei!

In Österreich ist also sicherlich für jeden Urlaubs- & Reisetyp was Passendes dabei. Den kulinarischen Genießer zieht es in die Süd(ost)steiermark oder ins Burgenland. Der Abenteurer wird in Salzburg, Tirol und der Obersteiermark auf seine Adrenalinkosten kommen. Die Baderatte findet ihr sonniges und gemütliches Strandbad ganz bestimmt an einem der vielen warmen Seen in Kärnten und der Sprachforscher und Käseliebhaber fühlt sich sicherlich in Vorarlberg oder Tirol auf einer urigen Berghütte wohl. Wer sich gerne mit einem richtigen Wellnessprogramm verwöhnen lassen möchte, der findet tolle SPAs, Thermen und Wellensshotels überall im ganzen Land verteilt – direkt in den Bergen, wie auch im Seen- oder Hügelland. Das Luxusangebot in Österreich ist riesig.

Der Extremwanderer überquert die Alpen und der Genusswanderer schlendert über grüne Almwiesen und kostet sich durch lokale Schmankerl. Der Kulturinteressierte oh, der wird sich bestimmt in die Stadt Wien oder auch in Salzburg über beide Ohren verlieben. Musik bitte! – Opern, Festspiele, Konzerte, Klassik & Co auf aller höchstem Niveau. Ja, das ist Österreich.

Vielfältiges Österreich
Filzmoos
Vielfältiges Österreich
Gleinalm
Kajak fahren auf der Mur
Kajaken auf der Mur
Vielfältiges Österreich
Fuschlsee
Vielfältiges Österreich
Winterwandern Mariazell
Vielfältiges Österreich
Saalbach Hinterglemm

#8 Zu jeder Jahreszeit

Nicht nur für einen Städtetrip eignet sich der Frühling hervorragend, auch die große Wandersaison beginnt. Angenehme Temperaturen nach einem meist kalten Winter locken nun die Menschen wieder in die Natur hinaus. Es beginnt nun die beste Zeit um einen Ausflug in eine der vielen spektakulären Klammen oder zu einem Wasserfall zu machen.

Zahlreiche warme Badeseen mit Trinkwasserqualität schreien förmlich danach Österreich im Sommer zu erkunden. Auch in den höheren Regionen, kann es im Sommer angenehm kühl sein und somit perfekt für eine mehrtägige Berg- bzw. Alpintour!

Der Herbst ist und bleibt meine liebste Jahreszeit. Im Oktober ist es noch angenehm warm und die Wälder leuchten in den kräftigsten Farben. Es ist die perfekte Zeit für gemütliche Wanderungen um einen der vielen Seen oder durch den Wald. Aber auch für Genussreisende ist die Südsteirische Weinstraße und der Wienerwald in Niederösterreich im Herbst ein Reiseziel wie es im Bilderbuch steht.

Österreich ist auch ein Paradies für Wintersportler, ganz egal ob Langlaufen, Schifahren, Eislaufen, Eisklettern, Rodeln, Winterwandern, Pferdeschlitten fahren, und, und, und… Einige der besten Schigebiete weltweit befinden sich in den österreichischen Alpen.

Österreich im Frühling
Frohleiten im Frühling
Österreich im Sommer
Fuschlsee im Sommer
Österreich im Herbst
Leopoldsteinersee im Herbst
Österreich im Winter
Montafon im Winter

Und? Lust auf Österreich bekommen? Wie wäre es vielleicht mit einem Roadtrip durch West-Österreich? – 10 Tage West-Österreich – Ein gemütlicher Familien-Roadtrip – inklusive Route


Na? Würdest du gerne mal nach Österreich reisen? Oder, was ist deine Lieblingsregion in Österreich? Verrate mir doch deine persönlichen Highlights in den Kommentaren, ich freu mich schon drauf! Oder schick mir auch gerne jederzeit ein E-Mail, falls du fragen hast – oder einfach nur so. 😉 Kontakt

PS: Noch mehr Reiseinspirationen von Reisebloggern findest du bei Tini von Choices of life, schau am besten gleich mal vorbei und sammle tolle Reiseziele für deine Bucketlist. 🙂

PPS: Noch mehr Abenteuer & Ideen gefällig? Na dann folge uns doch auf Facebook, Instagram, Pinterest & Co – so bist du immer live dabei und kannst noch mehr richtig coole Reiseideen und Freizeittipps sammeln!

Glamping im Khao Sok Nationalpark – Von Elefanten, Riesenspinnen & anderen Abenteuern

Khao Sok Nationalpark

Ohhh nein! DA geh ich ganz sicher nicht rein!

Das war die Reaktion von meinem Freund als er hörte was ihn in dieser stockfinsteren Höhle im thailändischen Dschungel so alles erwarten würde…


Inhalt:

  • Der Khao Sok Nationalpark
  • Tag 1
    • Anreise & Glamping
    • Elefantenerlebnis & Schlauchbootfahrt
  • Tag 2
    • Stausee & Dschungelcamp
    • Fledermaushöhle & Riesenspinnen
  • Tag 3
    • Kajak fahren & Affen beobachten
    • Weiterreise

Nach unserem Zwischenstopp in Phuket geht es nun weiter in den Khao Sok Nationalpark. Hier wollen wir ein bisschen was über Elefanten erfahren, sowie den thailändischen Dschungel kennen zu lernen.

Großartiges steht auf dem Programm, wir sind schon gespannt was uns alles erwartet und ob es auch wirklich so cool wird wie wir vermuten. 😉


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Der Khao Sok Nationalpark

Der Khao Sok Nationalpark ist einer der bedeutendsten Parks in Südostasien und der größte im Süden Thailands. Ein Märchen für jeden Naturliebhaber! Er ist nicht nur bekannt für seine hohen Kalksteinformationen die weit aus dem grün-blauem Wasser des Stausees hinaus ragen, sondern auch für seinen vielfältige Flora und Fauna.

In den Tiefen des Dschungels im Nationalpark leben angeblich sogar noch wilde Elefanten und Tieger, Wildschweine, asiatische Ochsen, Tapire und Bären. Jedoch ist es ziemlich unwahrscheinlich auf diese Tiere zu treffen, denn sie verstecken sich gut. Viel wahrscheinlicher ist es zahlreiche Affen- und Vögelarten, sowie die verschiedensten Amphibien, Reptilien und Insekten zu treffen. Zum Beispiel Riesenspinnen, Schlangen, Echsen und Frösche.

Ein Teil im Herzen des Parks wurde vor vielen Jahren geflutet, hier befindet sich heute der Chiao-Lan-See, an welchem sich auch das schwimmende Rainforescamp befindet, in dem wir glampen werden.


Tag 1

Anreise & Glamping

Dank Tour die wir (im Internet bei Thailand Tours) gebucht haben brauchen wir uns nicht um die Anreise kümmern. Wir werden ca. um 7 Uhr morgens direkt bei unserem Hotel in Phuket abgeholt und gleich in das Elephant Hills Camp im Khao Sok Nationalpark gebracht. Die Anreise dauert ungefähr 2 Stunden.

WOW – unser erstes Mal glamping. Wir sind begeistert als wir unser Luxus-Safari-Zelt sehen, sogar ein richtiges Bad gibt es hier. Es ist einfach perfekt! Natürlich ohne Klimaanlage, ist eben kein Hotelzimmer, aber ich finde es hier 1000 Mal cooler als im Hotel. 😉

Neben einer erstklassigen Atmosphäre gibt es auch noch ein Outdoor-Restaurant und einen Pool. Hier lässt es sich richtig gut entspannen, doch nicht jetzt, es geht für uns nämlich gleich weiter – wir möchten heute noch ein bisschen was über Elefanten erfahren…

Khao Sok NationalparkKhao Sok NationalparkKhao Sok NationalparkKhao Sok Nationalpark


Elefantenerlebnis & Bootsfahrt

In diesem Elefantencamp sind ehemalige Arbeitselefanten untergebracht und werden auch so gut wie möglich Artgerecht gehalten. Es ist keines dieser Camps, in welchen Elefanten angekettet werden, Kunststücke aufführen und Touristen herumtragen müssen.

Das Konzept hier ist ein ganz anderes. Man lernt über Elefanten und ihre Mahuts, darf ihnen beim Baden im Teich zusehen – natürlich mit großem Sicherheitsabstand. Danach bereiten wir den Tieren das Essen zu, es gibt zum Beispiel Ananas und Zuckerrohr. Und dann wird gefüttert!

Jeder Elefant hat seinen eigenen Mahut, dieser pflegt und kümmert sich meist viele Jahre um den selben Elefanten. Während die Elefanten im Teich baden, legen sich die Mahuts gemütlich in ihre Hängematten und warten bis die Tiere fertig sind. Ihre Aufgabe ist es nun, ihren Elefanten vom Schlamm zu befreien – hierbei dürfen sogar wir ein bisschen helfen und den Tieren ein klein wenig näher kommen.

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Nun aber genug, die Tiere brauchen jetzt mal Ruhe, also nichts wie ab zum Khao Sok Fluss und rein ins Schlauchboot. Wir machen eine gemütliche Paddeltour und bestaunen den umliegenden Urwald. Riesige Karstfelsen, jede Menge Vögel und andere Tiere lassen uns aus dem Staunen gar nicht mehr rauskommen.

So viel Action macht hungrig. Zurück im Camp gibt es jetzt ein leckeres Abend-Buffet und eine kleine Kochdemonstration, wo wir lernen wie man richtiges Thai-Curry zubereitet. Lecker!


Tag 2

Dschungelcamp am Chiao-Lan-See

Nun geht’s weiter zu unserer nächsten Station – zum Staudamm des Chiao-Lan-Sees. Von einer nahe gelegenen Bootsablegestelle bringt uns nun ein Longtailboot zu unserem Dschungelcamp.

Wir fahren entlang riesiger mit Regenwald bedeckter Kalkstein-Karstfelsen und vorbei an einem ganz bestimmten Platz, der liebevoll das „Guilin“ von Thailand genannt wird. Dieser Teil des Nationalparks ist ein noch eher weniger bekanntes Gebiet in Südthailand, dementsprechend gibt es auch noch nicht so viele Unterkünfte für Touristen und eine sagenhafte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren.

Am schwimmenden Rainforest-Camp angekommen staunen wir nicht schlecht als wir unser Luxus-Zelt am Steg beziehen. Wir haben auch unser eigenes Kajak und können direkt von unserem Zelteingang in den See springen, was für ein magischer Ort!

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Staudamm

Khao Sok Nationalpark

Khao Sok Nationalpark
Rainforest-Camp

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Wandern zu den Riesenspinnen

Wir genießen den Tag am See und beobachten die Natur, Vögel, Affen und andere Tiere – einfach herrlich! Das Mittagessen ist auch richtig lecker und wird direkt im Rafthaus zubereitet.

So jetzt ist aber wieder mal eine große Portion Abenteuer angesagt – die Dschungelwanderung zur Fledermaushöhle beginnt jeden Moment, es werden nur noch Stirnlampen verteilt und dann geht’s auch schon mit dem Boot zum Ausgangspunkt der Tour. Allein die Fahrt dort hin ist fantastisch – ich liebe Bootsfahrten!

Wir entdecken sogar zwei richtig große Affen hoch oben in den Bäumen auf einer der umliegenden kleinen Inseln. Du kannst sie am zweiten Foto unterhalb entdecken – hast du vielleicht eine Ahnung was das für Affen sein könnten?

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Nun stürzen wir uns in den Dschungel, es geht vorbei an ziiiemlich großen Bäumen und Riesenameisen immer den Hügel hinauf bis zum Eingang der Höhle in welcher wir bald unseren Mut unter Beweis stellen können.

In dieser Höhle gibt es nämlich neben hunderten von Fledermäusen auch noch Riesenspinnen wir zum Beispiel die Huntsman Spider und auch auf die ein oder andere Schlange können wir hier treffen – wenn wir „Glück“ haben. 😉 Na dann, nichts wie rein!

Oder doch nicht? Pure Verzweiflung macht sich auf dem Gesicht von meinem Freund breit – nein, da will er nicht hinein! Mit seiner großen Angst vor Spinnen hat er schon lange zu kämpfen, auch zu Hause bin ich für jegliche Mini-Spinnen Entfernung verantwortlich. Es muss an meinen überzeugenden Überredungskünsten kombiniert mit einer Portion Gruppenzwang und seinem männlichen Ego liegen, dass er sich dann im letzten Moment doch noch dazu entscheidet mit in die Höhle zu gehen.

Am Höhleneingang tront eine Schlage mitten auf einem der hohen Felsen, aber Gott sei Dank weit genug von uns entfernt. Stirnlampen an….jetzt wird es dunkel! Stockfinster ist es in der Höhle, un da…. plötzlich eine große Spinne direkt neben uns auf der Wand. Wir zucken zusammen – unser Ranger erklärt uns, das sei doch bloß eine Baby-Spinne…. Mein Freund packt mich ängstlich an der Hand und als wir dann auch noch die Mama und Papa Huntsman Spinnen sehen drückt er ganz fest zu. Ich muss sagen, er ist schon ganz schön mutig. 😉

Sehr beeindruckend sind auch die vielen mega Skorpionspinnen oder die Tarantel die wir beim rausgehen zufällig in einer Felsspalte entdecken.

Wandern im Khao Sok NationalparkHöhle Khao Sok NationalparkSpinnen im Khao Sok Nationalpark

Spinnen sind zwar giftig, aber im allgemeinen für gesunde, Erwachsene ohne Allergie nicht gefährlicher als ein Wespen- oder Bienenstich. Trotzdem sind es Respekt einflößende Tiere, finde ich. Fazit von meinem Freund: große Spinnen sind nicht so schlimm wie die Kleinen, die kann man besser im Auge behalten… ok alles klar. 😉

Als wir wieder in Richtung Boot aus dem Dschungel marschieren beginnt die Sonne gerade zu sinken. Ein Phänomen in Thailand: beginnt die Sonne mal zu sinken, dauert es auch nicht lange und sie ist auch schon verschwunden. Man kann der Sonne förmlich beim Untergehen zuschauen, innerhalb weniger Minuten ist es vorbei. Als wir wieder im Camp ankommen ist es bereits finster.

20150420_130121Khao Sok Nationalpark


Tag 3

Kajakfahren & Affen beobachten

Geweckt werden wir schon sehr früh, und zwar von der Affenfamilie die direkt neben unserem Camp am Waldrand lebt. Man glaubt gar nicht wie laut die schreien können. Aber was gibt es Schöneres als mitten im Dschungel von der Natur geweckt zu werden?

Nach dem Frühstück, stürzen wir uns noch in ein letztes Abenteuer am Stausee. Wenn wir schon so tolle Kajaks zur freien Verfügung haben und einen so großen See direkt vor dem Zelteingang – na, da MÜSSEN wir einfach noch eine kleine Entdeckungstour auf dem Wasser machen.

Wir beobachten verschiedenste Vögel und halten fortwährend Ausschau nach Affen. WOW – die Umgebung ist einfach atemberaubend schön! Ich fühle mich großartig wie wir so übers Wasser rudern – meine erste Kajakfahrt übrigens. 😉

Als wir zurück zu unserem „Zelt“ kommen, beobachten wir noch ein bisschen die Affen neben unserem Camp. Durch den Zoom der Kamera, können wir sogar ein kleines Affen-Baby am Bauch der Mutter hängen sehen – wie süß ist das denn!?!

Khao Sok NationalparkKhao Sok NationalparkAffen im Khao Sok Nationalpark


Weiterreise

Gleich nach dem Mittagessen steht auch schon die Weiterreise an.

Nun sind mittlerweile auch schon zwei ganze Wochen seit Beginn unserer 3 wöchigen Thailand Reise vergangen, wie schnell doch die Zeit verfliegt – nur noch 7 Tag über. Diese verbringen wir ganz gemütlich und relaxend auf der Insel Koh Phangan. Also raus aus dem Abenteuer und rein in den Entspannungsurlaub.

Wir werden direkt mit dem Boot und dem Minibus, gemeinsam mit 4 anderen Weiterreisenden, zur Fähre nach Surat Thani gebracht. Dort endet unsere gebuchte Tour und der letzte Teil unsere Rundreise beginnt.



Hast du auch schon mal ge-glampt? Oder hast du auch schon mal Riesenspinnen in freier Wildbahn beobachtet – fürchtest du dich mehr vor großen oder kleinen Spinnen? Lass doch ein Kommentar hier oder schreib mir ein E-Mail. Ich freue mich schon auf deine Nachricht: Kontakt

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Viel Spaß ❤

Kajak fahren auf der Mur – Erste Paddel-Erfahrungen

Kajaken auf der Mur

Spontane Ideen sind meistens die Besten! Und so auch vergangene Woche unser Kajak-Trip auf der Mur.

Ok, ich geb’s ja zu, es waren gar nicht meine aller ersten Paddel-Erfahrungen, aber wohl meine ersten „richtigen“. Gleich zwei Profis haben uns auf unserem Ausflug begleitet und uns diesen super coolen Sport etwas näher gebracht. Vielen Dank dafür Lena und Bernd. 🙂

Wie es mir dabei ergangen ist, kannst du diesmal nicht nur lesen, sondern auch sehen – ich hab für dich nämlich einen kleinen Ausschnitt von meinem Erinnerungsvideo hochgeladen. Viel Spaß!


Inhalt:

  • Kajak-Abenteuer auf der Mur
  • Video Ausschnitt
  • Fazit

Kajak fahren auf der Mur


Paddeln auf der Mur

Am frühen Vormittag machen wir uns auf den Weg zur Einstiegsstelle Weinzödl im Norden von Graz. Hier gibt es eine Staumauer und davor ist die Mur schön ruhig und somit perfekt geeignet für blutige Anfänger wie uns.

Bevor es aber so richtig losgehen kann, brauchen wir natürlich noch eine passende Ausrüstung. Diese dürfen wir uns vor Ort von unseren Begleitern ausborgen – jeder bekommt ein Kajak, ein Paddel, einen Neoprenanzug, einen Helm, Schwimmweste und Trockenjacke.

Kajak fahren auf der MurKajak fahren auf der MurKajak fahren auf der Mur


Jetzt aber ab auf’s Wasser!

Nur noch ein schnelles Briefing und schon kann es los gehen. Aller Anfang ist schwer, aber auch wenn ich mich ständig – unfreiwillig – im Kreis drehe macht es tierisch viel Spaß. Zuerst spielen wir gleich mal eine Runde Kanupolo um uns ans Boot zu gewöhnen und ein Gefühl für’s paddeln zu bekommen. Und dann fahren wir Flussaufwärts

Ok, alles klar, jetzt hab ich raus…. ohhh, nein doch nicht…. aber jetzt…. oje, wieder eingedreht. Es dauert eine Zeit lang, aber Übung macht den Meister und ich werde immer besser und besser.

Ganz schön anstrengend, nach ungefähr 40 Minuten drehen wir schließlich um, nachdem einer von uns – unfreiwillig – ein kleines bisschen baden gegangen ist. 😉 Nun folgt der etwas leichter Teil – Flussabwärts. 😉 Nach ca. 20 Minuten kommen wir fix und fertig wieder beim Ausgangspunkt an.

Kajak fahren auf der MurKajak fahren auf der MurKajak fahren auf der Mur


Wow, was für ein Abenteuer! Es hat so viel Spaß gemacht. Jetzt müssen wir nur noch unsere Boote plus Zubehör wieder richtig verstauen. Dafür wird erst mal das Wasser aus den Booten geleert und anschließend bringen wir die Kajaks zurück zum Container.

Jetzt schnell umziehen und dann gehen wir noch alle zusammen Pizza essen. Zum Glück haben wir trockene Unterwäsche und ein Handtuch dabei, denn jetzt im Herbst ist es trotz Sonne schon richtig frisch draußen.

Kajak fahren auf der Mur


Das Video

Ich hab diesmal auch ein Erinnerungsvideo geschnitten, hier gibt’s auch für dich eine kleine Kostprobe von meinem Video:

Ok, ja ich geb’s zu – das sind meine besten Momente gewesen, ich bin definitiv nicht immer so gut gepaddelt wie in diesem Teil des Videos. 😉


Fazit

Uns hat alles zusammen wirklich wahnsinnig gut gefallen – die Perspektive vom Wasser aus, die Natur mit den bunt gefärbten Bäumen am Flussrand, der sportliche Nebeneffekt und natürlich auch die super lässige Gesellschaft.

Ich kann also mit Sicherheit sagen: Das war nicht das letzte Kajak in das ich gestiegen bin, um einen Fluss entlang zu paddeln oder einen See zu erkunden! Wie schön, immerhin schon die zweite Sportart – nach dem Klettersteig gehen – die ich dieses Jahr für mich entdeckt habe.

Von mir gibt’s also für dich eine absolute Kajak-Ausprobier-Empfehlung! 🙂


Na, hast du auch Lust auf’s paddeln bekommen? Alle Infos rund ums kajaken in und um Graz findest du auf der Homepage vom Kanu Club Graz.


Hast du auch schon erste Kajak-Erfahrungen sammeln dürfen? Oder würdest du gerne welche sammeln? Ich freu mich schon auf dein Kommentar/ dein Feedback – oder ein E-Mail von dir in meinem Posteingang: Kontakt

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Viel Spaß ❤

Guilin & Yangshuo + Li River Cruise – 3 Tages-Trip von Shenzhen

Während meines Praktikums in Hongkong, China und Thailand dürfen natürlich kleine Entdeckungsreisen am Wochenende oder ein bisschen Sightseeing am Abend auf gar keinen Fall fehlen.

Das erste Mal in China – da will ich natürlich auch ein bisschen mehr als nur meinen Schreibtisch sehen, also beschließe ich ein Wochenende von Shenzhen nach Guanxi zu reisen und dort zwei Nächte zu verbringen. Eine in Guilin und die Zweite, nach dem Li River Cruise in Yangshuo.


Inhalt:

  • Anreise Shenzhen – Guilin (mit dem High Speed Train)
  • Guilin
  • Li River Cruise
  • Yangshuo
  • Ein paar Tipps (+Hotels)
  • Fazit – High Speed Sightseeing

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Anreise

Nach dem Frühstück im Hotel in Shenzhen muss ich erstmal 1,5 Stunden mit der Metro von der Station See World zum Bahnhof Shenzhen Nord fahren von wo es dann mit dem High Speed Train weiter nach Guilin Nord geht.

Alles kein Problem, denn es gibt überall gute Beschilderungen, sowohl auf Chinesisch als auch auf Englisch. (was man von Guilin & Yangshuo nicht unbedingt behaupten kann)

Die Sicherheits- und Ticketkontrollen kommen hier definitiv nicht zu kurz, stattliche fünf Mal wird mein Ticket kontrolliert, zwei mal muss ich mein Gepäck durch eine Sicherheitskontrolle lassen und einmal sogar meinen Reisepass herzeigen.

An die vielen Menschen hier muss ich mich erst noch gewöhnen. 🙂

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Bahnhof Shenzhen


Die 3-stündige Fahrt mit dem Zug ist wirklich sehr angenehm, jeder hat einen fix zugeordneten Wagon und Sitzplatz, sowie genügend Beinfreiheit und wer möchte kann sich auch etwas zu Essen und Getränke kaufen. Ich genieße es einfach nur aus dem Fenster zu schauen und die Landschaft so schnell an mir vorbeiziehen zu sehen.

Mehr als 300 km/h kann dieser Zug erreichen – schon ganz schön schnell…

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In Guilin Nord angekommen, muss ich mich erstmal kurz orientieren – ich beschließe ein Taxi zum Hotel zu nehmen, das ist einfach und auch nicht zu teuer. (vorausgesetzt der Fahrer stellt das Taximeter an) Die Fahrt vom Bahnhof Guilin Nord ins Stadtzentrum kostet ungefähr 30 Yuan. (ca. 4 €)


Guilin

  • Elephant Trunk Hill Park
  • Shan See
  • 2 Flüsse & 4 Seen
  • Zhengyang Pedestrain Street & Hauptplatz
  • Rong See
  • Xiang Shan Night Market

An einem Tag kann man zwar kein Guilin-Experte werden, aber man kann trotzdem einen tollen Gesamteindruck dieser lebhaften Stadt gewinnen.

Im Hotel angekommen, es ist ungefähr 15 Uhr, erstmal einen Kaffee machen (Kaffee und zwei Flaschen Wasser sind im Zimmer für mich bereitgestellt) und überlegen wohin es zuerst gehen soll…

Ich stelle fest, so groß ist das Stadtzentrum hier gar nicht, da kann ich doch locker alles zu Fuß erkunden – also los geht’s!

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Elephant Trunk Hill Park

Die erste Frage die ich mir stelle, wenn ich eine neue Stadt erkunden will:

Wo gibt es einen Hügel oder eine Aussichtsplattform?

Ich liebe es einfach so sehr Städte und Dörfer von oben zu betrachten, einen Überblick zu bekommen und einfach die Umgebung auf mich wirken zu lassen…

Oh super, ein Hügel in einem Park – das wird also mein erstes Ziel.


Ganze 70 Yuan (ca. 9 €) kostet der Eintritt in den Park, aber das ist er allemal wert, denn er bietet mehr als nur einen Hügel. Auf meiner Eintrittskarte sind alle Scenic Spots gekennzeichnet:

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Insgesamt verbringe ich in diesem Park ungefähr 2 Stunden, mache ein paar Erinnerungsfotos und so einige Fotoshootings mit Chinesen.


Fotoshootings mit Chinesen? – Ja! Egal wohin ich gehe, überall bin ich ein sehr beliebtes Fotomotiv – insgesamt 13 verschiedene Personen wollen auf diesem Kurztrip in China ein Foto mit/ von mir machen. Komisch, dass ich so weit reisen musste, bis jemand meine unfassbare Schönheit erkennt…  haha 😉

Nein – Spaß beiseite – ich mache natürlich mit und bekomme auch einige der Fotos nachher via WeChat (chinesisches WhatsApp) geschickt. Lustige Erinnerungen!


Ich hätte in diesem Park sicherlich noch so einiges mehr entdecken können, hätte ich ein bisschen mehr Zeit mitgebracht.

Aber bevor ich beginne alle Details zu beschreiben, zeige ich dir lieber einfach ein paar meiner Schnappschüsse.

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Shan Lake (2 Türme)

Beim nördlichsten Ausgang verlasse ich den Park und stehe quasi gegenüber vom Shan Lake, die zwei wunderschönen Pagoden kann ich schon von Weitem sehen – kaum zu verfehlen.

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Der große Turm – die Sonnenpagode – ist (mit 41 Metern) angeblich die größte Kupferpagode der Welt und in der Nacht gelb beleuchtet. Der kleinere – die Mondpagode – aus Marmor, erstrahlt Nachts in blau/weiß. Man kann beide Pagoden auch Innen besichtigen, sie sind durch einen Tunnel miteinander verbunden. Außerdem soll der Blick von der Sonnenpagode über Guilin wirklich toll sein – ich selbst war jedoch nicht oben.

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Die Sonne beginnt gerade zu sinken, genau jetzt ist wahrscheinlich der schönste Moment für einen Spaziergang rund um den See – nicht’s wie los!

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Kurzer Exkurs: Guilin – 2 Flüsse und 4 Seen

In Guilin gibt es 2 Flüsse (den Li und den Taohua Fluss) und 4 Seen (Rong, Shan, Gui und Mulonghu See) im Stadtzentrum. Diese bilden das Wassersystem und bringen zusätzlich reichlich Leben in diese stimmungsvolle Stadt.

Nach dem Abendessen einen kleinen Spaziergang am Seeufer zu machen ist wirklich wunderschön – alte Bäume, verschiedenste Pflanzen und schmale Wege. Bunte Beleuchtungen, Pavillons, Statuen und Pagoden soweit das Auge reicht – unbedingt empfehlenswert. Wer möchte kann auch eine kleine Bootsfahrt machen.

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Rong Lake


Zhengyang Pedestrain Street & Hauptplatz

Gleich neben dem Shan Lake (im Nordosten) beginnt die große Fußgängerzone Zhengyang Pedestrain Street mit seinen ungefähr 1000 Souvenirständen. Gleich danach findet man unzählige Essenstände und Restaurants – man hat also die Qual der Wahl. 

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Ich bin schon etwas hungrig und mache mich auf die Suche nach meinem zukünftigen Abendessen.


Ganz ehrlich, das Essengehen ist eines der Dinge die ich am Alleinreisen so absolut gar nicht mag. Für mich ist Essen sehr wichtig, vor allem auf Reisen, denn ich liebe es allerhand Neues auszuprobieren. Aber irgendwie macht das alleine nicht so viel Spaß, also beschließe ich mir einfach bei einem Stand am Straßenrand etwas zu kaufen und mir damit einen netten Platz am Central Square zu suchen.

Leider schmeckt das Huhn nicht so gut wie es aussieht – ich improvisiere und kaufe mir Popcorn an einem netten Stand mit vielen verschiedenen Sorten – auch gleich ein paar Süße für das Frühstück morgen. 😉

Ich setzte mich unter einen der Bäume auf dem großen Platz, knabber meine Popcorn und tu – wie meine Freundin so gerne sagt – „a bissl leit schaun“.

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Rong Lake

Auf dem Heimweg mache ich noch einen Abstecher zum Rong Lake – hier ist ein guter Platz für einen kleinen Abendspaziergang. Ich genieße die bunten Beleuchtungen und die einzigartig ruhige Stimmung entlang des Ufers wirklich sehr.

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Ich spaziere die netten, beleuchteten Wege entlang, über die ein oder andere Brücke – hin und zurück – und genieße einfach den Augenblick. Es ist bestimmt auch wunderschön hier eine kleine Bootstour zu machen.


Xiang Shan Night Market

Direkt auf der Straße vor meinem Hotel gibt es einen kleinen, aber sehr netten Nachtmarkt – der Xiang Shan Night Market. Hier kann man Schmuck, Selbstgemachtes und allerhand Souvenirs kaufen – ich beschließe auch diesen noch einmal auf und ab zu laufen, bevor ich mich zurück in mein Zimmer begebe, ich muss schließlich fit sein – für die Li Flussfahrt morgen.

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Xiang Shan Night Market


Li River Flussfahrt

Wenn man eine solche Flussfahrt bucht, ist standardmäßig die Rückfahrt mit dem Bus nach Guilin inklusive. Da ich aber gerne eine Nacht in Yangshuo (Endstation Flussfahrt) bleiben möchte, frage ich einfach beim Hotel an ob sie mir eine Tour buchen und ein bisschen vom Preis abziehen können, da ich ja nicht mehr zurück fahren muss – alles gar kein Problem – gebucht!

Normalerweise bin ich ja der Alles-Selber-Machen-Keine-Tour-Im-Hotel-Buchen-Mensch. Aber ich muss schon sagen, ich genieße es mal einfach nicht mitdenken zu müssen. 😉 Vor allem weil ich zum ersten Mal ganz alleine reise und auch nicht besonders viel Zeit mitbringe.

Um 08:30 geht es los – die Fahrt mit dem Shuttlebus bis zu Ablegestelle dauert ungefähr 40 Minuten. Währenddessen erklärt die Reiseleiterin, abwechselnd auf Chinesisch und Englisch, ein bisschen was über den Ablauf der Flussfahrt.


Jeder bekommt einen fixen Sitzplatz für die Bootsfahrt, für einen Aufpreis kann man im Boot im oberen Bereich sitzen. Jedoch aufs Dach kann sowieso jeder, also entschließe ich mich in der unteren Etage zu bleiben. Gute Entscheidung – denn es gibt quasi keinen Unterschied und ich verbringe sowieso die meiste Zeit am Dach und genieße den Fahrtwind und die schöne Flusslandschaft!

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Lediglich für das inkludierte Mittagessen begebe ich mich kurz zurück auf meinen Platz. 😉

Nun gibt’s noch ein paar Fotos für dich:

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Motiv des 20ers gefunden! 😉

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Ich hatte richtig Glück am ersten Schiff zu sein, denn gleich hinter uns folgte eine richtige Kolonne!

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Yangshuo

Mein erster Eindruck als ich aus dem Boot steige und den langen Verbindungsweg zur Stadt entlang spaziere: So viele Leute – scheinbar ein Touristen-Hotspot für Chinesen!

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Den Nachmittag in Yangshuo verbringe ich hauptsächlich mit dem Sammeln von Eindrücken und nicht unbedingt mit Sightseeing. Prinzipiell kannst du hier richtig vielen verschiedenen Freizeitaktivitäten nachgehen, wie zum Beispiel Radfahren, Ballonfahren, Floßfahren, Kajakfahren… aber ich beschließe aus Zeitgründen einfach nur durch die Gassen zu schlendern und ein bisschen zu gustieren. Auch hier kann man die ganze Stadt zu Fuß erkunden. Sollte ich wieder mal nach Yangshuo kommen, dann mache ich bestimmt eine Radtour! 😉

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West Street

Ein must-walk-through ist definitiv die West Street und die umliegenden kleinen Gassen – ein Restaurant nach dem nächsten und Souvenirshops soweit das Auge reicht.

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Auch so einige deutsche Restaurants kann man hier finden. 😉

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Yangshuo Park

Auch dem Yangshuo Park westlich der Stadt statte ich einen kleinen Besuch ab. Ich bin wahrscheinlich der einzige Nicht-Asiate in diesem Park – große Gruppen Einheimischer treffen sich hier um gemeinsam zu singen, tanzen und zu spielen. Es wird schon langsam etwas dunkel und ich beschließe doch nicht den Hügel im Park zu erklimmen – wie vorerst angedacht. Denn ganz alleine fühle ich mich hier doch nicht gaaanz so wohl.

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Green Lotus Peak

Am nächsten Morgen klingelt mein Wecker schon sehr früh, ich möchte nämlich unbedingt bevor mein Bus um 11 Uhr zum Bahnhof nach Guilin abfährt noch einen ganz speziellen Spaziergang machen – zum Bilian Peak.

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Dieser befindet sich im Nordosten der Stadt und ist bei Google Maps als „grüner Fleck“ eingezeichnet.

Als ich dort ankomme ist der Weg auf den Hügel leider gesperrt – wegen zu viel Regen in der letzten Woche stehen nun Renovierungen an. 😦

Trotzdem besuche ich den dazugehörigen historischen Park, der Eintritt kostet ungefähr 3,50€. Selbst von hier hat man einen schönen Blick über den Li River und wer ein bisschen an chinesischer Kultur und Geschichte interessiert ist, dem gefällt es hier bestimmt.

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Nützliche Tipps

Tipp: Unbedingt immer zum „offiziellen“ Taxistand (z.B. am Guilin Bahnhof/ Flughafen…) gehen und nicht auf die teuren privaten Fahrer reinfallen, die hier überall herumstehen.

Tipp: Achte immer darauf ob wohl das Taximeter eingeschaltet ist – wenn nicht, verlange es – stellt er/sie es nicht an, steige in ein anderes Taxi.

Tipp: Lass dir vorher den Namen/ Adresse deines Hotels in chinesischen Zeichen auf eine Zettel schreiben um es deinem Taxifahrer zu zeigen. (Die meisten können kein Englisch)

Tipp: Falls du vorher in Hongkong bist, kauf dir unbedingt dort die Combi Sim Karte für Hongkong und China fürs Handy, so stellst du sicher, dass Google Maps, Facebook, Insagram, WhatsApp & Co auch in China funktionieren. Denn hier ist dies alles gesperrt – du kannst nur WeChat oder Baidu Maps verwenden. Bedenke auch, dass diese Dienste mit „China WLAN“ nicht verfügbar sind.


Hotel Tipp: Ich kann übrigens das Hotel Memory Inn Guilin Central sehr empfehlen – nicht all zu teuer, sauber und für nur eine Nacht super zentral. Auch das Personal war sehr freundlich und hat mir beim Buchen des Li River Cruises geholfen.

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Zimmer Guilin

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Hotelbar Guilin


Hotel Tipp: In Yangshuo übernachtete ich im Nana Hotel, auch dieses ist sehr gut gelegen – man kann alles zu Fuß erreichen. Das Bad war sauber und das Bett gemütlich. Auch Wasser und Tee war im Zimmer für mich bereitgestellt.

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Zimmer Yangshuo


Fazit

Nun sitze ich gerade im Zug zurück nach Shenzhen (eingehüllt in meine Weste und ein Tuch, denn an die Klimaanlagen hier werde ich mich ziemlich sicher nie gewöhnen) und bin überwältigt von all den wunderschönen, fremden, neuen Eindrücken die ich in so kurzer Zeit sammeln konnte.

Jeder der mich kennt, der weiß – ich liebe es zu planen. 😉

Und es fällt mir schwer, etwas „auszulassen“ – etwas nicht zu sehen/ nicht zu machen. Gerade wenn ich reise und noch dazu wohin, wo ich sehr wahrscheinlich nie wieder hinkomme, würde ich am liebsten einfach aaaaalles sehen! Das geht natürlich nicht, ganz klar – und schon gar nicht wenn man nur einen halben Tag Zeit hat.

Deshalb hab ich diesmal auf mein – ach so heißgeliebtes – Planen verzichtet und bin einfach mal los. Ganz nach dem Motto:

Wer nicht weiß was er alles nicht machen kann, ist mit dem zufrieden was er macht.

Und ich sag dir was – es hat eindeutig funktioniert!

Trotzdem will auf meinen zukünftigen Reisen nicht gänzlich auf Planung verzichten, denn ich freue mich immer so wenn ich weiß auf was alles ich mich freuen kann. 😉

Außerdem kommt mir vor, dass ich diesmal allgemein schneller erschöpft war als sonst auf Reisen, wahrscheinlich weil ich alles viel intensiver wahrgenommen habe, da ich zum ersten Mal ganz alleine unterwegs war…was meinst du!?



Wie geht es dir denn so mit dem Alleine-Reisen? Wohin ging deine erste Solo-Reise? Würde mich sehr über das ein oder andere Kommentar oder Mail dazu freuen: Kontakt

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Viel Spaß ❤

5 Tage durch Zentral- & Nordthailand – Mein Reisebericht (mit vielen Fotos)

Zentral- & Nordthailand

Was mir auf meiner Thailandreise am besten gefallen hat? Hmm, dass ist echt schwer zu sagen, denn dieses Land ist einfach so unglaublich abwechslungsreich – angefangen beim Großstadttrubel über Kultur & Tradition bis hin zum Dschungelcamp und Inselparadies…

Aber eins kann ich dir mit Sicherheit sagen: wenn du den nördlichen Teil Thailands auslässt, dann verpasst du was!

Und hier ist er endlich, der Grund für meinen Beitrag – Thailand – 10 Gründe warum du eine Reise in den Norden auf gar keinen Fall verpassen darfst: unsere Reise nordwärts.


Inhalt:

  • Tag 1: Bangkok – Nakhon Pathom – Ayutthaya – Sam Chuk – Uthai Thani
  • Tag 2: Uthai Thani – Hub-Pa-Tad-Tal – Kamphaengphet – Sukhothai
  • Tag 3: Sukhothai – Phrae – Phayao – Chiang Rai
  • Tag 4: Chiang Rai – Mae Sai – Goldenes Dreieck – Chiang Mai
  • Tag 5: Chiang Mai – Mae Sa Valley – Orchideenfarm – Sankampaeng

Tag 1 – Von Märkten, Ruinen, Tempelanlagen und einer Flussfahrt

Jetzt ist es soweit, nach Bangkok in 2 Tagen – Shoppingfieber & Kulturgenuss, machen wir uns auf den Weg in Richtung Norden um eine weitere Fassette Thailands kennen zu lernen. Wir haben die Tour Thailand- Highlights & Geheimtipps bei Thailand Tours gebucht und sind schon gespannt was uns alles erwartet.

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel werden wir schon sehr früh in der Lobby abgeholt. Alles klappt prima, die anderen 4 Personen unserer Reisegruppe sitzen bereits im Bus – es kann also losgehen!

Eine tolle Gruppe, ein Ehepaar und zwei Mädels aus Deutschland und natürlich wir – die „Ösis“ die niemand versteht! Dazu kommt noch unser Fahrer und der coolste Reiseleiter der Welt – Suwit. 😉


Erster Halt ist Nakhon Pathom wo wir nach dem Fische füttern den Nakorn Chaisri Fluss entlang fahren.

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Diese einzigartige Landschaft zieht uns sofort in ihren Bann. Die besondere Mischung aus Villen, Natur, zerfallenen Häusern und Dörfern am Flussrand ist unbeschreiblich schön.


Na, ich würde sagen, das war ein wirklich entspannter Start in die Tour. Weiter geht’s nun nach Ayutthaya, die ehemalige Hauptstadt Siams (1351-1767). Sie wurde damals im Krieg von der birmanischen Armee fast zur Gänze zerstört, wir besichtigen die Ruinen – ein UNESCO Weltkulturerbe.

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Suwit ist wirklich ein toller Reiseleiter, er spricht perfektes Deutsch, (hat in Wien studiert) ist überaus kompetent und für jeden Spaß zu haben. Wir lernen nicht nur viel über die Geschichte des Landes, sondern auch über Traditionen, Werte, Religion sowie über die Tier- und Pflanzenwelt. Wären wir alleine unterwegs, hätten wir niemals so viel  darüber erfahren.


Unsere Reise führt uns nun auf den Sam Chuk Flussmarkt – ein über 100 Jahre alter Markt.

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Wir bleiben hier in Suwits nähe, damit er all unsere Fragen zu den (oft undefinierbaren) Speisen aller Art beantworten kann. Vieles wird natürlich auch sofort ausprobiert – da ist so einiges Leckeres dabei, aber auch so mancher Reinfall. 😉


Nächster Halt, Next Stop: Uthai Thani – wo wir zwei beeindruckende Tempelanlagen besichtigen und auch eine der vielen Traditionen des gerade stattfindenden Songkran Festivals miterleben können. (Chedi aus Sand)

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Der „Glastempel“ (Wat Thasung) ist sogar der größte Tempel in ganz Zentralthailand und beeindruckt mich mit seinen unzähligen Kristallsäulen ganz besonders.

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Schade, dass ich diese Pracht nur sehr schwer auf einem Foto festhalten kann – bin eben kein Profi – aber die besten Bilder hat man ja sowieso im Kopf.


Gleich um die Ecke, am Sakaekrang Fluss befindet sich, so gefällt mir das, ein weiterer Markt. Wer es noch nicht weiß, wir lieben Märkte – einfach durchkosten, ausprobieren und vor allem mutig sein!! Wir trauen uns diesmal sogar übers (vermutlich wenig gekühlte) Sushi und siehe da, es schmeckt spitze.

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Übrigens, in diesem Ort gibt’s richtig coole Straßenlaternen und beinahe alle Häuser sind in violett gestrichen.

Warum violett? Es ist die Farbe der Prinzessin Sirinthorn, welche genau in diesem Jahr (2015) ihren sechzigsten Geburtstag feiert. Was ist deine Farbe? – bei Travel Pins findest du eine tolle Erklärung zum Thema Thailand & Farben.

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Die erste Nacht verbringen wir im Country Lake Nature Lodge. Eine sehr natürliche und familiäre Unterkunft. Sogar Rezeption und Restaurant gibt es hier ausschließlich unter freiem Himmel – das gefällt uns! Auch der Bungalow ist sehr schön, sauber und einfach.

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Wir haben ein paar kleine vorlaute Gecco-Mitbewohner – die sich aber Gott sei Dank über die zahlreichen Moskitos hermachen. Ja, Moskitos, von diesen kleinen, lästigen Insekten, gibt es hier viele – denn die Lodge befindet sich direkt an einem See. Unbedingt notwendig: ein gutes Moskitospray!


Wir beschließen vor dem Abendessen noch ein bisschen die Gegend zu erkunden.

Zurück in der Unterkunft treffen wir uns gemeinsam mit den anderen zum Abendessen, auch eine zweite deutschsprachige Reisegruppe gesellt sich zu uns. Wir werden uns ab jetzt jeden Abend treffen, sie haben nämlich die selbe Route und wir verstehen uns super. Es ist sogar noch ein weiterer „Ösi“, der Bernhard, dabei. Was für ein Zufall, er wohnt in Frohnleiten – nur ungefähr 20 Minuten von uns entfernt!

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Einschlafen bei Geccogeschrei ist gar nicht mal so schwer wenn man so müde ist wie wir!


Tag 2 – Von Traditionen, gigantischem Farn und einer weiteren Hauptstadt

Hallo aus dem Minibus! Wir freuen uns auf einen weiteren spannenden Tag. Am Weg halten wir kurz an um ein paar Wasserbüffel zu beobachten, dann geht’s weiter in ein kleines Bauerndorf.

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Die Häuser hier sind nahezu alle auf Stelzen gebaut um sich einerseits vor Überschwemmungen in der Regenzeit zu schützen und andererseits Tiere und Ungeziefer fern zu halten.

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Wir dürfen sogar einen Blick in eines der Häuser werfen und bekommen so einen kleinen Eindruck vom Leben hier.

Drinnen gibt es einen großen Vorraum, eine sehr einfache Küche, einen Balkon und ein großes Schlafzimmer. Hier schläft die ganze Familie auf dem Holzboden oder einer Reismatte, das ist kühlend in heißen Nächten.

Hinter dem Haus befinden sich riesige Wasserspeicher und ein Nutzgarten. Chili, Jackfruit, Tamarinde und noch vieles mehr kann man hier entdecken.

Unter dem Haus befindet sich so zu sagen das Wohnzimmer, es gibt Tische und jedes Familienmitglied hat hier seine eigene Hängematte.

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Anschließend besuchen wir eine traditionelle Handweberei. Seit mehr als 200 Jahren wird diese spezielle Technik von Generation zu Generation weiter gegeben. Es gibt aber nur noch sehr wenige Frauen welche dieses Handwerk ausüben, denn die meisten jungen Thailänderinnen ziehen zum Arbeiten bereits in eine der größeren Städte.

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Unglaublich wir präzise und detailreich diese Stoffe sind! Eingefärbt wird hier übrigens nur mit Farben aus der Natur und gewebt nur auf den traditionellen Webstühlen. Möchte man einen dieser Stoffe kaufen, muss man schon sehr tief in die Tasche greifen. Verständlich, wenn man bedenkt wie aufwändig dieses Verfahren ist.


Unser nächstes Ziel: das Hub-Pa-Tad-Tal. Ein von Bergen umrundeter Talkessel, in dem es noch Pflanzen aus der Zeit der Dinosaurier gibt, die Thailänder nennen dieses Tal „Jurassic Park„.


Zu Mittag halten wir an einem kleinen Restaurant. Von der Terrasse aus können wir exzellent das bunte Treiben auf der Straße beobachten.

Wir haben Glück, denn es ist Songkran Festival und da gibt es uuunglaublich viel zu sehen! Dies ist nämlich ein Fest ganz besonderer Art, mehrere Tage lang finden im ganzen Land Wasserschlachten statt… mehr darüber kannst du in meinem Beitrag Zum Songkran Festival in Thailand? lesen.

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Mit vollen Bäuchen geht es jetzt weiter nach Kamphaengphet. Übrigens, so sieht eine ganz normale Autoscheibe während des Songkran Festivals aus:

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Angekommen in der alten Garnisonsstadt besichtigen wir die Ruinen des alten königlichen Tempels mit seiner Pagode. Wunderschön finde ich auch die Frangipani Blüten die es an jeder Ecke zu bewundern gibt – ich habe ungefähr 90 Fotos nur davon gemacht. 😉

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Nun zum Ziel der heutigen Tagesetappe, nach Sukhothai, ebenfalls eine ehemalige Hauptstadt – sie war noch vor Ayutthaya die Hauptstadt Siams. Der Geschichtspark ist riesengroß, innerhalb und außerhalb der Stadtmauern gibt es heute rund 200 Tempelruinen. Der Park zählt zusammen mit Kamphaenphet zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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Heute besichtigen wir noch die alte königliche Tempelanlage, den Wat Mahathat. Sie ist wirklich unglaublich weitläufig und beeindruckend! Man kann den Prunk von damals noch richtig gut erahnen.


Voller phantastischer Eindrücke über das Leben und die Geschichte Thailands geht es nun ab ins Hotel Le Charme Sukhothai Resort.

Der Bungalow ist wirklich toll und auch die gesamte Anlage ist sehr schön und gepflegt – übrigens, es gibt leckeres Essen im Restaurant direkt am Teich. Ich liebe gebackene Garnelen mit Sweet-Chili-Sauce, das könnte ich den ganzen Tag lang essen!


Gemeinsam mit Bernhard, Elli und Sebastian aus der anderen Reisegruppe beschließen wir, noch etwas die Gegend unsicher zu machen. Das Hotel ruft für uns ein Tuk-Tuk, den Preis für Hin- und Rückfahrt fixieren wir gleich Vorort. „Bring us to a Party!“ – zuerst versteht er uns nicht so ganz und bringt uns zu einem Restaurant, aber nach erneuter Erklärung: „Party, Party, Party“ versteht er uns und bringt uns zu einer Bar.

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Wir sind hier definitiv die einzigen Touristen, beinahe ein Highlight für die Einheimischen. Es ist eine Outdoorbar mit Liveband und cooler Beleuchtung – hier gefällt es uns!


Tag 3 – Von Teakholz, frittierten Maden und einem schneeweißen Tempel

Wir Starten dort wo wir gestern aufgehört haben, im historischen Park von Sukhothai. Die Besichtigung des Wat Sri Chum steht nun auf dem Programm, bevor es dann noch weiter in den Norden geht.

Eine gewaltige Buddhafigur von fast 15 Metern Höhe ist hier die Hauptattraktion.

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Die Tour führt uns nun in die etwas ruhigere und von Wäldern umgebene Provinzstadt Phrae. Hier wird zum Beispiel das berühmte Teak-Holz gewonnen. Wir besuchen eines der größten Teakholzgebäude.

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Doch das war noch lange nicht alles, denn gleich nebenan befindet sich eine fantastische Tempelanlage in burmesisch geprägtem Stil. So viel Gold und Details, wo man auch hinschaut – es ist zauberhaft!2015-04-17 12.07.04


In Phayao, am Ufer des Kwan-Payao-Sees gibt es ein leckeres Mittagessen. Wieder können wir den Einheimischen auf der Straße beim Songkran feiern zuschauen.

Es gefällt uns sehr, wie wir die gemeinsamen Mahlzeiten auf die „thailändische Art“ zu uns nehmen. Es gibt verschiedene Gerichte in der Mitte des Tisches und jeder kann sich von allem einfach nehmen – so kann man sich richtig gut durchkosten. 🙂

Nach dem Essen stürzen wir uns noch ein bisschen ins Getümmel am See, schließlich wollen wir ja auch ein bisschen mitfeiern wenn wir schon mal hier sind.

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Aber jetzt zu einem ganz speziellen Highlight dieser Tour: Wat Rong Kun, der schneeweiße Tempel am Rande von Chiang Rai. Hier trifft Eleganz auf Moderne.

Er wurde vom thailändischem Künstler Chalermchai Kositpipat errichtet und ist ein großartiges Gesamtkunstwerk aus tausenden von genialen Ideen. Dieser buddhistisch-hinduistische Tempel zieht uns sofort in seinen Bann.

Im Inneren des Tempels gibt es Wandmalereien die garantiert jeden zum Staunen bringen – Comics, Animes & Co – Nur leider hat 2013 ein Erdbeben diese Malereien teilweise zerstört. (Auch die Spitze des Tempels wurde damals geknickt, wie man auf den Fotos erkennen kann.)

Vor allem in der Umgebung des Tempels finden sich immer wieder coole, leicht skurrile Details – die uns wahnsinnig gut gefallen.

Diese Tempelanlage, die vergisst man so schnell nicht wieder!

Ein kleineres Nebengebäude stellt die thailändischen Sternzeichen dar. Es gibt 12 Tiere, die je nach Geburtsjahr variieren. Alle 12 Jahre kommt wieder das gleiche Sternzeichen, ich bin 1993 geboren und somit Hahn.

Ein weiteres Nebengebäude, komplett in Gold, bildet einen tollen Kontrast zum weißen Haupttempel.


Den Kopf und die Kamera gefüllt mit beeindruckenden Bildern fahren wir ins Phowadol Resort & Spa. Wie immer ein super Hotel mit traumhaften und vor allem geräumigen Bungalows. Uns gefällt auch der kleine Teich vor unserem Eingang.

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Nach einer Abkühlung im Pool fahren wir noch zum Chiang Rai Night Bazaar. Ein richtig sympathischer und gemütlicher Mark, auf welchem man vor allem Einheimische trifft, die mit ihren Familien den Tag ausklingen lassen. Es gibt dort nämlich ein riesiges Areal umgeben von zahlreichen Essensständen – wir kosten uns durch Frittierte Insekten, Meeresfrüchte, Fisch, Sushi, Fleisch, Gemüse, Teigwaren – in allen Variationen!

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Viele Leute haben mich schon danach gefragt wie Maden und Heuschrecken denn so schmecken? Ich würde sagen, die frittierten Maden, käsig und die Heuschrecken irgendwie nussig. 😉

Zur Unterhaltung gibt es eine traditionelle Tanzshow und gute Musik.

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Tag 4 – Von Opium, einer Grenze und dem weißen Elefanten

Heute fahren wir zum nördlichsten Punkt Thailands, an die Grenze zu Myanmar – es dauert gar nicht mal lange und wir sind auch schon da.

Die Stimmung hier in der Grenzstadt Mae Sai ist anders – irgendwie angespannter. Es gibt vermehrt Militär um den Drogenschmuggel über die Grenze nach Thailand einzudämmen, denn die Drogenproduktion in Thailand ist zwar stark zurückgegangen, aber in den umliegenden Grenzgebieten leider nicht wirklich. Auch viele arme Leute kommen aus dem ärmeren Myanmar hier nach Thailand um im Grenzgebiet zu betteln.

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An der Grenze befindet sich eine Brücke auf welcher für den Verkehr die Straßenseite gewechselt wird. In Thailand herrscht nämlich Linksverkehr, in Myanmar jedoch Rechtsverkehr. Es ist sehr spannend dieses Spektakel zu beobachten. Besonders ungewöhnlich ist es, dass in Myanmar zwar auf der rechten Seite gefahren wird, aber der Fahrer AUCH auf der rechten Seite sitzt!! Für uns einfach gar nicht nachvollziehbar. Unser erster Gedanke: wie soll man da denn bloß überhohlen?!

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Weiter geht’s zum goldenen Dreieck, hier treffen die Grenzen von Thailand, Myanmar und Laos aufeinander. Es ist der Ort, wo der Fluss Ruak in den Mekong mündet, die Stimmung hier ist irgendwie magisch…

Das goldene Dreieck ist quasi ein Synonym für die Herstellung sowie den Handel von Drogen in Südostarien, durch die Drogenproduktion in Afghanistan ist aber die Bedeutung des Goldenen Dreiecks als Lieferant in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.


Zunächst schauen wir uns das Opiummuseum an. Wir bekommen nicht nur einen interessanten Einblick in die Welt der Drogen sondern auch in die der Bergvölker im umliegenden Grenzgebiet.

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Nach dem Mittagessen fahren wir entlang schöner Berglandschaften nach Chiang Mai. – die zweitgrößte Stadt des Landes.

Die letzte große Attraktion des heutigen Tages ist der Berg Doi Suthep, hier befindet sich der berühmteste Tempel von Chiang Mai, der Wat Phrathat Doi Suthep. Die Anlage erreicht man über die knapp 300 Stufen der bekannte Treppe mit ihren Schlangenkörpern und Drachenköpfen. Für Faule gibt es aber auch einen Lift. 😉

Leider ist es etwas neblig – bei schönem Wetter hat man hier angeblich einen wundervollen Blick über die Stadt. Macht aber nichts, denn die Tempelanlage allein ist schon ein Highlight.

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Eine Legende besagt: Im Jahr 1371 wollte ein Mönch eine Buddhareliquie in einem Tempel verwahren, als sich diese plötzlich in zwei Teile teilte. Er wollte nicht beide Teile am selben Ort aufbewahren, so wurde der zweite Teil auf dem Rücken eines weißen Elefanten befestigt, der daraufhin frei gelassen wurde. Der Elefant lief sogleich auf den Berg Doi Suthep, nach drei Tagen ununterbrochenem gehen trompetete er dreimal, kniete nieder und starb. Hier sollte also ein Tempel zur Aufbewahrung gebaut werden.

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The Park Hotel in Chiang Mai – unsere letzte Unterkunft auf dieser Tour. Erstmalig kein Bungalow, aber ein schönes und sauberes Zimmer.

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Natürlich wollen wir – wie immer – den lokalen Nacht- und Essensmarkt erkunden. Also machen wir uns sogleich auf den Weg. Bevor wir uns schließlich aufteilen und mit staunenden Augen durch den großen Markt schlendern, essen wir noch gemeinsam mit unserer Reisegruppe und Suwit.


Tag 5 – Von einer Orchideenfarm, einem Elefantencamp und Verabschiedungen

WOW – ist unser bisheriger Eindruck von diesem unglaublich bezaubernden Land! Wir sind zwar noch nicht mal bei der Hälfte unserer gesamten Thailandreise angelangt, aber am Ende unserer Reise in den Norden.

Heute geht es nach dem Frühstück in Chiang Mai in das Mae Sa Valley um dort ein Elefantencamp zu besichtigen. Mit gemischten Gefühlen – einerseits sind wir gespannt was uns erwartet, andererseits sind wir sehr skeptisch!

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Aber jedenfalls die Anfahrt ist ein Highlight, üppige und fruchtbare Täler soweit das Auge reicht, einfach wunderschön!

Wir gelangen schließlich an unser Ziel, wo uns erstmal ein Ritt auf einem Elefanten erwartet. Wir dürfen sogar teilweise ganz alleine reiten (einer vorne am Hals, der andere hinten am Rücken), der Mahout beobachtet uns aufmerksam. Aber ganz ehrlich, mir tun diese Tiere einfach leid, deshalb kann ich den Ritt auch nicht sonderlich genießen. Ein zweites Mal werde ich das bestimmt nicht tun, das weiß ich jetzt wenigsten.

Etwas später auf unserer Reise haben wir dann doch noch ein positives Elefantenerlebnis gehabt. Über diese tolle Alternative zu solchen Elefantencamps werde ich dir in meinem nächsten Thailand-Beitrag erzählen.

Aber trotz allem muss ich sagen, die Landschaft hier ist klasse!

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Im Camp kann man auch Elefanten beim Malen beobachten. Hätten wir uns nie gedacht, dass ein Tier so schön malen und noch dazu mit seinem eigenen Namen unterschreiben kann. Es gab sogar schon Ausstellungen in Paris mit den Bildern der Elefanten von Mae Sa. Wieder so eine Sache über die sich streiten lässt…

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Dann machen wir noch eine Bambusfloßfahrt – die war richtig cool! Anschließend werden wir von unserem Bus wieder abgeholt.


Nächster Halt ist eine der größten Orchideenfarmen Thailands. ❤

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Auf diesen Stopp habe ich mich schon besonders gefreut und werde auch nicht enttäuscht, die Orchideen sind einfach nur ein Traum!

Auch einige riesige Schmetterlinge können wir hier beobachten.

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Nach einem fantastischen Mittagessen – thailändisches Essen überzeugt uns auf der ganzen Linie – fahren wir nach Sankampaeng. Dort können wir uns ein Bild der traditionellen Handwerkskunst Thailands machen. Vor allem die detailreichen Holzschnitzereien begeistern uns total!

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Es war wieder ein aufregender Tag an dem wir viel erlebt und gesehen haben – sind aber froh, dass wir heute etwas früher als sonst zurück in unser Hotel in Chiang Mai kommen um noch am Pool zu relaxen.

Der Abschied von Suwit fällt uns nun richtig schwer, wir hatten schon sehr viel Glück mit ihm – ich werde seine lustigen Geschichten nie wieder vergessen!

Natürlich heißt es auch an unserem letzten Abend in dieser traumhaften Stadt Chiang Mai – ab auf den Markt!!

Das Flair in dieser Stadt ist für uns besonders fesselnd!

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Wir treffen uns mit unserer und auch der anderen Reisegruppe um noch einen letzten gemeinsamen Abend zu verbringen, bevor unsere Wege sich trennen und wir morgen schon ganz früh zum Flughafen und weiter nach Phuket reisen.

Warum Phuket für uns der beste Zwischenstopp zwischen Kultur und Natur war erfährst du hier: Thailand Rundreise – 5 Gründe warum Phuket der optimale Zwischenstopp für uns war



Hast du schon mal Heuschrecken oder Maden gegessen? Welchen Teil von Thailand würdest du am liebsten bereisen / hat dir am besten gefallen? Ich freu mich schon dein Kommentar zu lesen, oder ein E-Mail von dir in meinem Postfach zu finden: Kontakt

 

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